Drei Lösungen für Ihr Social Media Marketing in Zeiten sinkender organischer Reichweiten

Mit den regelmäßigen Algorithmusänderungen von Facebook, Twitter, LinkedIn und Co. geht die organische Reichweite von Unternehmensseiten immer weiter zurück. Die Zeiten, in denen man sich am üppigen Buffet der organischen Reichweiten in den Netzwerken quasi umsonst bedienen konnte, sind lange vorbei – “Free lunch is over”. Wir zeigen Ihnen drei strategische Ansätze für Ihr Social Media Marketing, mit denen Sie dem Rückgang der organischen Reichweiten langfristig entgegenwirken können.

Sinkende organische Reichweite und Bedeutung für Unternehmen in Social Media

Organische Reichweite in sozialen Medien ist eine Kennzahl dafür, wie viele Menschen ein Beitrag erreicht, ohne dass für diese Reichweite Geld (Mediabudget) ausgegeben wurde. Sinkende organische Reichweiten bedeuten, dass Ihre Social Media-Posts nicht mehr so ​​viele Nutzer erreichen wie zuvor. Auf Facebook ist die organische Reichweite schon seit einiger Zeit rückläufig. Die weltweit größte Social-Media-Plattform kündigte diesbezüglich zuletzt Anfang diesen Jahres an, den Nutzern in ihren Newsfeeds mehr Inhalte von Freunden und Familie zu zeigen. Inhalte von Unternehmensseiten müssen sich seither hinten anstellen. Ähnlich verhält es sich auf anderen Social Media Plattformen wie Twitter oder LinkedIn. Der Trend geht weiter in diese Richtung und ein Umkehren seitens der Netzwerke ist auch nicht zu erwarten. Welche strategischen Ansätze können Unternehmen nun verfolgen, um ihre Inhalte über soziale Netzwerke sinnvoll zu verbreiten?

#1 – Auf Social Advertising setzen

Social Advertising ist aus einer richtigen Social Media Strategie nicht mehr wegzudenken. Social Advertising steht für das Schalten bezahlter Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken. Die Plattformen bieten eine Fülle von Möglichkeiten die eigenen Inhalte auf­merk­sam­keits­stark zu inszenieren und äußerst zielgruppenspezifisch auszusteuern. Je nach Ziel einer Werbeanzeige lassen sich so Videos, Links oder Fotos als Werbeanzeigeninhalt einsetzen, um beispielsweise Aufmerksamkeit, Website Besuche oder Leads & Sales zu generieren. Diese Möglichkeiten ergeben in Kombination mit der richtigen Adressierung der Zielgruppe die Stärke des Social Advertisings. Die Reichweite, die man mit Social Advertising Maßnahmen erzielen kann, hängt unter anderem von der zugrunde liegenden Zielgruppengröße (Personenkreis der Menschen innerhalb des Netzwerks, die Sie erreichen möchten) und dem Mediabudget (Geld, das Sie bereit sind zur Erreichung Ihrer Zielgruppe über das Netzwerk zu zahlen) ab.

Stellt man die Aufwände, die in die Erstellung eines Postings (Planung, Grafik, Text, Abstimmung, Veröffentlichung, Monitoring) mit der erzielten organischen Reichweite gegenüber, so zeigt sich das Missverhältnis besonders deutlich. Hier kommen schnell drei Stunden zusammen, die im Unternehmen gerne Kosten im dreistelligen Bereich verursachen. Gleichzeitig werden diese sorgsam erstellten Inhalte häufig lediglich von 20 – 30 Personen gesehen. Setzt man ein Bruchteil der Kosten, beispielsweise 25 €, für die Reichweitenverlängerung via Social Advertising ein, dann kann man sein Publikum leicht auf mehrere tausend Personen aus einer spezifisch ausgewählten Zielgruppe erweitern. Wie genau Sie Ihre Zielgruppe in den sozialen Netzwerken über bezahlte Werbeanzeigen ansprechen können haben wir für Sie bereits anhand ein paar Beispielen in unserem Blog illustriert. Gewünschte Ergebnisse können darüber hinaus genauer geplant und umgesetzt werden. Social Advertising ist demnach keine Alternative sondern eine Pflichtübung innerhalb Ihrer Redaktions- und Kampagnenplanung im Social Web.

#2 – Influencer instrumentalisieren

Mit Influencer Marketing können sich Unternehmen die Reichweite bekannter Persönlichkeiten aus den sozialen Netzwerken durch Zusammenarbeit zunutze machen. Influencer (engl. to influence: beeinflussen) können unter anderem Experten auf ihrem Gebiet, leidenschaftliche Anwender eines Produkts oder einer Dienstleistung aber auch Berühmtheiten aus dem Fernsehen sein, die sich oder Ihre Fähigkeit/Wissen in Social Media darstellen. In Kooperation mit Influencern, meist Einzelpersonen mit einer beachtlichen Followerschaft in sozialen Netzwerken, können Unternehmen ihre Botschaften teils weit über ihre eigene Fanbase auf Facebook und Co. hinaus verbreiten. Der Influencer dient als Multiplikator einer Werbebotschaft durch die Verbreitung dieser innerhalb seines Netzwerkes. Im Gegenzug dafür zahlen Unternehmen in der Regel Geld an den Influencer. Ein passender Fit zwischen Marke und Influencer(n) kann langfristig auf eine erhöhte und positive Wahrnehmung der Botschaften einzahlen. Zudem kann auf Grundlage des Vertrauens der jeweiligen Zielgruppe zu den Influencern, die Wertigkeit und Glaubwürdigkeit der eigenen Markenbotschaft gesteigert werden. Derzeit sind so genannte Micro-Influencer besonders beliebt. Sie haben meist eine sehr spezifische Zielgruppe (Followerschaft) und eine hohe Bindung zu ihren Fans. Gerade im B2B bestehen noch sehr große Potenziale bei der Nutzung dieser Marketingdisziplin.

#3 -Employee Advocacy institutionalisieren

Ein Thema, dass sich im Social Media Marketing immer weiter in den Vordergrund drängt ist Employee Advocacy. Mit Employee Advocacy können Unternehmen ihre Mitarbeiter zu Markenbotschaftern in den sozialen Medien entwickeln. Mitarbeiter schaffen dabei Reichweite für Unternehmensbotschaften auf Social Media Netzwerken. Unternehmen leisten dabei Hilfestellung im Umgang mit den sozialen Netzwerken und stellen Content zur Verfügung. Gut vernetzte Mitarbeiter haben häufig mehrere Hundert geschäftliche Kontakte auf XING oder LinkedIn, bestehend aus Kollegen, Geschäftspartnern aber natürlich auch Kunden. Je mehr Mitarbeiter gut vernetzt sind, desto höher die potenzielle Reichweite, die man als Unternehmen über die eigenen Mitarbeiter erreichen kann. Grundlegend für den professionellen Einsatz von Employee Advocacy ist eine strategisch gut durchdachte Herangehensweise und Implementierung. Diese sollte sowohl langfristige Kontinuität aber auch Sicherheit in der externen Kommunikation innerhalb der sozialen Netzwerke sicherstellen. Sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Wenn Sie mehr über Employee Advocacy wissen möchten, lesen Sie gerne unseren ausführlichen Blogartikel zu dem Thema: “Employee Advocacy – Wie entfalten Sie das Potential Ihrer Mitarbeiter für Marketing und Vertrieb?”

 

Als Experten für Social Media und Digital Advertising helfen wir Ihnen gerne dabei, die richtigen Weichen für ein erfolgreiches Digital Marketing zu legen. Sollten Sie Interesse an einem vertiefenden Austausch zum Thema sinkende organische Reichweiten haben, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. In einem ersten kostenfreien Kennenlerntermin stellen wir oben genannte Strategieansätze näher vor und stehen für Fragen zur Verfügung.

 

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Carmelo Russo
Geschäftsführer Social DNA GmbH

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