Unsere DNA: Larissa Oehler – Happy Soul & Content Mind

Seit Oktober 2021 ist Larissa ein Teil des Social DNA Teams. Sie bringt vollen Einsatz, gute Laune und Engagement mit. Aufgrund ihres warmherzigen Charakters und ihrer Leidenschaft für Social Media kann sie sich in viele verschiedene Rollen und auf jeder Berufsebene entfalten. In unserem Team ist sie die Happy Soul, die schon morgens vor dem ersten Termin ein Strahlen auf dem Gesicht hat.

Wie bist du zu Social DNA gekommen?

Ich glaube klassischer geht’s nicht: Ich habe nach einer Juniorposition im Social Media Bereich gesucht und bin sofort auf Social DNA gestoßen. Und nicht nur der Name ist im Kopf geblieben, auch das gesamte Team mit seinen spannenden Projekten. Deshalb habe ich mich direkt beworben und bin nun super happy ein Teil der DNA zu sein. :)

Was fasziniert dich an Social Media Marketing?

Social Media Netzwerke wachsen immer weiter und spielen eine große Rolle im Leben vieler Menschen. Mittlerweile nutzen weltweit fast vier Milliarden Menschen Social Media, um sich zu vernetzen. Aber vor allem für die Bewerbung des eigenen Unternehmens oder eines Produktes haben sich die Sozialen Netzwerke regelrecht zu einem eigenen Schauplatz entwickelt. Was hier zählt ist der erste Eindruck.

„Inhalt ist Feuer. Social Media ist Benzin.“ Und genau dieses Feuer bringen Soziale Netzwerke zum Brennen. Es ist eine neue Art der Vermarktung, aber auch die Repräsentation und Entfaltung eines Unternehmens bzw. Produktes. Für mich ist Social Media Marketing nicht nur irgendeine Werbung, sondern wie Kontaktsport, denn hier werden Communities geschaffen und keine Märkte. Denn Social Media fungiert als Bühne, auf der wir alle die Darsteller sind.

Weshalb hast du dich für Social DNA entschieden?

Weil auch meine DNA aus Social Media besteht. Ich habe mich für Social DNA entschieden, weil ich mich sofort damit identifizieren konnte. Hier habe ich die Möglichkeit mich voll zu entfalten und meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Ich bin ein Schicksalsmensch und glaube alles, was im Leben passiert, einen bestimmten Grund hat. (Achtung jetzt wird’s kitschig) Und daher bin ich auch hier wieder der festen Überzeugung, dass mein Berufsweg bei Social DNA absolut kein Zufall ist!

Was ist deine Stärke und wie bringst du sie bei Projekten und bei Partnern ein?

Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch und meine kreative Ader sorgt für die Leidenschaft, die ich in meinem Beruf mitbringe. Ich möchte meine Kunden mit einem Lächeln aus dem Raum kommen und gehen sehen. Deshalb gebe ich 100% Prozent und bin mit ganzem Herzen dabei, wenn es darum geht Kunden zu betreuen. Aufgrund meiner Social Media DNA ist das Paket dann abgerundet. 

Welche Träume und Ziele verfolgst du?

Ich will meine Leidenschaft mit anderen Menschen teilen und verfolge das Ziel in meinem Leben Spuren zu hinterlassen und mich stets weiterzuentwickeln, sei es im Beruf oder im privaten Leben. Ich möchte meine Fähigkeiten mit meiner Leidenschaft vereinen. Ich bin dankbar dafür, dass ich bei Social DNA meine Persönlichkeit ausleben und mein Potenzial entfalten kann, was für mich bedeutet, dass ich meinen Zielen step by step immer näherkomme. Was meine Träume angeht, kann ich nur eines sagen: Ein Traum ist nur ein Traum, bis du entscheidest ihn zum Ziel zu machen!

Was schätzt du besonders an Social DNA?

Am meisten schätze ich das Team und die damit verbundene Unternehmenskultur. Hier wirst du von Anfang an als vollständigen Teil der DNA aufgenommen und so entsteht das Gefühl, als würdest du alle aus dem Team schon eine Ewigkeit kennen. Das ist etwas ganz Besonderes und deshalb möchte ich das auch nie mehr missen!

Welches Getränk darf beim Anstoßen auf keinen Fall fehlen?

„Just a Lillet bit more“😊

 


Entscheidung LinkedIn oder Facebook Werbung

Facebook vs. LinkedIn Werbung - Welche Plattform passt zu welchem Unternehmen?

Es gab Zeiten, zu denen galt Social Media Marketing als nettes, aber eigentlich belangloses („Brauchen wir das wirklich?“) Beiwerk im Marketingmix von B2C Unternehmen – und bestimmt nicht als etwas, das B2B Unternehmen zu neuen Umsatzhöhen beflügeln könnte. Schließlich sind Privatpersonen das Publikum der Social Media Plattformen. Die Zielgruppe von B2B Unternehmen aber sind Unternehmen – oder zumindest eine Gruppe fachlich ausgebildeter Entscheider. Also könnten wir diesen Artikel doch hier beenden, oder?

Exkurs B2B Social Media

Nein, natürlich nicht. Denn die Zeiten, in denen Telefonhörer, Messeauftritte, ein geschickter Außendienst und Anzeigen in Fachzeitschriften alles waren, was die Marketing- und Vertriebsabteilungen von B2B Unternehmen brauchten, um ihre Ziele zu erreichen, sind vorbei. Stattdessen stehen dieselben Abteilungen heute vor Heraßusforderungen, an die viele von ihnen vor 10 Jahren vielleicht noch keinen Gedanken verloren haben: Wie können sie online präsenter werden, wenn fast alle Entscheider ihre Informationen heute vor allem online einholen? Und wie schaffen sie es, genau die Unternehmen zu erreichen, die Bedarf an ihrem Angebot haben oder haben könnten, bevor der internationale Wettbewerb es tut – ohne die Streuverluste dabei ins Unendliche zu treiben? Sichtbarkeit, Schnelligkeit und präzise, zielgerichtete Ansprache: All das ermöglicht Social Media Marketing heute auf einen Schlag. Auch für B2B Unternehmen.

Auf den ersten Blick liegt die Entscheidung auf der Hand. Facebook richtet sich an Privatpersonen, LinkedIn an Berufstätige. Als B2B Unternehmen wollen Sie Berufstätige erreichen. Also alles auf LinkedIn – oder? So einfach ist es leider nicht. Denn auch im B2B Marketing kommt es ganz darauf an, welche Ziele Sie verfolgen. Und wir dürfen nicht vergessen: Am Ende sind alle Berufstätigen, so verantwortungsvoll ihre Position sein mag, auch Privatpersonen.

Das Facebook Werbe-Universum: Die Masse macht’s?

Facebook ist mit rund 2,8 Milliarden monatlichen Nutzern nach wie vor die nutzerstärkste Social Media Plattform der Welt – und da ist Instagram, welches Teil der Facebook-Familie ist, noch nicht mal eingerechnet. Facebook wurde als Netzwerk für Freunde, Familie und Bekannte gegründet. Im Fokus der Aktivitäten stehen persönliche Interessen, Freizeitgestaltung wie Hobbies oder Veranstaltungen und die Verbindung zu privaten Kontakten, die man ohne das Netzwerk leicht aus den Augen verlieren würde.

Das führt auch zu einem der wichtigsten Kriterien für die Entscheidung für oder gegen Facebook Ads: Nutzer füllen ihre Profile nur mit den notwendigsten Informationen aus. Da sie sich ohnehin nur mit Menschen vernetzen, die sie privat bereits kennen, haben sie keinen Grund, detaillierte Angaben zu ihrem Beruf, Arbeitgeber oder Werdegang zu machen. Beim Targeting muss Facebook (und Instagram genauso) also hauptsächlich auf Erkenntnisse aus dem Onlineverhalten der Nutzer zurückgreifen. Für B2B Unternehmen, die nur eine kleine, scharf abgegrenzte Zielgruppe erreichen wollen, kann das eine Herausforderungen sein. Wer es als B2B Anbieter allerdings schafft, potenzielle Entscheider mit geschicktem Facebook Marketing zu erreichen und emotional abzuholen, hat dafür in der Regel schon mehr als nur einen Fuß in der Tür.

LinkedIn Ads: Qualität statt Quantität, oder doch lieber Facebook?

756 Millionen Nutzer statt 2,8 Milliarden: Im Vergleich zu Facebook wirkt LinkedIn schmächtig. Dieser Eindruck täuscht allerdings – denn LinkedIn ist unter den Social Media Plattformen das, was ein B2B Unternehmen im analogen Leben ist. Anders als Facebook, Instagram, Twitter, Snapchat, TikTok und Co. ist LinkedIn ein berufliches, kein privates Netzwerk. Für viele Berufstätige weltweit ist es selbstverständlicher Bestandteil des eigenen Arbeitsalltags und Plattform der Wahl für ihr Personal Branding. Bereits das grenzt die Zielgruppe von LinkedIn ein. Dazu kommt, dass die Nutzer von LinkedIn mehrheitlich das sind, was wir Wissensarbeiter nennen. Die Leiterin der Einkaufsabteilung eines Automobilzulieferers finden Sie höchstwahrscheinlich auf LinkedIn, die Lackiererin oder den Mechatroniker oft eher nicht (Dafür aber sehr gut auf Facebook und Instagram).

Was bedeutet das nun für das Targeting? Eine ganze Menge! Als Karrierenetzwerk bietet LinkedIn Nutzern einen unmittelbaren Anreiz, ihre Profile so ausführlich wie möglich auszufüllen und immer aktuell zu halten. Schließlich könnte der nächste Traumjob nur ein paar Klicks oder Kontaktpfade entfernt warten. Die Datenbasis, auf die Sie beim Targeting Ihrer LinkedIn Ads zurückgreifen können, ermöglicht daher eine deutlich feinere Abstufung und präzisere Ausrichtung als beim Konkurrenten Facebook.

Im Gegenzug bietet Facebook aufgrund seiner höheren Nutzerzahlen ein effektiveres Retargeting – also das Ausspielen von Ads zu einem Produkt, das der Nutzer vorher auf einer anderen Website angesehen hat. Das Gleiche gilt für das Targeting von Lookalike-Zielgruppen, das, richtig eingesetzt, bei dem Erreichen Ihrer B2B Zielgruppen auf Facebook zu einem wirkungsvollen Werkzeug werden kann. Insgesamt ist die technologische Basis, auf die Facebook Ads setzen, in vielerlei Hinsicht unübertroffen. Nicht umsonst ist der Algorithmus zur Ausspielung der Anzeigen eines der bestgehüteten Firmengeheimnisse von Facebook. Auch der Werbeanzeigenmanager, der viele Aufgaben automatisiert und die laufende Optimierung der Kampagnenperformance besonders einfach macht, setzt nach wie vor Branchenmaßstäbe.

Die Unterschiede zwischen Facebook und LinkedIn Advertising in der Praxis

Ein Beispiel, um die Unterschiede zu verdeutlichen: Nehmen wir an, als Hersteller von Arbeitskleidung möchten Sie neue Kunden im Baugewerbe gewinnen. Da die wenigsten Personen auf Facebook ihren Beruf angeben, berücksichtigt Ihr Ad Targeting hier die angenommenen Interessen der Nutzer, basierend auf ihren Onlineaktivitäten. Jemand, der sich für Arbeitskleidung und Werkzeug interessiert, ist aber nicht zwangsläufig im Baugewerbe tätig – und erst recht nicht in leitender Position. Ihre Anzeige wird also mit hoher Wahrscheinlichkeit neben professionellen Handwerkern auch Heimwerkern, Häuslebauern und anderen Privatpersonen ausgespielt. Das sollten in der Kampagnenkonzeption beachtet werden.

Auf LinkedIn dagegen können Sie nicht nur die Branche, den Beruf und die Ausbildung der Personen auswählen, die Ihre Anzeige erreichen soll. Selbst das konkrete Unternehmen können Sie vorgeben. So sorgen Sie dafür, dass Ihre Ads präzise diejenigen Nutzer erreichen, für die Ihre Produkte tatsächlich relevant sind und die möglicherweise direkt über einen Geschäftsabschluss mit Ihnen entscheiden (Auch wenn es hier natürlich Unschärfen und Ausspielungsfehler gibt). Mit Sponsored Messaging Ads können Sie auf LinkedIn sogar direkt individualisierte Direktnachrichten in das Postfach Ihrer Zielgruppe schicken.

Alles auf LinkedIn – oder auf Facebook?

Die Nutzerdaten, über die LinkedIn verfügt, sind also gerade für B2B Unternehmen um ein Vielfaches wertvoller als diejenigen, die bei Facebook Ads zum Einsatz kommen. Das schlägt sich natürlich auch in den Kosten nieder. Während laut der Social DNA Benchmarks der durchschnittliche CPC (Kosten pro Klick auf eine Anzeige) in Deutschland bei Facebook bei 0,25 bis 1,50 € liegt, beträgt er bei LinkedIn üblicherweise 4,00 bis 12,00 €. Was auf den ersten Blick abschreckend wirkt, ist – wie wir gesehen haben – durchaus begründet. Und kann sich mit der richtigen Strategie und passgenauer Umsetzung bezahlt machen.

Ist LinkedIn also die Plattform der Wahl für B2B Unternehmen? Es kommt darauf an. Facebook ist größer, günstiger und bietet eine höhere Bandbreite an Anzeigenformaten und Automatisierungsmöglichkeiten. LinkedIn dagegen treibt das Ad Targeting auf die Spitze, bietet Zugang zu einem hochprofessionellen, beruflich aktiven Publikum und lässt sich beides entsprechend bezahlen. Generell gilt: Je höher das Volumen eines einzelnen Abschlusses in Ihrem Unternehmen ist, desto mehr lohnt sich die Investition in präzise ausgespielte LinkedIn Ads.

Warum nur eine, wenn man beide haben kann?

Beide Plattformen helfen Ihnen bei der Erfüllung unterschiedlicher Ziele. Qualitativ hochwertigere Leads generieren Sie wahrscheinlich mit LinkedIn Ads, eine breitere Brand Awareness dagegen womöglich mit Facebook und Instagram Ads. In unser Beispiel übersetzt hieße das, dass Sie auf LinkedIn die Person erreichen, die bei der großen Baufirma, die Sie gerne als Kunde hätten, über den Einkauf von Arbeitskleidung entscheidet – auf Facebook aber auch diejenigen, die Ihre Produkte Tag für Tag tragen würden und daher durchaus einen Einfluss auf die Entscheidung des Einkäufers haben dürften. Im Optimalfall kombinieren Sie also beide Kanäle, um die Wirkung Ihrer Kampagne zu maximieren. Facebook und Instagram Ads können dabei für Quantität und eine breite Sichtbarkeit sorgen, während LinkedIn die notwendige Qualität und Leads beisteuert.

Entscheidungmatrix und Webinar Video

In welcher Aufteilung Sie das tun, hängt wiederum ganz von Ihren Zielen ab. Wir haben ein Webinar und eine Entscheidungshilfe entwickelt, die Ihnen bei einer ersten Einschätzung zur idealen Verteilung Ihres Mediabudget helfen kann und gleichzeitig die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der beiden Plattformen enthält. Wenn Sie Interesse haben, fragen Sie sie gerne per Mail an hello@social-dna.de an!

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Unsere DNA - Zoran Pejanovic

Unsere DNA: Zoran Pejanovic – Social Media Gourmet

Seit Mitte Juni ist Zoran ein Teammitglied bei Social DNA. Im schönen Mainz lebend hat Zoran mit seinem eigenen Blog Rhein-Gourmet bereits erste Erfahrungen im Bereich der Content Creation gesammelt und dabei zahlreichen Leser*innen wertvolle Tipps zur lokalen Gastronomie geboten. Nun stellt er sich neuen Herausforderungen und unterstützt unser Team in unserem Office in Frankfurt.

Wie bist du zu Social DNA gekommen?

Nach meinem Studium war ich auf der Suche nach einer Position, um mich im Bereich Social Media Marketing, aufbauend auf meinen bisherigen Erfahrungen im B2C-Bereich mit Rhein-Gourmet, weiterzuentwickeln. Bei meiner Suche bin ich dann recht zufällig in einem Portal auf die Stellenausschreibung von Social DNA gestoßen. Überzeugt hat mich hierbei vor allem das breite Aufgabenfeld, die abwechslungsreichen Kunden aus unterschiedlichen Branchen und die Möglichkeit langfristig eigene Projekte eigenverantwortlich zu betreuen.

Was fasziniert dich an Social Media Marketing?

An Social Media Marketing fasziniert mich vor allem die Möglichkeit sich kreativ auszuprobieren und herauszufinden, welche Möglichkeiten und Tools genutzt werden können, um neue potenzielle Zielgruppen anzusprechen und für den Content zu begeistern. Durch die Arbeit am eigenen Blog Rhein-Gourmet, durfte ich bereits während des Studiums, das ein oder andere Content-Format ausprobieren. Die Möglichkeit darüber hinaus mit Social Advertising gezielt, spezifische und gewinnbringende Zielgruppen anzusprechen fasziniert mich daher, weil dies in keinem anderen Bereich des klassischen Marketings mit so detaillierter Analyse und Nachverfolgung möglich ist.

Weshalb hast du dich für Social DNA entschieden?

Für mich war die Entscheidung, dass ich gerne für Social DNA arbeiten möchte, bereits während des Kennenlerntages klar. Ich wurde nochmals darin bestärkt, dass mir die Arbeit im Social Media Marketing Spaß macht und ich mich gerne auch in abstraktere Themengebiete einarbeiten kann, um hier die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Was ist deine Stärke und wie bringst du sie bei Projekten und bei Partnern ein?

Ich glaube eine meiner Stärken ist definitiv die kreative Ader in Kombination mit einem Auge fürs Detail. Bei den gestellten Aufgaben macht es mir Spaß neue Sachverhalte zu analysieren und auch kleinere Verbesserungsmöglichkeiten zu finden, welche ich in einem weiteren Schritt direkt in der kreativen Konzeption und Umsetzung optimieren kann.

Welche Träume und Ziele verfolgst du?

Mein berufliches Ziel ist es, nun nach meinem abgeschlossenen Studium erfolgreich in die Arbeitswelt einzusteigen und mich im Social Media Marketing bei Social DNA mit Spaß an den neuen Herausforderungen weiterzuentwickeln.

Privat freue ich mich schon bald wieder auf das Ausgehen, Entdecken von neuen Restaurants, Bars und Cafés und natürlich das Reisen.

Was schätzt du besonders an Social DNA?

Definitiv den Team-Spirit, den ich bereits an meinem Kennenlerntag mitbekommen habe. Das man bei Fragen immer ein offenes Ohr im Team findet und die lockere, respektvolle und positive Unternehmenskultur, wo auch stets Platz für Späße vorhanden ist.

Welches Getränk darf beim Anstoßen auf keinen Fall fehlen?

Beim Anstoßen darf auf jeden Fall ein Glas Rosé nicht fehlen. Im Laufe des Abends darf das Weinglas dann gerne gegen ein Glas Gin & Tonic getauscht werden.

 

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Social Advertising kinderleicht: Wie die Entwicklung eines Kinderbuchs optiMEAS als Sprungbrett für eine erfolgreiche Leadgenerierungs-Kampagne diente

optiMEAS ist ein mittelständisches B2B Unternehmen, welches sich auf die digitale Vernetzung von Menschen und Maschinen konzentriert, um Unternehmensprozesse und Produkte nachhaltig zu optimieren. Mit seinen Produkten stellt optiMEAS eine smarte Vernetzung, Auswertung und die Optimierung der Daten von Mess- & Steuertechnik sicher. Ihre Anwendungsgebiete reichen dabei von der Überwachung kleinerer Maschinen oder des Schienenverkehrs bis hin zu Erschütterungsmessungen von Bauwerken und im Bergbau.

Die Vermarktung des Produktportfolios erfolgte bislang vorrangig über die Webseite, Events und Messen sowie über die Bestandskundenliste. Unternehmensseiten auf Facebook und LinkedIn wurden bereits mit Content bespielt, allerdings gewannen die Beiträge trotz guter Arbeit kaum an Reichweite, Interaktionen und Business-Relevanz. Die rein organischen Maßnahmen reichten nicht mehr aus. Nicht zuletzt auch aufgrund der Corona-Pandemie, und dem damit einhergehenden Ausfall wichtiger Messen und Events, entschloss sich optiMEAS dazu, den nächsten Schritt im Social Media Marketing zu wagen und mit Social Advertising durchzustarten.

Die Kampagnenentwicklung auf Grundlage der Ausgangssituation

Mit Hilfe eines Kickoff Workshops führten wir optiMEAS an das Thema Social Advertising heran und klärten alle Beteiligten über mögliche Ziele, die Bestandteile und branchenspezifischen Benchmarks einer Social Media Werbekampagne auf. Innerhalb dieses Workshops kristallisierten sich für optiMEAS zwei Ziele deutlich heraus: Zum einen sollte die Aufmerksamkeit für die Marke gesteigert werden. Zum anderen schien es ebenso wichtig, sich auf die Gewinnung von Neukunden zu fokussieren. Um diese Ziele zu erreichen, strebten wir die Durchführung von zwei Social Media Werbekampagnen an:

  1. Eine Brand Awareness Kampagne

gefolgt von einer

  1. Kampagne zur Leadgenerierung.

Die zweistufige Brand Awareness-Kampagne

Bevor es an die Erstellung spezifischer Botschaften und Assets ging, arbeiteten wir zunächst jeweils zwei Zielgruppen für die Plattformen LinkedIn und Facebook aus. Die Zielgruppen setzten sich aus Personen der DACH Region zusammen, die sich in den Brachen Maschinenbau oder der industriellen Automatisierung befanden und Kenntnisse in den Bereichen IoT, Digitalisierung oder Industrie 4.0 besaßen.

Bei der Implementierung der Kernbotschaften kam die Idee auf, mit dem Prinzip der Problemlösung zu arbeiteten. So wurden in Phase 1 durch kurze Werbevideos zunächst Probleme dargestellt, mit denen sich Kunden aus optiMEAS Kernbereichen konfrontiert sehen, um anschließend in Phase 2 Use Cases zu bewerben, in denen optiMEAS Produkte als Lösungen für die Probleme eingesetzt wurden. Als zeitlichen Rahmen setzten wir für die Brand Awareness Kampagne eine Laufzeit von insgesamt zwei Wochen an.

 

                                                                                   

                                         Phase 1 - Pain Point Schienenverkehr                                                                    Phase 2 - Use Case Deutsche Bahn

 

Eine außergewöhnliche Leadgenerierungskampagne

Der Brand Awareness Kampagne schloss sich nach kurzer Zeit die zweite Social Media Kampagne an. Das Ziel hierbei sollte auf der Gewinnung von Neukunden liegen. Übersetzt in die Sprache des Social Advertisings ging es hierbei darum, qualifizierte Leads für das Unternehmen zu generieren. Bei der Konzeption einer solchen Kampagne ist einer der wichtigsten Faktoren, dass der Fokus auf die Einbindung eines Mehrwertes für die relevante Zielgruppe gerichtet und somit ein Anreiz für das Ausfüllen des Leadformulars geschaffen wird. Aufgrund der vorherrschenden Corona Pandemie und dem damit einhergehenden Wandel von den klassischen verstärkt hin zu den Social Media Marketingmaßnahmen, war es umso mehr von Bedeutung, positiv herauszustechen, um in der vorherrschenden Masse an Werbemaßnahmen nicht unterzugehen. Während unsere Gedanken zunächst hin zu der recht typischen Idee wanderten, als Trigger ein Whitepaper zum Download einzusetzen, suchten wir weiter nach einem außergewöhnlichen Mehrwert für die relevante Zielgruppe.

Fest stand, es sollte:

  1. Das Thema Digitalisierung, welches der Kernbestandteil aller optiMEAS Produkte ist, aufgreifen und
  2. in Verbindung mit dem kurz bevorstehenden Weihnachtsfest gebracht werden.

Innerhalb des gemeinsamen Workshops erzählte optiMEAS zudem von einem Projekt, denen sie sich bereits 2019 angenommen hatten: die Entwicklung eines Kinderbuchs, welches das Thema Digitalisierung kindgerecht erklären sollte. Die Idee entstand durch ein kleines Mädchen der optiMEAS Familie, welches seinen Vater, Gründer und Geschäftsführer Burkhard Schranz, mit der Frage: „Was machst du auf der Arbeit, Papa?“ in Erklärungsnot brachte. Wie sollte man einem kleinen Mädchen das Thema Digitalisierung näherbringen? Ursprünglich war das Kinderbuch als ein Giveaway für anstehende Messen gedacht, infolge der Corona-Pandemie bot sich diese Gelegenheit allerdings leider nicht. Dafür schien es nun eine andere Schicksalsfügung zu geben, denn die Fertigstellung des Buchs war zum Zeitpunkt unserer Kampagnenkonzeption fast abgeschlossen. Mit der Überzeugung, dass bestimmt einigen Eltern, welche sich innerhalb ihrer Arbeit mit der Thematik Digitalisierung auseinandersetzten, die Worte fehlten, um ihre Arbeit den Kleinsten zu erklären, begannen wir eine Lead Ad Kampagne rund um das Kinderbuch zu entwickeln.

Die Umsetzung der Leadgenerierungskampagne

Während sich optiMEAS an die Fertigstellung des Kinderbuchs machte, arbeiteten wir die spezifischen Zielgruppen aus. Zusätzlich zu den Best-performenden Zielgruppen aus der Brand Awareness Kampagne fügten wir auf Facebook und LinkedIn jeweils eine Zielgruppe hinzu, welche sich auf Schienenfahrzeuge- und Baumaschinenhersteller fokussierte. Hierbei wurde spezifisch nach Personen targetiert, welche z.B. angaben für spezifische Unternehmen aus der Schienenverkehr- und Baumaschinenbranche zu arbeiten. Zudem erstellten wir eine Retargeting-Zielgruppe aus jenen Personen, welche sich in Phase 1 der ersten Kampagne eines der Werbevideos angesehen hatten.

Das Kinderbuch namens „Digi…wer, was?“ handelt von dem kleinen Mädchen Alea und ihrem Vater, der seiner Tochter alle möglichen Fragen zum Thema der Digitalisierung beantwortet. Um das Buch als Trigger in die Werbekampagne einzubinden, aber gleichzeitig auch als ein Geschenk für das bevorstehende Weihnachtsfest zu verpacken, entschloss sich optiMEAS dazu, das Buch nicht nur zum Download anzubieten, sondern es auch als Hardcover-Buch drucken zu lassen. All jene Personen, die das Leadformular ausfüllten, würden ein Exemplar direkt nach Hause geliefert bekommen. Damit die Pakete noch rechtzeitig vor Weihnachten an die spezifischen Personen versendet und einige Leads generiert werden konnten, setzten wir für die Kampagne eine Laufzeit von drei Wochen an. Zusätzlich zur Erstellung des Hardcovers wurde ebenfalls ein kurzes Video für das Kinderbuch entwickelt, welches wir neben zwei Illustrationen aus dem Buch als Asset mit in die Kampagne aufnahmen. Die Anzeigentexte griffen Textausschnitte aus dem Kinderbuch auf und setzten das Buch als Erklärungshilfe bei fehlenden Worten rund um das Thema Digitalisierung in Szene. Durch Verwendung der Worte „Kostenlos“ und „Geschenk“ in der Headline, sollten die Anzeigen die Aufmerksamkeit der relevanten Zielgruppe auf sich ziehen. Per Klick auf den Call-to-Action Button öffnete sich das Lead Ad Formular.

                                                                        

                                       Single Image Ad - Alea I                                                                                                  Single Image Ad - Alea II

 

Die Kampagnenergebnisse

Die Social Advertising Kampagnen verhalfen optiMEAS mit mehr als einer Millionen Impressionen in der relevanten Zielgruppe zu mehr Sichtbarkeit in den sozialen Medien und generierten mehrere hundert Leads für einen mittleren, zweistelligen Betrag pro Lead. Die Werbekampagnen steigerten den Traffic auf die optiMEAS Webseite um ein Vielfaches. Insbesondere die Lead Ad Kampagne rund um das Kinderbuch kann als ein Erfolg verbucht werden; nicht nur aufgrund beeindruckend niedriger Zahlen hinsichtlich des Cost per Lead, welcher sowohl für Facebook als auch für LinkedIn deutlich unter den branchenüblichen Benchmarks lag, sondern auch aufgrund der hohen Anzahl an positiven Interaktionen in Form von Likes und Kommentaren. Das Thema Digitalisierung aufzugreifen, und dank eines kleinen Buchs für Kinder erklärbar zu machen, fand über alle Zielgruppen hinweg großen Anklang. Zudem sorgte es ebenfalls bei einigen Erwachsenen für Diskussionsstoff, welche sich über die guten als auch die schlechten Seiten der Digitalisierung austauschten.

Im Hinblick auf die Quantität übertraf Facebook LinkedIn, hingegen überzeugte LinkedIn mit einer wesentlich höheren Qualität der generierten Leads. Nach dem Erfolg der Kinderbuch Kampagne und um internationale Kunden zu erreichen, hat optiMEAS bereits eine englische Version des Kinderbuchs erarbeitet, welche zeitnah veröffentlicht wird. Wir sind gespannt und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte 😊.

P.S.: Das Kinderbuch „Digi…wer, was?“ ist nun kostenlos auf der optiMEAS Homepage als eBook erhältlich. Einfach hier klicken und sich ein kostenfreies Exemplar sichern 😉

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Folien zum Webinar: Durchstarten mit Social Advertising

Die sozialen Medien gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gerade für Unternehmen ist der Wandel von den klassischen hin zu den sozialen Marketingmaßnahmen mit einigen Herausforderungen verbunden und durch die sinkende organische Reichweite wird das Thema Social Advertising immer wichtiger. Umso mehr haben wir uns gefreut Teil der Webkonferenz der SCM Praxistage zu sein und Euch in unserem Vortrag „Durchstarten mit Social Advertising“ neben wichtigen Grundlagen nützliche Tipps und Tricks für den Start ins Social Advertising mit auf dem Weg geben zu dürfen 😊.  

Diese Inhalte haben euch erwartet:

  • Warum Social Advertising? Wichtige Grundlagen und Rahmenbedingungen
  • Ziele und Möglichkeiten entlang des Social Advertising Funnels
  • Anschauliche Beispiele aus erfolgreichen Social Advertising Kampagnen

Folien zum Webinar:

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Foto unserer neuen Kollegin Fabienne Bohn

Unsere DNA: Tom Noeding – Social Media Profi der ersten Stunde

Seit Anfang März ist Tom bei Social DNA an Bord und unterstützt unsere Kunden bei der Einführung und Umsetzung ihrer Social Media Strategie. Seine langjährige Berufserfahrung als Social Media Manager in Unternehmen wie Verivox, DER Touristik und RS Components kommt dabei voll zum Einsatz.

Wie bist du zu Social DNA gekommen?

Bereits vor Corona hatte ich mich einige Male mit Nemo und Carmelo zum Lunch getroffen - also lange bevor ein beruflicher Wechsel für mich anstand. Dabei merkten wir schnell, dass wir auf der gleichen Wellenlänge funken und viele Ansichten rund um Social Media Marketing teilen - und auch darüber hinaus. Als ich mich nach einer neuen Perspektive umsah, sprachen mich die Beiden frühzeitig an. Obwohl ich einen Wechsel zur Agenturseite anfangs nicht auf dem Schirm hatte, war ich nach unserem Gespräch total elektrisiert von dieser Möglichkeit. Und sobald mir mein Bauch sagt "Mach das!", ist es erfahrungsgemäß die beste Entscheidung!

Was fasziniert dich an Social Media Marketing?

So ziemlich alles! Social Media Marketing bietet für Unternehmen jeder Größe, Ausrichtung und Branche nahezu grenzenlose Möglichkeiten, um eine starke Awareness im eigenen Marktumfeld zu erzielen. Das führt im Idealfall nicht nur zu neuen Kunden und höheren Umsätzen, es bereitet auch das Feld für spannende Kooperationen, z.B. mit Medienpartnern, Lieferanten und Influencern. Daneben kann eine überzeugende Social Media Positionierung auch ins Unternehmen hineinwirken, indem sie beispielweise die Identifikation der Mitarbeiter stärkt und befördert. Wer lediglich performance-orientierte Social Media Ziele verfolgt, verschenkt viel Potenzial. Da geht wesentlich mehr.

Weshalb hast du dich für Social DNA entschieden?

Das sympathische Team hat für mich ganz klar den Ausschlag gegeben. Und dann sind es natürlich die spannenden Kunden aus dem B2B-Umfeld und die sich daraus ergebenden Projekte, die mich reizen. Was mich zusätzlich antreibt: Social DNA ist eine junge und dynamische Agentur, die aktuell schnell wächst. In dieser Phase lässt sich viel lernen und aktiv mitgestalten. Bei größeren Unternehmen habe ich das oft vermisst.

Was ist deine Stärke und wie bringst du sie bei Projekten und bei Partnern ein?

In den vergangenen dreizehn Jahren habe ich als Social Media Manager für verschiedene Branchen und Unternehmen gearbeitet. Beispielsweise habe ich für die DER Touristik (REWE Group) die erste Social Media Strategie mitentwickelt, die Prio-Marken DERTOUR und DER Deutsches Reisebüro aufgegleist sowie die Facebook Local Pages für mehr als 450 Reisebüros aufgesetzt und über Schulungen und Direktsupport eingeführt.

Zuletzt war ich bei RS Components, einem globalen Distributor für Elektronik, Elektromechanik, Automation und Instandhaltung für den Aufbau und die Weiterentwicklung der Social Media Kanäle in DACH verantwortlich. Dadurch erhielt ich einen vertieften Einblick in komplexe Geschäftsprozesse, insbesondere im B2B-Umfeld. Doch auch mit den täglichen Herausforderungen und Pain Points im Social Media Management bin ich vertraut. Das hilft mir dabei, mich besser in die Situation unserer Kunden hineinzuversetzen, deren Bedürfnisse zu ermitteln und sinnvolle Lösungen zu finden.

Welche Träume und Ziele verfolgst du?

Beruflich: Mich schnell und gut ins Team zu integrieren, die Kunden kennenzulernen und dann direkt loszulegen, um meinen Beitrag zum Erfolg der Projekte zu leisten.

Privat: Für meine Familie da zu sein, mich weiterhin im BVCM e.V. zu engagieren und im Rahmen meiner Dozententätigkeit noch mehr Menschen für Social Media zu begeistern und fit zu machen.

Was schätzt du besonders an Social DNA?

Der positive Team Spirit hat mich gleich bei unserer ersten Begegnung beeindruckt. Die ideale Basis, um prima zusammenzuarbeiten, Spaß dabei zu haben und gemeinsam kreative Lösungen zu entwickeln.

Welches Getränk darf beim Anstoßen auf keinen Fall fehlen?

Alkohol trinke ich nur selten, doch wenn es was zu feiern gibt, darf's gerne ein Glas Rotwein oder ein Gin Tonic sein.

 

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Foto unserer neuen Kollegin Fabienne Bohn

Unsere DNA: Fabienne Bohn – Strategischer Kreativkopf

Auch zu diesem neuen Jahresbeginn wächst unser Team weiter. Seit Mitte Januar zählt auch Fabienne zu unserer DNA. Aus dem schönen, ländlichen Vogelsberg geht es für sie nun zu uns in die große Main-Metropole Frankfurt. Nach ihrem erfolgreichen Studienabschluss möchte sie im Berufsleben gemeinsam mit uns ihr digitales Potential und das unserer Kunden entfalten.

Wie bist du zu Social DNA gekommen?

Ich würde es mal als den klassischen Weg bezeichnen. Nach dem Abschluss meines Masterstudiums habe ich über die verschiedensten Job- und Karriereportale nach Einstiegsstellen im großen Feld des Online-Marketings gesucht. Die Ausschreibung von Social DNA hat mich direkt angesprochen und nach dem Durchstöbern der Website war mir klar: Hier will ich hin, hier passe ich gut dazu.

Was fasziniert dich an Social Media Marketing?

Vor allem der stetige Wandel. Die Entwicklung in diesem Bereich ist so schnelllebig und komplex und wird wohl auch so schnell nicht stehen bleiben. Die Arbeit mit den sozialen Medien bietet also viel Abwechslung und jeden Tag neue Herausforderungen, sodass die Arbeit nie langweilig wird.

Weshalb hast du dich für Social DNA entschieden?

Nach der sehr rationalen Pro-Contra Liste war es im Endeffekt doch eine Entscheidung, sehr geprägt von meinem Bauchgefühl. Ich habe mich einfach direkt wohlgefühlt und hier im Team kann ich mich super weiterentwickeln und wachsen.

Was ist deine Stärke und wie bringst du sie bei Projekten und bei Partnern ein?

Ich glaube an meinem Probearbeitstag hat Kim mir meine Stärke erst so richtig klar gemacht: In mir schlummert eine eher konträre Kombination aus einer analytischen, strukturierten und geplanten Herangehensweise, gepaart mit einer sehr kreativen Ader. Strategie und Analyse für ein Projekt gehe ich genauso gerne an, wie die schlussendlich kreative Konzeption und Kreation von Kampagnen und Content.

Welche Träume und Ziele verfolgst du?

Das berufliche Ziel ist jetzt erstmal Fuß zu fassen, richtig in die Arbeitswelt einzusteigen, mich hier zu finden und in dem was ich mache erfolgreich zu sein. Ich möchte mit Spaß an die Arbeit gehen und mich hier immer weiterentwickeln.

Privat steht ein Roadtrip die Ost- oder West-Küste Amerikas entlang auf dem Plan.

Was schätzt du besonders an Social DNA?

Mir persönlich ist ein guter Team-Spirit enorm wichtig. Den habe ich hier in der Truppe direkt gespürt. Es geht darum, jeden Einzelnen zu fördern und zu fordern, eben das digitale Potential zu entfalten und gleichzeitig als Team zu wachsen. Das ist so bestimmt nicht in jedem Unternehmen zu finden.

Welches Getränk darf beim Anstoßen auf keinen Fall fehlen?

Auch auf die Gefahr hin, dass das Lied „Radler ist kein Alkohol“ angestimmt wird: Radler :D

 

Wir sind Social DNA! Als Strategieberatung für Social Media Marketing helfen wir unseren Kunden, ihr digitales Potenzial zu entfalten. Jetzt mehr erfahren und Kontakt aufnehmen.


Social Media Trends 2021

Social Media Trends 2021 – Analysen, Strategien und Handlungsempfehlungen

Hier geht es zum Social Media Trendartikel 2022

Was hatte die Branche für hohe Ziele. Im letzten Jahr prognostizierten wir in unserem Artikel zu den Social Media Trends 2020 „Digitalen Vertrauensaufbau und mehr Purpose in Social Media Aktivitäten“ sowie die Verbindung von „Brand und Performance Marketing“. Und dann kam Corona. Der nervigste Trend 2020. Niemand hat sich diesen gewünscht und die Auswirkungen auf Mensch und Wirtschaft sind schwerwiegend. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns zu disziplinieren, positiv zu bleiben und das Beste aus dieser belastenden Situation zu machen. Corona ist ein global geteilter Erfahrungsraum und damit hat es auch etwas Verbindendes. Die Umwelt erhält eine wichtige Verschnaufpause. Für die Digitalisierung sowie Online und Social Media Marketing wirkt Corona wie ein Brandbeschleuniger:

Unternehmen stießen mehr digitale Transformationsprozesse an und entwickelten mehr Social Media Strategien denn je. Ein Grund: Ausgefallene Messen und sonstige Marketing-Events. Ein weiterer: Die “Zielgruppe” hat mehr Zeit sich in den sozialen Medien aufzuhalten (Trend #1 - Corona und Social Media), eigene Inhalte zu „createn“ (Trend #3 – Influencer & Creator Economy) und online einzukaufen. Der größte Profiteur aus Plattformsicht war hierbei TikTok (Trend #2 – TikTok: die nächste Social Media Evolutionsstufe?). Doch nicht nur TikTok konnte profitieren. Social Media ist allgemein enorm gewachsen (Trend #6 – „Nischen“-Netzwerke/ Heterogenisierung) und die Plattformen haben sich weiterentwickelt (Trend #4 – Social Media Commerce, Events & Live Shopping und Trend #5 - And the “Story” continues). Was man bei allen Trends jedoch nicht vergessen darf: Viele Unternehmen stehen immer noch ganz am Anfang ihrer Social Media Marketing Reise und sollten zunächst einmal die Basics beachten (Trend #0 – Trend Bashing a.k.a. kümmert euch mehr um die Grundlagen!). Im Kapitel „Social Media Plattformen 2021“ haben wir neben den Trends auch die aktuellsten Zahlen der relevantesten Social Media Plattformen recherchiert und diese in die Social DNA Kanalmatrix eingeordnet.

Natürlich gab es 2020 auch noch weitere relevante Social Media Themen wie die Versuche einer Regulation durch die Politik und die Anstrengungen gegen Hassrede. In diesem Artikel konzentrieren wir uns aber auf die aktuell planbaren Themen, auf die Marketer einen Einfluss haben können. Neben den Analysen und Einschätzungen des gesamten Social DNA Teams, haben wir für diesen Artikel die Statements von über 30 der bekanntesten deutschen Social Media Expert:innen eingeholt und verarbeitet. Hier geht es zur spannenden Diskussion unter den Beiträgen:

 

Strategische Einflussfaktoren in Social Media 2021

Trend #0 – Trend Bashing a.k.a. kümmert euch um die Grundlagen!

In der Online und Social Media Marketing Expertenbubble häufen sich zurzeit Beiträge und Artikel mit dem Tenor: „Trend-Artikel sind out, kümmert euch mehr um die Basics.“ Woher kommt diese Meinung und ist sie berechtigt?

Was spricht gegen das Trend Bashing?

  • Eine pauschale Ablehnung von Trendanalysen verhindert die Auseinandersetzung mit den aktuellen Strömungen und Feinheiten des Social Media Marketings.
  • Trend Bashing ist negativ und realitätsverkürzend. Leider eine Tendenz, die in Social Media generell immer häufiger zu beobachten ist.

Was spricht für das Trend Bashing?

  • Es gibt eine Menge schlecht recherchierter, liebloser Trend Artikel, die das hohe Interesse an Trends für schnellen Traffic nutzen.
  • Social Media ist so heterogen geworden und entwickelt sich teils in gegensätzliche Richtungen, so dass es fast unmöglich geworden ist, übergeordnete Trends zu erkennen (Wir haben es hier dennoch versucht 😉).

Am wichtigsten: Zu viele Akteure rennen den nächsten Trends hinterher und schaffen es nicht einmal ansatzweise die Basics sauber abzubilden:

  • Welche textlichen Inhalte liefern einen Mehrwert?
  • Wie kann ich meine Grafiken und Videos Social Media gerecht aufbereiten?
  • Wie passe ich mich den jeweiligen Plattformen und deren Formaten an?
  • Wie betreibe ich effektives Social Advertising?
  • Wie funktionieren Corporate Influencer Programme und Social Selling auf Business Netzwerken ohne wie eine penetrante Werbeschleuder wahrgenommen zu werden?

Trend #1 Corona und Social Media

Dieses Jahr war im Hinblick auf die Corona-Pandemie in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. In Zeiten von Social Distancing wurden die unterschiedlichen Social Media Plattformen immer wichtiger für zwischenmenschliche Interaktionen.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Nutzerzahlen auf den Social Media Plattformen stark gestiegen (alle Zahlen im Kapitel „Social Media Plattformen 2021”). Die Zahl der Menschen, die Social Media weltweit nutzen, ist Ende 2020 auf 4,14 Milliarden angewachsen. In den letzten 12 Monaten haben mehr als 450 Millionen Menschen begonnen Social Media erstmals zu nutzen. In Q3 2020 haben Hubspot und „We are Social“ den größten Nutzeranstieg gegenüber einem Vorquartal seit Beginn ihrer Erhebung im Jahr 2011 gemessen (Quelle).

Diese Entwicklung hat viele Unternehmen vor Herausforderungen gestellt, aber auch brachliegende Potentiale entfaltet. Wir haben in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg an Social Media Anfragen und Projekten feststellen können. Wer es sich leisten konnte, nutzte frei gewordene Ressourcen und investierte in die Weiterentwicklung der eigenen Social Media Strategie, oder schulte seine Vertriebsmitarbeiter im Umgang mit LinkedIn oder wagte gar den kompletten Neueinstieg in Social Media, um nur drei unserer „Corona-induzierten“ Cases 2020 zu nennen.

Trend #2 – TikTok: die nächste Social Media Evolutionsstufe?

Bereits im Social Media Trends Artikel 2020 haben wir TikTok als künftige Social Media Schlüsselplattform identifiziert. Keine Social Media Plattform konnte jemals so viele Nutzer in so kurzer Zeit akquirieren. Noch ist hier hauptsächlich eine sehr junge Zielgruppe anzutreffen, doch die ältere Generation zieht nach und strömt ebenfalls auf die Plattform. Doch was macht TikTok so erfolgreich? Der Algorithmus, der Newsfeed mit seinem Creator-Tool und natürlich die Creator selbst! Der Anspruch an einen TikTok Post ist wesentlich höher als beispielsweise an einen Facebook Post. Werden auf Facebook, Instagram, LinkedIn und Co. noch sehr häufig reine Links, Fotos und Texte verwendet, so setzt TikTok zu 99% auf selbst erstellten Videocontent durch die Nutzer. Die seit Jahren gepredigte Präferenz der Nutzer hin zu Bewegtbildinhalten kommt TikTok sehr zugute.

Instagram zieht bei diesem Trend mit. Es war die erste Social Media Plattform, die die Storyfunktion von Snapchat kopierte. Mittlerweile haben fast alle anderen Plattformen nachgezogen (sh. Trend #5 - And the “Story” continues). 2020 klonte Instagram nun mit der neuen Funktion „Reels“ das TikTok Creator Tool und den daraus resultierenden Newsfeed.

Instagram Reels

Auch die Monetarisierung hat TikTok dieses Jahr vorangetrieben und seinen Ad Manager in weiteren Ländern, darunter Deutschland, eingeführt. Wir beobachten hier sehr günstige CPM-Preise und auch mehr und mehr erfolgreiche Conversion-Kampagnen. Neben der Möglichkeit Social Advertising zu betreiben, bietet es sich für Unternehmen aber vor allem an, mit Creator-/ Influencer-Kooperationen zu arbeiten.

Für einen Einblick in die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Creatorn folgt nun ein Gastbeitrag unseres Kooperationspartners Adils Sbai, der einige der erfolgreichsten Deutschen TikToker managed, darunter Younes Zarou mit über 20 Millionen Followern weltweit und Herr Anwalt mit knapp 3 Millionen Followern aus dem deutschsprachigen Raum, mit Influ Data eine der ersten TikTok Influencer Datenbanken aufgebaut hat und die TikTok Beratungsagentur „weCreate“ betreibt.

Zwangsläufig sind kleine, junge Unternehmen agiler als etablierte Player. Nicht die Großen fressen die kleinen, sondern die Schnellen überholen die Langsamen. Das gilt auch für Brands: Während viele Große sich noch fragen, ob und wie sie TikTok bespielen können (und die ersten Gehversuche von "Werbung" oft wegen der spezifischen Herausforderung des GenZ-Marketings scheitern), haben viele Startups TikTok im Sturm erobert - mit Cookie Bros. als Paradebeispiel. Auch die TikTok-Creator selbst sind aus dem Nichts globale Player geworden. Vor TikTok gab es nie zuvor Creator mit über 20 Millionen Followern, eine Marke, die Deutschlands größter TikToker Younes Zarou just erstmalig durchbrach. TikTok ist disruptiv in vielerlei Hinsicht: Schlechte Creator-Aktivierungen werden kaum ausgespielt, weil der Algorithmus jedem Content Piece individuell nach der Reaktion der Zielgruppe mehr oder kaum Reichweite schenkt. Der populärste Kommentar unter Werbevideos 2020? "Wir sagen Nein zu Werbung auf TikTok". Creator wie Herr Anwalt kriegen es hingegen hin, mit einem Werbevideo 2,5 Millionen organische Views zu generieren - ohne jegliches negatives Feedback. Unter Creatorn und Agenturen wird sich 2021 die Spreu von Weizen trennen. Es gab zig Unternehmen, die 2020 mit einer Hashtag-Challenge auf TikTok starteten, denen aber nach wie vor die Antwort fehlt, WIE sie den Kanal langfristig bespielen. Das Ergebnis: wenig bis gar kein Content, aber fünfstellige Followerzahlen. Das muss nicht per se falsch oder schlecht sein, sondern kann der erste Schritt sein, um Feedback von der Audience zu gewinnen. Ich bin jedoch gespannt, welche Antworten sich daraus ergeben und wie sich das alles 2021 organisch weiterentwickelt. Denn an Always-On Content führt an einer Plattform mit derart viralem Potential kein Weg vorbei.  Dass selbst Konzerne wie Mercedes-Benz zu den "Schnellen" gehörten, überrascht dann doch. Nicht nur waren sie eine der ersten Brands mit einer Hashtag-Challenge, sondern auch 2020 und trotz Corona konnten performante Events und Kooperationen umgesetzt werden und auch erste Influencer-Aktivierungen fanden statt. Auch Ahoj-Brause sorgte mit einem Hybrid aus Hashtag-Challenge und Kampagnen für Aufmerksamkeit. 2021 werden sie nun alle folgen: Nicht nur die anderen Automarken, sondern auch die Versicherungen, Banken und irgendwann auch wieder die Touristikunternehmen. Denn TikTok und TikTok-Marketing sind gekommen, um zu bleiben.“

Trend #3 – Influencer & Creator Economy

Influencer Marketing hat sich als Disziplin durchgesetzt und etabliert – Social Distancing ließ Social Media explodieren und verpasste auch Influencer-Marketing einen weiteren Schub. Der Einfluss von Influencern auf das Kaufverhalten der Verbraucher wächst deutlich und die Corona-Pandemie hat nochmals dazu beigetragen, dass sich die Aufmerksamkeit der Menschen auf soziale Netzwerke konzentriert. Diesen Trend haben auch schon einige Unternehmen erkannt. 2021 soll noch mehr in dem Bereich investiert werden. Laut einer Studie der Berater von Duff & Phelps geht fast die Hälfte der FCMG-Unternehmen davon aus, zwischen 31 und 50 Prozent des Marketingbudgets in Influencer Marketing zu stecken (Quelle). Es kommt also nochmal ordentlich Bewegung in die Branche und Influencer werden für Unternehmen eine noch größere Rolle spielen.

Influencer werden über die gängigen Social-Media-Kanäle wie Instagram, YouTube und TikTok hinaus präsenter und auch unabhängiger. Plattformen wie “OnlyFans” geben Influencern beispielsweise die Chance, unmittelbar von ihrer Reichweite finanziell zu profitieren, indem sie für Content und Interaktion mit ihren Followern Geld verlangen. Anders als etwa bei Kooperationen mit Unternehmen, werden sie hierbei nicht an vertraglich vereinbarten Erfolgskennzahlen gemessen oder müssen sich in ihrer Kreativität den Brand Guidelines großer Marken unterwerfen. Das gibt ihnen in vielerlei Hinsicht mehr Freiheit ihren Wert als Influencer direkter zu monetarisieren. Nun ist OnlyFans, mit seinen adult-only Inhalten, nicht für jeden Influencer die Plattform der Wahl, jedoch sollten Unternehmen sich darüber bewusst sein, dass sich immer mehr Plattformen den Influencern zuwenden und daran arbeiten Content Creation auf ihrer jeweiligen Plattform so lukrativ wie möglich für Influencer zu machen, was sie zur direkten Konkurrenz zur Zusammenarbeit mit Unternehmen macht.

Content Creation in Kooperation mit Influencern wird 2021 immer wichtiger für Unternehmen, da die Komplexität und der Umfang an kreativen Möglichkeiten parallel zum Anspruch der Nutzer bezüglich hochqualitativen Contents steigen. Das durchgehende Erstellen von Content in den neuesten Formaten stellt jetzt schon, insbesondere im B2B-Umfeld, viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Teils sind die Content Creation Tools der einzelnen Plattformen und der Trends dort so individuell, dass es für das Marketing eines Unternehmens kaum mehr möglich ist, Schritt zu halten. Hierbei kann die Zusammenarbeit mit Influencern und Creatorn helfen. Auch macht es für Unternehmen immer mehr Sinn eigene Influencer auszubilden. Stichwörter hierzu sind Employee Advocacy, Personal Brands und Corporate Influencer. Erste Initiativen und Programme in diesem Bereich wurden in verschiedensten Branchen bereits umgesetzt. Diese beschränkten sich bisher, zumindest im B2B-Umfeld, jedoch weitestgehend auf bereits etablierte Business Kanäle wie bspw. Twitter, XING oder LinkedIn.

Trend #4 – Social Media Commerce, Events & Live Shopping

„Social Commerce wird im kommenden Jahr weiter an Bedeutung gewinnen und die Art und Weise verändern, wie Marken und Kunden miteinander interagieren. Gerade durch das „Social” hat diese neue Art des Online-Handels dem herkömmlichen „Commerce” etwas voraus. Die Aktivierung der breiten Zielgruppe als Mikro-Influencer wird ein wesentlicher Aspekt des Shoppings der Zukunft, die über die klassische Katalogansicht der Produkte hinausgeht und zum Erlebnis wird. Hier bleibt es spannend zu beobachten, was die Plattformen an Innovationen entwickeln und welche Unternehmen sich schon jetzt als First Mover positionieren.“

- Jason Modemann, Gründer & CEO Mawave

Experten sind sich einig: Für die Zukunft des Social Commerce ist ein starkes Wachstum absehbar. Eine der Hauptgründe für dieses starke Wachstum ist die COVID-19-Pandemie. Menschen verbringen mehr Zeit zuhause und auch online. Lokale Ladengeschäfte müssen sich einschränken oder gar zeitweise schließen. Eine Sondersituation, die aussichtsreiche Rahmenbedingungen für Social Media und Einkauf schafft - ob als Inspiration oder direktes Shopping über die sozialen Netzwerke.

Facebook Shops: Online stores open on Facebook and Instagram - BBC News

Auf diese neuen Rahmenbedingungen setzen die sozialen Netzwerke und entwickeln fleißig E-Commerce-Funktionen, die es den Nutzern leichter machen sollen, Käufe zu tätigen. Von Pinterest-Katalogen über Facebook- und Instagram-Shops bis hin zu TikTok, das direkt mit Shopify zusammenarbeitet, um Online-Verkäufe zu ermöglichen. Insbesondere Facebook macht sehr große Schritte in Richtung Social Commerce. Mit Facebook-Shops können Einzelhändler auf ihren Facebook- und Instagram-Seiten vollwertige Storefronts einrichten. Es bietet seinen Nutzern mehr Möglichkeiten, über Messaging und Livestream-Shopping mit Händlern in Kontakt zu treten und bei ihnen einzukaufen. Facebook-Shops erhalten einen Messaging-Button, mit dem Verbraucher über Instagram, Messenger und WhatsApp mit Verkäufern kommunizieren können. Das Unternehmen testet Funktionen, mit denen Händler Produkte anbieten und über Livestreams verkaufen können. Diese Tools bieten Verbrauchern neue Möglichkeiten, mit Verkäufern in Kontakt zu treten, wodurch Facebook/Instagram möglicherweise zu den attraktivsten Einkaufsorten in Social Media werden könnten.

Video wird in diesem Zusammenhang zur Vorstellung von Produkten eine zentrale Rolle spielen. Ganz vorne mit dabei, will auch TikTok sein, welches als Plattform Bewegtbild Content in seiner DNA trägt. Viele Online-Händler nutzen TikTok bereits, um ihre Waren zu verkaufen. Interaktive Videos, in denen die verwendeten Produkte vorgestellt werden, werden die Aufmerksamkeit der Benutzer auf der Plattform auf sich ziehen. In ähnlicher Weise richten einige Händler bereits Schaufenster auf Snapchat ein und verwenden Instagram Reels oder Guides, um ihre Produkte zu vermarkten.

Ein weiteres Videoformat, das an Bedeutung gewinnen wird, ist das Livestreaming. Marken, die ihre Produkte über einen Livestream präsentieren, können sich sofort mit ihrer Zielgruppe verbinden. Teleshopping, aber mit einem 21st Century Twist.  

Zwei große Spieler, die nach Livestreaming-Einkäufern suchen, sind Facebook und TikTok. Während dieses Konzept in China sich jetzt schon großer Beliebtheit erfreut, befindet sich dieser Trend auf dem Rest der Welt noch in der Entwicklung (Quelle).

Trend #5 – And the Storycontinues…

In unserem letztjährigen Trends Artikel haben wir Stories bereits als eines von insgesamt 8 strategischen Einflussfaktoren in Social Media für 2020 hervorgehoben. Die Erfolgsgeschichte des Storyformats hat sich bewahrheitet und setzt sich 2021 weiter fort. Das Format, das sich unter anderem durch das Verschwinden der veröffentlichten Inhalte nach 24 Stunden auszeichnet, wurde nicht nur mit zusätzlichen Nutzungsfunktionen weiterentwickelt, sondern hat darüber hinaus seinen Eroberungszug durch die Social Media Landschaft beeindruckend deutlich vollzogen.

Seit Ende 2019 ist einiges rund um Stories in Social Media geschehen. In unserem letzten Trends Artikel berichteten wir bspw. über Filter & GIFs die erfolgreich weiter Einzug in die Funktionswelt der Stories halten werden. Diese gehören mittlerweile zum Standard bei der Nutzung von Stories. Heute schauen wir auf ein noch viel breiteres Portfolio an Möglichkeiten der kreativen Gestaltung von Stories für die Nutzer. Gefühlt kamen im Monatstakt neue Funktionen und Unterfunktionen wie Layout (mehrere Bilder in einem Raster) oder die Möglichkeit der Integration für Spendenaufrufe sowie zur Unterstützung lokaler Betriebe / Organisationen hinzu.

Neben diesen technischen Spielereien, die 2021 weiter evolvieren werden, sollte jedoch vor allem der strategische Blick auf Stories insbesondere aus Marketer-Sicht nicht fehlen. Welche Bedeutung diesem Format in seiner Rolle als Mittel der Kommunikation in den sozialen Netzwerken zukommt, zeigt beispielweise allein schon die Tatsache, dass so gut wie alle großen Player unter den sozialen Netzwerken dieses Format mittlerweile eingeführt haben. Was mit Snapchat begann und von Instagram, Facebook und WhatsApp übernommen wurde, findet sich seit 2020 nun auch im Business Netzwerk LinkedIn aber auch YouTube und zuletzt Twitter (mit viel Kritik für den eigenen Namen sowie als letzter Nachzügler „Fleets“). Das zeigt, „Stories are here to stay“ und sind eine logische Konsequenz aus dem weiter bestehenden Wunsch der Social Media Nutzer ihr Mitteilungsbedürfnis  in weniger öffentlichen und zeitlich begrenzten Inhalten  auszuleben.  Aus Marketer-Sicht betrachtet: „Stories are the (new) newsfeed“. Dort halten sich die Nutzer auf.

Für Marketer bedeutet das, dass sie das Storyformat 2021 keinesfalls mehr stiefmütterlich als Nebenschauplatz ihrer organischen Beiträge und Werbeaktivitäten in Social Media behandeln sollten. Insbesondere in der B2B-Branche haben wir im vergangenen Jahr beobachtet, dass dieses Feld in der Kommunikation auf den sozialen Netzwerken viel zu häufig kreations- und konzeptionsseitig vernachlässigt wurde (Stichwort Vertical Video). Unternehmen, Brands und Marketer sollten den Einsatz des Storyformats 2021 in ihr festes Repertoire der Social Media Aktivitäten auf ihren Kanälen eingliedern.

Social Media Stories

Abb.: Stories Format, © socialbakers

Trend #6 – „Nischen“-Netzwerke/ Heterogenisierung

Wie in Trend 1 beschrieben, gab es noch nie so viele (neue) Nutzer sozialer Netzwerke wie bisher. Über 4 Milliarden Menschen suchen sich die unterschiedlichsten digitalen Heimaten und so werden neben den Platzhirschen Facebook, YouTube, Instagram, LinkedIn und Co. auch „kleinere“ Social Media Plattformen immer relevanter. Wobei klein hier die Untertreibung des Jahres ist:

  • Reddit – Internetforum 2.0.
    • Reddit besteht nicht aus einer großen Community, sondern aus vielen kleinen: Diese nennen sich Subreddits. Die Beiträge der Nutzer können hoch- oder runter-gevotet werden, je nachdem, wie der Inhalt gefällt. Unter den Beiträgen findet die Diskussion dann hauptsächlich in den Kommentaren statt
    • Reddit hat 2020 etwa 430 Millionen monatlich aktive Nutzer (Quelle) und 2 Milliarden Kommentare – plus 18.6% YoY (Quelle).
    • Reddit hat in diesem Jahr die Werbeoptionen erweitert, so dass nun auch in Trending Topics geworben werden kann. Außerdem können Werber nun wählen, neben welchen Themen ihre Anzeigen geschaltet werden.
    • Reddit wurde 2011 vom Condé Nast Verlag gekauft ist durch mehrere Finanzierungsrunden mittlerweile in verschiedenen Händen (u.a. Peter Thiel und Tencent) und wird mit 3 Milliarden Dollar bewertet.
  • Twitch – DAS Streamingportal
    • Twitch ist ein Livestreamingvideoportal, das vorrangig zur Übertragung von Videospielen und nun auch immer häufiger für Musik, Sport oder sonstige Events genutzt wird. Für besonderes Aufsehen sorgte 2020 das Horrorcamp mit Sido, Knossi und weiteren Akteuren, das zeitweise über 325.000 Zuschauer parallel vor den Bildschirmen vereinen konnte und damit einen neuen Twitch-Rekord aufgestellt hat (Quelle).
    • 3,8 Millionen Streamer sendeten im Februar 2020 auf Twitch. Die durchschnittliche Anzahl der gleichzeitigen Zuschauer lag im Februar 2020 bei 1,4 Millionen. Damit liegt Twitch teilweise sogar vor traditionellen Medien wie MNSBC und CNN (Quelle).
    • Creator können Werbung von Partnern in ihre Streams integrieren. Insbesondere für die Zukunft des Influencer-Marketings wird Twitch mit den Streamern als Testimonials oder Markenbotschafter eine bedeutende Rolle spielen (Quelle, Quelle).
    • 2014 übernahm Amazon Twitch für 970 Millionen Dollar.
  • Giphy – Die Meme-Plattform
    • Giphy ist eine Plattform für GIFs. Die Dateien sind mit Hashtags versehen und können so über die Suchmaschine von Giphy gefunden werden. Durch die Verknüpfung zu Social Media Plattformen sowie einer eigenen App und der stark genutzten Webseite können immens hohen Zahlen an Views auf einzelnen GIFs entstehen.
    • Aufgrund der Integration von Giphy in Plattformen wie Instagram, Facebook oder LinkedIn ist es schwierig konkrete Zahlen zu nennen. Angeblich werden täglich 10 Milliarden GIFs durch Giphy verbreitet (Quelle).
    • Unternehmen können sich einen eigenen Giphy-Account erstellen und so Views auf unternehmenseigene GIFs generieren und mit ihren GIFs in den Instagram Stories, Facebook und LinkedIn Messenger, etc. Auftauchen.
    • 2020 hat Facebook Giphy für 400 Millionen Dollar gekauft.

Diese „Nischen“-Netzwerke haben sich aus ihrer spezifischen Anwendungsnische herausentwickelt, weitere Social Media Funktionalitäten implementiert und sind mittlerweile ernstzunehmende Plattformen mit potenziell durschlagender Wirkung für Unternehmen. Von besonderer Relevanz sind in diesem Kontext fachbezogene Communities wie Research Gate oder regionale Social Media Plattformen wie Vkontakte, das russische Facebook.

https://giphy.com/gifs/portlandia-season-7-episode-2-xT0xewM28Izq9Vxyxi

Trend #7 – Things to watch

  • Social Advertising: Authentischer, auf die Plattformen passender Content (aka User Generated Content) im Kurzformvideoformat (getrieben durch TikTok/Reels), die immer stärkere Verlagerung der Customer Journey auf die Plattformen (Stichwort: Shopping) und Weiterentwicklung des Trackings (Server Side Tracking) - die letzten beiden Punkte insbesondere für eine „Cookieless“ World (sorry, so viel Buzzword Bingo hier). Aus Buying-Sicht: eine weiter voranschreitende Automatisierung, die in den nächsten Jahren nicht nur die Kampagnenoptimierung, sondern auch die Erstellung (und insbesondere situative Anpassung) von Werbemitteln ermöglicht (Beispiel: Frauen klicken auf Variante X, Männer auf Y - Creative passt sich automatisch darauf an) - Florian Litterst, Gründer & CEO Adsventure
  • Augmented Reality/ Face Filter: Augmented Reality/ Face Filter: In meiner Social Media Expertenumfrage von Social Media Strategist Peter Mestel als “Avatarisierung der Nutzer“ bezeichnet. „Nicht überzeichnet wie mit Bitmoji-Avataren, sondern als Interaktionslayer - in Stories, Online-Calls oder Videos“. Bereits im Trend-Artikel 2020 haben wir auf Spark AR und Instagram Filter hingewiesen. Dieser Trend intensiviert sich 2021 weiter und wird unter anderem produktiv in Facebook Ads zu sehen sein aber auch seinen Einzug in die Collaboration-Tools von Unternehmen finden.
  • Virtual Reality: Bereits 2014 hat Facebook für 2,3 Milliarden Dollar den Virtual Reality Brillenhersteller Occolus Rift gekauft. Seitdem warten Marketer auf den endgültigen Durchbruch dieser Technologie. Mit „Horizon“ will Facebook das Social Web in die virtuelle Realität heben. Die neue Plattform soll es Nutzern ermöglichen, sich  in der virtuellen Realität zu treffen. Quasi ein Second Life 2.0 oder ein Metaverse, das bereits seit Q3 2021 in der Betaphase ist und durch erste Nutzer getestet wird (Quelle)

Social Media Plattformen 2021

Social DNA Kanalmatrix

Die Social DNA Kanalmatrix ist inspiriert durch die BCG-Matrix / BCG-Portfolio, ein Instrument der strategischen Analyse, Bewertung und Planung von Geschäftseinheiten, wie Business Units, Produkten oder Dienstleistungen. Wir ordnen Deutschlands wichtigste Social Media Kanäle in Abhängigkeit der globalen Nutzerzahlen und des Nutzerwachstums in die vier Bereiche Specialists, Rising Stars, Cash Cows und Heroes, ein.

Kanalmatrix:

Social DNA Kanalmatrix 2021 - Social Media Plattformen nach Wachstum und Nutzerzahl

Nutzerzahlen, Wachstum und Fakten

Facebook (Ohne WhatsApp, Instagram)

  • 1,82 Milliarden täglich aktive Nutzer weltweit (DAU) (Okt. 2020 / Quelle)
  • Zahlen für Deutschland werden nicht separat veröffentlicht. Laut Facebook können 32 Millionen Menschen in Deutschland erreicht werden (Dez 2020 / Abfrage im Facebook Werbeanzeigenmanager).
  • Das Wachstum von Facebook im Bereich der täglich aktiven Nutzer ist gering und daher zu vernachlässigen (Okt 2020 / Quelle).
  • Facebook kämpft mit Demonopolisierungsbestrebungen durch die Politik sowie mit Vorwürfen nicht genug gegen Hassrede und politische Manipulation zu unternehmen und wurde 2020 von einigen großen Unternehmen boykottiert („#StopHateForProfit“) (Quelle), konnte aber dennoch bei Umsatz und Gewinn sehr gute Zahlen vorlegen (Quelle).
  • Unter Marketingverantwortlichen weltweit zählt Facebook zu den wichtigsten Social-Media-Plattformen. 59 Prozent der Befragten gaben im Rahmen einer Umfrage an, dass Facebook für Marketingmaßnahmen in ihrem Unternehmen am wichtigsten sei (Quelle).

YouTube

  • Nutzerzahlen: 2 Milliarden monatliche Nutzer (MAU) weltweit (Jan. 2020 / Quelle)
  • In Deutschland werden 47 Millionen Erwachsene pro Monat (MAU) erreicht (September 2020 / Quelle). 47 Prozent der regelmäßigen Social Media User in Deutschland nutzen es sogar täglich (November 2020 / Quelle).
  • Jeden Tag schauen die Nutzer über eine Milliarde Stunden Videos (Quelle), wobei mehr als 70 % der Ansichten über mobile Geräte generiert wird (Quelle).
  • 2020 nutzten 70 % der User YouTube insbesondere um sich eine Online-Ersatzveranstaltung von Live-Events anzusehen (Quelle).
  • Bei den weltweiten Marktanteilen von Social Media Seiten gemessen an den Page Views erreicht YouTube mit einem Marktanteil von 4,22% aktuell Rang 4 nach Facebook, Pinterest und Twitter (Nov.2020/ Quelle).

Instagram

  • Weltweit 1,158 Milliarden monatliche Nutzer (MAU) (Okt. 2020 / Quelle), wovon tägliche aktive Nutzer der Instagram Stories bei etwa 500 Millionen liegen (Jan. 2019/ Quelle).
  • Es ist von etwa 21 Millionen Instagram-Nutzer in Deutschland (Quelle) auszugehen, wovon etwa 18 Millionen potenzielle Instagram Stories Nutzer sind (Juli 2020 / Quelle). 38 Prozent aller Social Media-Nutzer Deutschlands nutzen Instagram regelmäßig (Feb. 2020/ Quelle).
  • Von allen Social Media-Kanälen hat Instagram im Zeitraum zwischen Juli und September 2020 die meisten neuen Nutzer zu verzeichnen. Dabei ist das Werbepublikum von Instagram in diesen drei Monaten um mehr als 76 Millionen gewachsen und hat bis Oktober 2020 insgesamt 1,16 Milliarden Menschen erreicht – Tendenz: steigend.
  • Im Jahr 2020 war Instagram das zweitbeliebteste soziale Netzwerk für das Marketing von B2C-Unternehmen: 19 Prozent nutzen Instagram für Werbezwecke (Januar 2020 / Quelle).

TikTok

  • Bis zu 800 Millionen Nutzer verwendeten TikTok weltweit in 2020; aufgrund eines TikTok-Banns der indischen gegenüber der chinesischen Registrierung im Juli sind jedoch 200 Millionen dieser Nutzer verloren gegangen, so dass die Nutzeranzahl vorübergehend bei etwa 600 Millionen lag. Durch die weltweit ansteigende Beliebtheit hat sich diese Zahl mittlerweile jedoch wieder erhöht, so dass aktuell von 689 Millionen monatlichen Nutzern weltweit ausgegangen wird (Okt. 2020 / Quelle) – Tendenz: steigend.
  • In Deutschland liegt die Zahl der monatlichen Nutzer bei 10,7 Millionen (Sep. 2020 / Quelle), wobei 47 Prozent der regelmäßigen Social Media-Nutzer Deutschlands es sogar täglich nutzen (Nov. 2020 / Quelle).
  • Jeden Monat werden allein in Deutschland 13,4 Milliarden Views auf TikTok generiert. Erst im Januar lag die Zahl noch bei der Hälfte mit 6,5 Milliarden Views (Sept. 2020 / Quelle).

LinkedIn

  • 722 Millionen Nutzer hat LinkedIn weltweit aus über 200 Ländern zu verzeichnen (Quelle).
  • In der DACH-Region verwenden etwa 14 Millionen Nutzer LinkedIn (Juli 2020 / Quelle), wobei die tägliche/ monatliche Zahl nicht genannt wird.
  • Tendenz der Nutzerzahlen für LinkedIn: steigend! Der europäische Markt hat mit mehr als 50 Millionen Nutzern mittlerweile die USA überholt und es zeichnet sich ab, dass sich LinkedIn als berufliches Netzwerk Nummer 1 etabliert (Feb. 2020 / Quelle).
  • Wöchentlich nutzen durchschnittlich 40 Millionen Menschen weltweit LinkedIn für die Jobsuche (Quelle).
  • Weltweit sind ca. 50 Millionen Unternehmen auf LinkedIn vertreten (Quelle) und insbesondere B2B-Unternehmen präferieren nach Facebook LinkedIn mit 33 Prozent für ihre Marketing-Aktivitäten (Jan. 2020 / Quelle).

Pinterest

  • Pinterest verzeichnet bis zu 442 Millionen monatliche Nutzer weltweit (Okt. 2020 / Quelle).
    Im Vergleich zum Vorjahr wuchs somit die globale Zahl der Personen, die mindestens einmal pro Monat Pinterest nutzen, um rund 37 Prozent (Okt. 2020 / Quelle).
  • Für Deutschland wird die monatliche Nutzerzahl auf 7 Millionen geschätzt (Juli 2020 / Quelle).
  • Pinterest hat in 2020 ein enormes Benutzerwachstum verzeichnet: alleine in Q2 sind rund 22 Millionen Pinterest-Nutzer hinzugekommen, im Jahresvergleich stolze 76 Millionen neue Nutzer. Das entspricht einem Wachstum von 26 Prozent (Juli 2020 / Quelle).
  • Auf Pinterest wurden in Q3 2020 Anzeigenumsätze im Wert von 443 Millionen US-Dollar erzielt. Im Jahresvergleich ist das ein Anstieg um 58 Prozent (Okt. 2020 / Quelle).
  • Bei den weltweiten Marktanteilen von Social Media-Seiten gemessen an den Page Views liegt Pinterest mit einem Marktanteil von 12,11 Prozent auf Platz 2 direkt hinter Facebook. (Nov.2020/ Quelle).

Twitter

  • Circa 353 Millionen monatliche Nutzer weltweit (Oktober 2020 / Quelle) und 187 Millionen täglich aktive Nutzer (Q3 2020 / Quelle)
  • In Deutschland gibt es etwa 2,8 Millionen wöchentliche und 1,4 Millionen monatliche Twitter-Nutzer (Feb. 2020 / Quelle).
  • Im Vergleich zum Vorjahr ist die tägliche Nutzung von Twitter weltweit um 29 % angestiegen (Q3 2020 / Quelle).
  • Bei den weltweiten Marktanteilen von Social Media-Seiten gemessen an den Page Views liegt Twitter mit einem Marktanteil von 11,68 Prozent auf Platz 3 dicht hinter Pinterest (Nov.2020/ Quelle).

Snapchat

  • Bis zu 433 Millionen monatliche und 249 Millionen tägliche Nutzer weltweit (Oktober 2020 / Quelle). Die Anzahl der täglichen Nutzer stieg 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent bzw. 39 Millionen Nutzer (Q3 2020 / Quelle).
  • In Deutschland sind es über 10 Millionen täglich aktive Nutzer (Okt. 2020 / Quelle), wobei 72 Prozent der hiesigen Nutzer maximal 24 Jahre alt sind (Okt. 2020 / Quelle).
  • Snapchat verzeichnete in Q3/2020 die bisher größten relativen Zuwächse: Durch einen Anstieg um 36 Millionen Nutzer allein zwischen Juli und September 2020 stehen nun 20 Prozent mehr potenzielles Werbepublikum zur Verfügung als letztes Jahr um diese Zeit . Dabei machten 16 Millionen neue Nutzer aus Indien fast die Hälfte der Neu-Nutzer aus – möglicherweise als Konsequenz aus dem im Juli verhängten TikTok-Banns Indiens (Okt. 2020 / Quelle).
  • Snapchat’s Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 52 Prozent auf 679 Millionen US-Dollar (Q3 2020 / Quelle.)

Xing

  • Xing ist in Deutschland, Schweiz und Österreich vertreten und verzeichnet insgesamt dort 18 Millionen Nutzern . Mit 15,5 Millionen stammt die überwiegende Mehrheit der Nutzer aus Deutschland (Sep. 2020 / Quelle).
  • Der Anteil der wöchentlich aktiven Nutzer liegt dabei insgesamt bei nur etwa 2 Millionen (Feb. 2020/ Quelle). VGL LINKED IN AKTIVE NUTZER

Strategische Handlungsempfehlungen Social Media Marketing 2021

  1. Basics: Arbeitet an den in Trend #0 beschrieben Grundlagen. Nach wie vor gilt: Ohne ansprechende Inhalte und die entsprechende Distributionsstrategie, die auch Social Advertising umfasst, kann nichts gewonnen werden.
  2. Fokus-Taktiken: Je nach individuellem Reifegrad und Business-Modell kann man neben den Plattformen dann auch nach und nach die erfolgreichsten Taktiken für sich erschließen und Corporate Influencer/ Social Selling Programme, Creator/ Influencer Marketing oder Social Commerce/ Live Shopping integrieren und weiterentwickeln.
  3. Fokus-Plattformen: Social Media wird immer heterogener. Es ist unmöglich auf allen Plattformen erfolgreich zu sein. Je nach Unternehmensgröße und zur Verfügung stehenden Ressourcen sollte man 1-3 Fokus-Kanäle definieren und es hier zur Exzellenz bringen.
  4. Social First: Es zeigt sich immer deutlicher, dass Unternehmen, die Social Media bereits in der Konzeptionsphase mitbedenken deutlich erfolgreicher sind. Die Zeiten Social Media als Zweitverwertungsplattform zu nutzen sind endgültig vorbei.

 

Wir sind Social DNA! Als Strategieberatung für Social Media Marketing helfen wir unseren Kunden, ihr digitales Potenzial zu entfalten. Jetzt mehr erfahren und Kontakt aufnehmen.


Rückblick 2020: Wir bleiben auf Wachstumskurs – Mehr Business & Social Impact

Auch in den vergangenen 12 Monaten konnten wir wieder mit tollen Bestands- und Neukunden an gemeinsamen Projekten wachsen und lernen. Gemeinsam mit unseren Kollegen, Partnern und Kunden durften wir eine Vielzahl an spannenden Aufgaben bewältigen und dabei unsere Kompetenzen im B2B Social Media Marketing weiter schärfen und ausbauen.

Nicht zuletzt das uns entgegengebrachte Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen unseren Ansprechpartnern ist die Basis unseres fortwährenden Erfolgs. Dafür sind wir außerordentlich dankbar.

Sehr dankbar sind wir darüber hinaus für die sowohl quantitative als auch qualitative Verstärkung unseres Teams, das ohne dieses Vertrauen nicht möglich gewesen wäre. Wir konnten die Größe unseres Teams im Corona Jahr 2020 mit jungen Talenten und erfahrenen Kollegen verdoppeln.

Darüber hinaus freut es uns natürlich wieder enorm, unserem 1% Pledge treu bleiben zu können.  

Unser Social Impact – Jetzt wichtiger denn je

Getreu unserer Devise, dass das „Social“ in unserem Namen sich nicht nur auf Social Media sondern auch auf soziale, unternehmerische Verantwortung bezieht, spenden wir 1% unseres Jahresumsatzes an ausgewählte gemeinnützige Organisationen und Projekte. Wir hoffen, dass unser Beitrag -insbesondere in der aktuellen Situation- sein volles Potenzial bei den Empfängern entfalten kann.

Dieses Jahr sind grandiose 6.000,00 € als Spendensumme zusammen gekommen. Fair aufgeteilt zwischen allen, darf jedes Teammitglied sich selbst aussuchen, wohin sein/ ihr Spendenanteil gehen soll.

Unser Beitrag ging dieses Mal zu gleichen Teilen an:

Amadeu Antonio Stiftung – ausgesucht von Carmelo:

„Amadeu Antonio Kiowa wurde am 06.12.1990 eines der ersten Opfer rassistisch motivierter Gewalt im wiedervereinigten Deutschland. Die nach ihm benannte Stiftung setzt sich für die Stärkung einer demokratischen Zivilgesellschaft ein, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Leider gehören diese Themen, wie vor 30 Jahren, so auch heute in unserer Gesellschaft zur Tagesordnung und werden durch Populismus und Egoismus weiter befeuert. Daher möchte ich das mein Anteil unserer Spende diesbezüglich gegenwirkt.“

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Aschaffenburg/ Miltenberg – ausgesucht von Simon:

„Wie bereits im letzten Jahr möchte ich gerne erneut an den Kinder- und Jungendhospizdienst in Miltenberg spenden, denn aufgrund von Corona ist die Situation aktuell nochmal schwieriger als sie es ohnehin schon ist. Der DKHV e.V. begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und unterstützt dabei auch ihre Eltern und Geschwister.“

Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden – ausgesucht von Joy:

„Die Arbeit, die die Mitarbeiter des Kinderhospiz Bärenherz leisten, um den Kleinsten unter uns ihr kurzes Leben so schön es geht zu gestalten und dabei ihre Eltern zu entlasten, ist einfach eine wichtige Aufgabe, die mir sehr am Herzen liegt.“

Nandri Kinderhilfe e.V. – ausgesucht von Kim:

„Nandri unterstützt in einem kleinen Dorf in Südindien benachteiligte Kinder, sodass sie -anstatt notgedrungen in umliegenden Fabriken zu arbeiten- in die Little Flower School gehen können. Ich war selbst mit Anfang 20 für ein paar Wochen dort und es hat mich sehr berührt. Jedes Kind sollte das Recht auf Bildung haben, ausgelassen sein und Zukunftspläne schmieden können.“

Stützende Hände e.V. – ausgesucht von Mine:

„Das Team von „Stützende Hände“ setzt sich für hilfsbedürftige Menschen in Frankfurt und Umgebung in allen möglichen Lebenslagen ein. Unter all den tollen Projekten fiel mir die Wahl schwer – aber schließlich habe ich mich für das Obdachlosen-Projekt entschieden. Obdachlose Menschen haben es durch Corona und die Winter-Widrigkeiten aktuell ohnehin schwer und außerdem finde es schön, regional zu helfen.“

Tierhilfeverein Kellerranch e.V. – ausgesucht von Anika:

„Ich bin sehr tierlieb und möchte mit meinem Anteil gerne Tieren helfen, welche leider eine nicht so schöne Vergangenheit hatten oder gar vorm Schlachter gerettet worden sind. Die Keller Ranch ist ein Gnadenhof, der diese Aufgabe liebevoll übernimmt. Ich bin mir sicher, dass sie das Geld gut gebrauchen können – und liebäugele selbst damit, eine Patenschaft für eins der Tiere zu übernehmen.“

Unterstützung der Frankfurter Clubkultur / Robert Johnson – ausgesucht von Nemo:

„In Zeiten von Corona leidet insbesondere die Kunst- und Kulturszene. Das Robert Johnson ist seit Jahrzehnten eine Institution für kulturelle Projekte aller Art, anspruchsvolle elektronische Musik und natürlich die Frankfurter Techno- und Clubkultur. Mit unserem bescheidenen Beitrag zum Erhalt dieser wichtigen Frankfurter Institution hoffen wir, 2021 wieder gemeinsam mit euch allen tanzen gehen zu können.“

Weiteres Streben und Perspektiven

Diese finanzielle Unterstützung bleibt uns hoffentlich auch weiterhin in vielen Folgejahren möglich. Sie ist aber jetzt schon nicht der einzige Bestandteil unseres Strebens nach möglichst hohem Social Impact durch unsere Arbeit. Seit Spätsommer 2020 unterstützen wir den gemeinnützigen Verein Berami aus Frankfurt am Main, der seit 1990 Menschen mit Migrationserfahrung bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive begleitet. Hier unterstützen wir unter anderem mit der Pro Bono Durchführung von LinkedIn Trainings. Mehr zu dieser Kooperation erfahrt ihr bald in einem gesonderten Beitrag auf unserem Blog. Stay tuned! 

Wir blicken dankbar und stolz auf das zurück, was wir gemeinsam erreichen konnten und schauen mit Vorfreude in Richtung 2021.


Kim Wagner Social DNA

Unsere DNA: Kim Wagner – Kommunikationsspezialistin aus Leidenschaft

Seit kurzem zählt Kim zum Team Social DNA. Durch Stationen bei Ogilvy und @frankfurtdubistsowunderbar hat sie die Taschen bereits voll unterschiedlicher B2B- und B2C-Erfahrung im Bereich Social Media Marketing sowie im klassischen Werbeumfeld. Weil ihre Neugierde nie schwindet, sie staunen, dazulernen, Erfolge feiern will, freut sich die Frankfurt-begeisterte 29-Jährige auf ganz viel neues Potenzial bei uns.

Wie bist du zu Social DNA gekommen?

Im Laufe der letzten Jahre bin ich immer tiefer in den Bereich Social Media eingetaucht, teils beruflich und teils privat: Projektbasiert schon mit Hintergrundwissen aus meiner Agenturzeit ausgestattet, habe ich privat und später auch beruflich guten Content schätzen und schließlich auch erstellen gelernt. Als ich mich dann entschieden habe, beruflich voll auf Social Media zu setzen, ist mir Social DNA mit der Stellenanzeige „Social Media Consultant“ ins Auge gestochen – und meine Neugierde war geweckt.😊

Was fasziniert dich an Social Media Marketing?

Es ist eben nicht „nur“ Werbung, sondern kann viel subtiler, maßgeschneidert und mit einem richtigen Mehrwert kreiert werden. Außerdem bin ich nach wie vor immer wieder geflasht von der extremen Trackbarkeit, den Zielgruppen-Insights bis in den letzten Millimeter.

Weshalb hast du dich für Social DNA entschieden?

Viele machen heute „was mit Social Media“ mal mit Plan, mal ohne – aber so richtig von der Substanz aus doch die wenigsten. Genau das reizt mich an Social DNA: Wir gehen strategisch in die Tiefe, sind echte Experten auf dem Gebiet.

Was ist deine Stärke und wie bringst du sie bei Projekten und bei Partnern ein?

Ich bin empathisch und feinfühlig in der Kommunikation – ein nicht zu unterschätzender „Soft Skill“, der dabei hilft, zu verstehen, was mein Gegenüber wirklich will.

Welche Träume und Ziele verfolgst du?

Mein Ziel ist es erstmal, bei Social DNA voll durchzustarten und erfolgreich darin zu sein. Persönlich wünsche ich mir, eines Tages etwas im sozialen Feld zu bewegen. Ich möchte einmal zurückblicken und sagen: Ich habe etwas Gutes getan. Und – ganz persönlich – steht ein eigener Garten mit mindestens einem Apfelbaum auf meiner Wunschliste.

Was schätzt du besonders an Social DNA?

Von Tag 1 an war die Zusammenarbeit absolut auf Augenhöhe und es wird viel Wert auf Gleichberechtigung und ein entspanntes Miteinander gelegt. Außerdem finde ich die selbstständige und sehr vertrauensbasierte Arbeitsweise toll.

Welches Getränk darf beim Anstoßen auf keinen Fall fehlen?

Habt ihr schon mal Äppler rosé probiert!?

 

Wir sind Social DNA! Als Strategieberatung für Social Media Marketing helfen wir unseren Kunden, ihr digitales Potenzial zu entfalten. Jetzt mehr erfahren und Kontakt aufnehmen.