Teamfoto Social DNA

Initiativbewerbung Social Media (m/w/d)

Du bist Quereinsteiger? Oder willst dich verändern? Du fühlst dich von keiner unserer ausgeschriebenen Stellen zu 100% angesprochen, bist aber dennoch davon überzeugt, dass du Social DNA weiterbringen kannst? Dann versuch es doch einfach und bewirb dich initiativ. 

Dein Aufgabengebiet:

  • Bestimmst du! Überrasche uns mit deinen Ideen, warum Social DNA dich braucht ;-)

Deine Benefits:

  • Gestaltungsspielraum, flache Hierarchie und eine offene Unternehmenskultur, in der du eng mit einem Team aus kreativen Consultants und den Gründern zusammenarbeitest
  • Nach einer dreimonatigen Einarbeitungsphase, die bevorzugt vor Ort in Frankfurt am Main stattfindet, bieten wir von Mobile-, über Home-, bis hin zu Full-Office alle Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung (Voraussetzung ist eine leistungsfähige Internetverbindung und eine Arbeitsumgebung, die produktives Arbeiten ermöglicht)
  • Entwickle dich beruflich und persönlich mit Besuchen auf Fachkonferenzen, Veranstaltungen, individuellen Workshops und Trainings (grundsätzlich frei wählbar, voll bezahlt und mind. eine pro Jahr)
  • Leiste mit deiner Arbeit auch einen positiven gesellschaftlichen Beitrag und unterstütze soziale Projekte bspw. durch unsere Kooperation mit beramí
  • Genieße eine moderne Arbeitswelt mit exklusivem Designanspruch und Dachterrasse mit Blick auf die Frankfurter Skyline
  • Eigener Laptop und Smartphone (beides auch zur privaten Nutzung)
  • Natürlich der agenturübliche Obstkorb ;-D

Was du mitbringst:

  • Motivation, Wissbegierigkeit, Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit und Humor
  • Erfahrungen im Bereich Social Media und Online Marketing
  • Sehr gute Deutsch- und mindestens gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Deine Bewerbung in vier Schritten:

  1. Wenn wir dich mit dieser Stellenausschreibung begeistern konnten, dann lade bitte deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) in unserem >>Bewerbungs-Formular<< hoch
  2. Falls dein Profil passt, folgt danach ein erstes Kennenlerngespräch mit der Geschäftsführung via Online-Meeting
  3. Im nächsten Schritt folgt ein Kennenlerntag. Das ist ein verkürzter Arbeitstag bei dem du die Gelegenheit bekommst das Team kennen zu lernen, sowie deine Fähigkeiten und Kenntnisse an realen Teilaufgaben unserer Kundenprojekte aufzuzeigen (Je nach Lage persönlich in unserem Office oder online)
  4. Am Ende des Prozesses wählt das Social DNA Team gemeinschaftlich den oder die neue Kollegin aus und du bekommst ein Vertragsangebot 😊

Wir freuen uns auf dich!

 


Teamfoto Social DNA

Performance Marketing Manager (m/w/d) Social Media in Voll- oder Teilzeit

Performance Marketing mit Fokus auf Paid Social ist dein Sweet Spot? Du beherrschst den Ad Manager blind und kannst dir Werbung ohne Retargeting nicht mehr vorstellen. Dann lass uns gemeinsam Potentiale entfalten. Bewirb dich jetzt als Performance Marketing Manager!

Was Dich erwartet:

  • Du entfaltest die Potentiale unserer Kunden in den Bereichen Kampagnenkonzeption, Social Media Advertising und Analytics 
  • Gemeinsam mit einem Team aus kreativen Consultants erstellst du Paid Kampagnen die einen messbaren Erfolg erzielen
  • Du überwachst eigenständig den Erfolg von Paid Social Kampagnen und lernst aus den Ergebnissen
  • Du kannst direkt mit Kunden kommunizieren und erhältst die Chance aktiv zum Kampagnenerfolg beizutragen
  • Du wirst dein Wissen auch in Social Media Strategieprozessen einbringen und deine Kolleg*innen im Bereich Ads noch fitter machen

Deine Benefits

  • Echten Gestaltungsspielraum, flache Hierarchien und eine offene Unternehmenskultur, in der du eng mit einem dynamischen und innovativen Team inkl. den Gründern zusammenarbeitest
  • Nach einer dreimonatigen Einarbeitungsphase, die bevorzugt vor Ort in Frankfurt am Main stattfindet, bieten wir von Mobile-, über Home-, bis hin zu Full-Office alle Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung (Voraussetzung ist eine leistungsfähige Internetverbindung und eine Arbeitsumgebung, die produktives Arbeiten ermöglicht)
  • Entwickle dich beruflich und persönlich mit Besuchen auf Fachkonferenzen, Veranstaltungen, individuellen Workshops und Trainings (grundsätzlich frei wählbar, voll bezahlt und mind. eine pro Jahr)
  • Leiste mit deiner Arbeit auch einen positiven gesellschaftlichen Beitrag und unterstütze soziale Projekte bspw. durch unsere Kooperation mit beramí
  • Genieße eine moderne Arbeitswelt mit exklusivem Designanspruch und Dachterrasse mit Blick auf die Frankfurter Skyline
  • Eigener Laptop und Smartphone (beides auch zur privaten Nutzung)
  • Natürlich der agenturübliche Obstkorb ;-D 

Was du mitbringst:

  • Mindestens zwei Jahre einschlägige Erfahrung im Bereich Social Advertising mit Fokus auf Facebook/ Instagram und idealerweise auch LinkedIn
  • Du hast Erfahrung mit Full Funnel-/ Retargeting-Kampagnen und bist sicher im Umgang mit dem Facebook Pixel
  • Du kennst dich mit Paid Social- und Google-Analytics aus und kannst die Ergebnisse in Reportings auf den Punkt bringen
  • Du arbeitest gerne im Team und schreckst auch nicht vor Kundenkontakt zurück
  • Motivation, Lernbereitschaft, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Humor
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Deine Bewerbung in vier Schritten

  1. Wenn wir dich mit dieser Stellenausschreibung begeistern konnten, dann lade bitte deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) in unserem >>Bewerbungs-Formular<< hoch 
  2. Falls dein Profil passt, folgt danach ein erstes Kennenlerngespräch mit der Geschäftsführung via Online-Meeting
  3. Im nächsten Schritt folgt ein Kennenlerntag. Das ist ein verkürzter Arbeitstag bei dem du die Gelegenheit bekommst das Team kennen zu lernen, sowie deine Fähigkeiten und Kenntnisse an realen Teilaufgaben unserer Kundenprojekte aufzuzeigen (Je nach Lage persönlich in unserem Office oder online)
  4. Am Ende des Prozesses wählt das Social DNA Team gemeinschaftlich den oder die neue Kollegin aus und du bekommst ein Vertragsangebot 😊

Social-Media-Trends-2022-Titelbild-1024x683

Social Media Trends 2022: Analysen, Strategien und Handlungsempfehlungen

Unsere ausführliche Betrachtung der Social Media Trends inklusive Analysen, Strategien und Handlungsempfehlungen sind stets die mit Abstand beliebtesten Artikel auf unserem Blog. Und obwohl es im Bereich Social Media seit dem Start von LinkedIn und Myspace im Jahr 2003 noch nie an Wachstum, Aufregung und Innovation gemangelt hat, war 2021 ein außergewöhnliches Jahr. By the way: Herzlichen Glückwunsch zur Volljährigkeit Social Media 🥳. Im letzten Social Media Trend Artikel 2021 berichteten wir, dass nach vielen Jahren des stetig starken Wachstums 2020 sogar ein neuer Wachstumsrekord verzeichnet werden konnte. Einer der wesentlichen Gründe hierfür war und ist die Corona-Pandemie. Dieses Jahr stieg die Anzahl der Social Media NutzerInnen um weitere ≈10 % auf 4,55 Milliarden. Damit sind 90 % aller InternetnutzerInnen und mehr als jeder zweite Mensch auf der Erde Social Media NutzerIn.

Allein Facebook hat 2,9 Milliarden Monthly Active Users (MAUs). YouTube kommt auf 2,3 Milliarden MAUs. Instagram und TikTok je auf ca. 1 Milliarde MAUs, dicht gefolgt von LinkedIn mit 800 Millionen NutzerInnen. Neben diesen Social Media Plattformgiganten haben sich die Plattformen Twitter, Snapchat und Pinterest mit um die ≈500 Millionen MAUs etabliert. Mit Discord und Reddit gewinnen neue interessante Player auf dem deutschen Markt an Aufmerksamkeit. Im Rahmen dieses Artikels zählen wir Messenger, Audioplattformen oder sonstige Spezialanbieter, die ebenfalls immer mehr „social“ Elemente integrieren, nicht zu den Social Media Plattformen. Alle Zahlen, Daten, Fakten und Trends zu den Social Media Kanälen findet ihr im Kapitel Social Media Plattformen 2022.

Für Unternehmen bedeutet die gestiegene Anzahl an NutzerInnen und Plattformen einerseits noch größere Chancen, ihre Zielgruppe zu erreichen und andererseits noch größere Herausforderungen, mit gutem Content aus der Masse hervorzustechen. Vor allem in Anbetracht der Creator und Influencer, die sich in den letzten Jahren deutlich besser profilieren konnten als Unternehmen und Marken. Wie Marketer die Content-Evolution in Social Media bestmöglich für sich nutzen, lernt ihr unter anderem in Social Media Trend #1 – Social Content Evolution und in den strategischen Handlungsempfehlungen Social Media Marketing 2022.

Richtig guter Content sollte idealerweise kostengünstig und zielgruppengerecht ausgespielt werden. Dabei sind natürlich auch dieses Jahr wieder die Trends im Bereich Social Advertising ein wichtiges Thema, welche wir in Social Media Trend #3 – Social Advertising & Social Commerce (Inklusive Gastbeitrag Florian Litterst Gründer & CEO Adsventure) näher beleuchten. Was wir von Influencers/ Creators im Bereich Social Media lernen können und wie die Zusammenarbeit funktioniert, erfahrt ihr im Social Media Trend #2 – (Corporate) Influencers und Creators (Inklusive Gastbeitrag Adil Sbai, Gründer & CEO weCreate)

Neben solch positiven Entwicklungen nimmt die öffentliche Kritik an Social Media Plattformen immer mehr zu. Thematisiert werden einerseits die toxischen Folgen auf Individuen, wie beispielsweise die Vorwürfe der Facebook Whistleblowerin Frances Haugen, dass Instagram nachteilige Effekte auf das Selbstbild Jugendlicher habe. Anderseits werden negative Auswirkungen auf der Makro-Ebene besprochen, etwa im Kontext der Radikalisierung von Corona-Leugnern oder der Manipulation von Wählerschichten. Wie sich Einzelpersonen und Unternehmer in diesem Umfeld schützen und positionieren können, beschreiben wir in Social Media Trend #5 – Digital Detox & Social Media Achtsamkeit und in Social Media Trend #6 – Corporate Social Responsibility: Haltung zeigen.

Bei der zunehmenden Kritik an Social Media verwundert es nicht, dass Mark Zuckerberg, der als öffentliche Person meist allein im Kreuzfeuer der KritikerInnen steht, neue Themen in den Fokus bringen möchte. Die Vision eines Metaverse, einer virtuellen Parallelwelt, wird von vielen als der nächste logische Evolutionsschritt des Internets angesehen. Mark Zuckerberg verfolgt diesen Ansatz bisher am konsequentesten und hat den Facebook-Konzern 2021 in „Meta“ umbenannt. Neben dem Metaverse als Ablenkungsmanöver von öffentlicher Kritik an Facebook ist dieser Schritt auch aus anderen Gründen nachvollziehbar. Seit der Corona-Pandemie haben sich immer mehr Menschen daran gewöhnt, soziale Kontakte und Events auch digital zu pflegen.  Zudem würde das Metaverse Mark Zuckerberg endlich von der Begrenzung des Smartphones und damit letztendlich auch von Google (Smartphone-Betriebssystem Android) und Apple (Smartphone-Betriebssystem iOS) unabhängig machen. Was dieser Schritt für Marketer bedeuten kann, besprechen wir in Social Media Trend #4 – Metaverse – Einstieg in eine parallele Realität?

Und was ist aus dem Thema Social Audio geworden? Erinnert ihr euch noch an Clubhouse? Keine App hat einen Hype so schnell entfacht und wieder verschwinden lassen. Auf dem Höhepunkt von Clubhouse verbrachten Hardcore-Fans mehr als acht Stunden pro Tag in der App. Politiker und Prominente redeten sich um Kopf und Kragen und innerhalb kürzester Zeit änderten tausende von „LinkedIn-Profis“ ihre Bio zu „Clubhouse-Moderator und Expert“ 😉. Ob 2022 also noch über Clubhouse und Social Audio gesprochen werden darf, thematisieren wir in Social Media Trend #7 – Social Audio (Gastbeitrag von Nicolaj Gruzdov und Peter Mestel, Social Audio Experten).

Die Quintessenz als strategische Handlungsempfehlung für Marketer sowie weitere ExpertInnenmeinungen findet ihr am Ende des Artikels.

Strategische Einflussfaktoren in Social Media 2022

Social Media Trend #1 - Social Content Evolution

Um die Zukunft zu verstehen, lohnt ein Blick in die Vergangenheit. 2003 begann das Social Media Zeitalter mit den Plattformen Myspace und LinkedIn. Damals bestand ein Social Media Profil noch aus einer kleinen Beschreibung zur Person mit eher verpixelten Profilbildern. NutzerInnen konnten in Gruppen eintreten, in denen es Beiträge in Textform gab. Viel mehr Funktionen standen nicht zur Verfügung.

Die nächste Evolutionsstufe brachte Facebook mit dem Newsfeed. Dieser bestand zunächst größtenteils aus Texten, Links und hin und wieder auch Bildern unserer Facebook-FreundInnen oder Unternehmensseiten. Eine Umstellung dazu war Instagram, die Social Media Plattform, die anfangs rein auf Bildern basierte und unter anderem durch den Feed das 1:1 Format popularisierte. Erst nach einer gewissen Zeit gab es dann auf das Upgrade zu Video-Content.

Snapchat brachte schließlich alle Plattformen nochmal in Schwung mit dem Story-Format. Auch wenn dies bei LinkedIn und Twitter mittlerweile wieder weggefallen ist, ist es trotzdem auf vielen anderen Plattformen weiterhin aufzufinden. Gerade auf Instagram wirkt das Story-Format wie ein zweiter Feed und wird von den meisten NutzerInnen täglich konsumiert. Durch das Story-Format etablierte sich das vertikale Format auf Social Media und Visuals sowie Videos nahmen dadurch mehr Platz auf dem (Smartphone-)Bildschirm ein.

Eine rein auf Videos basierende Social Media Plattform gab es zwischenzeitlich mit Vine. Hier konnten Videos mit einer Länge von maximal sieben Sekunden veröffentlicht werden. Die Plattform existierte von 2013 bis Ende 2016. Außerdem entstand eine weitere Plattform, die nur auf Videos ausgerichtet ist: 2014 wurde Musical.ly gelauncht, 2017 aufgekauft und ist nun unter dem Namen TikTok weltbekannt. Auch hier ist das vertikale Videoformat Teil des Erfolgs. Anfangs auf 15 Sekunden begrenzt, gibt es mittlerweile die Möglichkeit, Videos mit einer Länge von bis zu 3 Minuten zu posten. Das vertikale Kurzvideoformat war so erfolgreich, dass Instagram (Reels) und YouTube (Shorts) es ebenfalls übernahmen und prominent in ihre Apps integrierten.

 

Social-DNA-Social Media Content Evolution
Social Media Content Evolution von Social DNA

Wenn man sich also die bisherige Evolution anschaut, können wir erkennen, dass das vertikale Format immer mehr an Bedeutung gewinnt. Auch kurze bis mittellange Videos werden stetig wichtiger für die Plattformen. Dadurch wird es zunehmend aufwändiger, qualitativ hochwertigen Content zu erstellen. Unternehmen kooperieren mit Content Creators, die diese Inhalte produzieren und ihre Reichweite als Plattform für Unternehmen anbieten. Durch diesen Trendshift ringen selbst die Social Media Plattformen um Creator und stellen millionenschwere Funding Pools für diese auf.

Wer als Unternehmen also beständig hervorragenden Content für seine Kanäle veröffentlichen möchte, sollte in Zukunft mehr Zeit in ansprechenden Video-Content im vertikalen Format investieren.

Social Media Trend #2 - (Corporate) Influencers and Creators (Inklusive Gastbeitrag Adil Sbai, Gründer & CEO weCreate)

2021 war ein starkes Jahr für Personal Brands in Social Media: Influencers, Creators, Brand Ambassadors, Corporate Influencers, Social CEOs; You name it! Die Zahl der Buzzwords ist ein guter Indikator für den Hype, der im Bereich Social Personal Branding mittlerweile ein Allzeithoch erreicht hat. Personal Brands profitieren vom erodierenden Vertrauen der Menschen in Marken und Unternehmen. Sie sind anfassbarer. Sie begreifen die Logiken der Social Media Plattformen und verstehen es schneller Content zu produzieren und auf Trends sowie Algorithmus-Änderungen der Social Media Plattformen zu reagieren als die Marketingabteilungen fast aller Konzerne.

Der rasante Aufstieg von TikTok hat diesen Trend weiter befeuert. Neue Stars sind hier in kürzester Zeit entstanden. Besitzen auf Instagram noch die Kardashians, Christiano Ronaldos oder Dieter Bohlens dieser Welt die Accounts mit den meisten Followers, so sind es auf TikTok unbekannte neue Player wie Khabane Lame, Julesboringlife oder Younes Zarou (Quelle).

Social Media Trends TikTok Creators
OMR zeigt die erfolgreichsten TikTok Creator (von links oben im Uhrzeigersinn) Charli D'Amelio, Khabane Lame, Bella Poarch, Christoph Brückner ("Condsty"), "Julesboringlife" und Younes Zarou

Diese Creators haben es verstanden das Wachstum von TikTok für sich zu nutzen und beginnen jetzt ihre Communities auch auf andere Plattformen zu transferieren. Davon können Unternehmen einiges lernen. Es wird immer wichtiger, sich voll auf einen Kanal einzulassen, dessen Eigenschaften tief zu verstehen und schnell auf neue Trends zu reagieren. Weitere Erfolgspraktiken der Influencers/ Creators: Sie haben einen sehr hohen Content-Output und achten penibel darauf kontinuierlich zu produzieren (Consistency and Frequency is King). Auch Community-Interactions sind ein essentieller Bestandteil: Viele Influencers/ Creators beantworten so gut wie jede Nachricht persönlich. Ohne dieses Verhalten ist Wachstum kaum möglich.

Für einen Einblick in die Erfolgsfaktoren der Arbeit von Creators folgt nun ein Gastbeitrag von Adil Sbai, Gründer & CEO unseres Kooperationspartners weCreate, dessen Team Marken wie BMW, Kaufland, Mercedes-Benz und The Walt Disney Company auf TikTok begleiten.

„Creator Economy, NFTs, Metaverse: Allesamt zwar langfristig wichtig und disruptiv, aber vermutlich auch allesamt ein wenig overhyped. Das 9:16-Format (sprich: Vertical Video) hingegen ist gekommen, um zu bleiben – einen anderen Schluss lässt die Entwicklung führender Social Media Plattformen nicht zu. Selbst große Technologieunternehmen stellen sich nach und nach auf das neue Format ein, wie Samsung kürzlich zeigte. Die Corona-Pandemie samt der Millionen Menschen, die vermehrt Zeit zuhause und vor dem Smartphone verbrachten, wirkte in diesem Zusammenhang noch als Katalysator – die Zahl der TikTok-User stieg rapide an. Instagram änderte als Reaktion auf den kometenhaften Aufstieg des Konkurrenten aus China kurzerhand sein Geschäftsmodell hin zur Videoplattform und konterte mit Reels, YouTube erweiterte sein Universum erfolgreich um Shorts. Auf allen drei Plattformen ist seitdem eine Viralität möglich, die es in dieser Art zuvor lange nicht gab. Vor allem die starke Performance der Shorts ist dabei durchaus überraschend: Reels werden mittlerweile outperformt, und selbst im Vergleich mit TikTok kann YouTube partiell größere organische Reichweiten vorweisen, wie das Beispiel von Wagner Pizza zeigt. Brands und Agenturen sollten und werden also immer weniger in Plattformen als im Format "9:16" denken.

Meine Vorhersage ist dennoch: TikTok wird auch 2022 Platzhirsch innerhalb der GenZ bleiben, weil es mehr als jede andere Plattform den Zeitgeist und die Trends prägt. Und dennoch bleibt TikTok das Symptom einer strukturellen Entwicklung: Das Format "9:16" wird 2022 in der GenZ dominieren. Für Brands und Agenturen heißt es deshalb, größer zu denken, sich nicht lediglich auf TikTok zu fokussieren, sondern das gesamte Format im Auge zu haben. Content Recycling heißt hier das Zauberwort, denn statt auf einer Plattform zu punkten, kann der Content nun gleich doppelt wiederverwertet werden. So bietet sich overall eine Reichweite, der selbst große Brands, die TikTok bisher eher die kalte Schulter zeigten, langfristig nicht widerstehen werden. Oder anders formuliert: Wer 2022 keinen guten 9:16-Content erstellt, wird langfristig Marktanteile in der GenZ verlieren.“

Corporate Influencer und B2B Influencer Marketing

Der Trend zur Personal Brand, dem Individuum als Creator, wird sich 2022 noch stärker auf den Bereich B2B ausdehnen. Bereits seit einigen Jahren steigt die Anzahl der Corporate Influencer Programme. Bei Social DNA, durften wir 2021 hier so viele Projekte wie nie zuvor begleiten. Wir erreichen mit Corporate Influencer Programmen nicht nur eine sehr hohe Reichweite innerhalb der spezifischen Zielgruppen mit einer hohen Glaubwürdigkeit, sondern stärken zusätzlich auch die Verbindung von MitarbeiterInnen und Unternehmen, indem wir deren Social Media Potential entfalten und sie besser über das Unternehmen informieren. Daher gehen wir 2022 von einem weiteren Anstieg dieser Programme aus. Interessant ist auch die zunehmende Nutzung von Influencer Marketing Praktiken im B2B. Immer häufiger haben 2021 Personen auf LinkedIn Werbung für B2B-Produkte gemacht, wie bspw. dieser Post von Frank Thelen, der als B2B-Influencer auf LinkedIn mittlerweile schon fast eine halbe Millionen Follower hat. Wir prognostizieren für 2022 eine starke Zunahme von B2B-Influencer-Engagement.

Social Media Trend #3 - Social Advertising & Social Commerce (Inklusive Gastbeitrag Florian Litterst Gründer & CEO Adsventure)

Viele Werbetreibende hatten es 2021 nicht leicht. Das iOS 14 Update von Apple führte zu einem gehörigen Knall in der Social Advertising Welt. Mit einem Schlag konnten die Daten fast aller iPhone NutzerInnen nur noch sehr begrenzt für Werbekampagnen genutzt werden. Das sorgte vor allem bei Facebook Ads zu Einschränkungen im Bereich Targeting, Retargeting, Tracking und Reporting.

https://giphy.com/gifs/key-and-peele-sweat-quizz-32mC2kXYWCsg0

Trotz einiger technischer Anpassungen in den Ad Managern müssen sich Marketer mit einigen dieser Einschränkungen wohl langfristig arrangieren. Ein Social Media Trend, der sich 2021 abgezeichnet hat, war es beispielsweise, mehr auf die Optimierungsfähigkeit des Ad Manager-Algorithmus zu vertrauen und einen sehr offenen Targeting-Ansatz zu verfolgen. So war einer der häufigsten Sätze auf der AllFacebook Conference 2021 in Bezug auf Targeting „Go Broad or Go Home“. Ein weiteres Ziel von Meta ist es, den Kaufprozess für Produkte direkt in die eigenen Apps zu verlagern. Je mehr Kaufsignale und Käufe unmittelbar auf Facebook und Instagram stattfinden, desto mehr Daten können verwertet werden. Daher ist davon auszugehen, dass wir 2022 Weiterentwicklungen im Bereich Social Commerce sehen werden, seien es Facebook und Instagram Shops oder Live-Shopping-Experiences.

Neben Facebook haben sich auch andere Social Media Werbeanzeigenmanager entwickelt. Mit TikTok Ads können Marketer derzeit auf sehr günstige CPMs zugreifen und der TikTok Ad Manager entwickelt sich sehr dynamisch. Falls noch nicht geplant, sollten Advertiser 2022 weitere Ad Manager neben Facebook/ Instagram testen. Auch mit Pinterest konnten wir 2021 einige starke Kampagnen umsetzen, die kompetitiv günstiger waren als auf Facebook/ Instagram.

In Zeiten des erschwerten Trackings der NutzerInnen sitzt LinkedIn auf einem wahren Goldschatz an Daten: den gut gepflegten und voll ausgefüllten Profildaten der NutzerInnen. Im Gegensatz zu allen anderen großen Social Media Plattformen kann LinkedIn hier auf die Angaben der NutzerInnen größtenteils vertrauen. Wer will sich schon von seinem alten oder neuen Arbeitgeber vorwerfen lassen im Online-Lebenslauf geschwindelt zu haben? Im B2B Marketing, aber auch im B2C Segment mit höheren Produkt- oder Service-Preisen ist LinkedIn 2022 daher trotz seiner hohen Preise ein absolutes Must-Have im Advertising Mix.

Worauf es sonst noch im Social Advertising 2022 ankommt, erklärt euch jetzt in einem kleinen Gastbeitrag unser guter Agenturfreund Florian Litterst, Gründer & CEO von Adsventure, Performance Marketing Agentur und einer der besten Blogs zum Thema Social Advertising in Deutschland:

„AR, VR, Metaverse und noch so ein paar spannende Ausblicke in die Zukunft hat das Jahr 2021 mit sich gebracht. Doch unabhängig von der Plattform (egal ob in Stories oder im Metaverse) hat uns 2021 gezeigt, dass insbesondere die Fundamentals entscheidend sind und auch in Zukunft (ja, auch im Metaverse) den Unterschied machen werden. Der durch das iOS Update verursachte Datenverlust war hier nur der Anfang. Vorbei sind die Zeiten des Micro(Re-)-Targetings. Wer 2022 auf Social Media (oder im Metaverse?) erfolgreich sein will, muss Marketing Fundamentals mit den Besonderheiten der Content Vielfalt auf Social Media zusammenbringen können. Als Content Format wird sich 2022 Shortform Video, egal ob bei TikTok oder Reels, weiter durchsetzen. Die kreativen Kurzvideos mit schnellen Schnitten und kreativen Transitions haben - sofern sinnvoll mit den Marketing Fundamentals kombiniert - unglaubliches Potenzial für Werbetreibende. Hier gibt es eine Menge "untapped potential" und "underpriced awareness". Werbetreibende, welche dieses Format 2022 auf dem Schirm haben, werden einen deutlichen Vorsprung gegenüber den MitbewerberInnen haben.“

Social Media Trend #4 - Metaverse - Einstige in eine parallele Realität?

Der Begriff Metaverse oder Metauniversum ist in aller Munde, spätestens seit Mark Zuckerberg Ende Oktober 2021 sein Unternehmen Facebook in Meta umbenannt hat. Damit setzt er ein klares Zeichen dafür, dass er die Vision eines Metaverse, also einer virtuellen Parallelwelt, nicht nur verfolgt, sondern mit aller Kraft umsetzen will. Neben Facebook arbeiten übrigens auch Microsoft, Epic Games, Alibaba und weitere Player am Metaverse.

Die Vorstellung ist nicht neu, denn die Idee einer virtuellen Welt kennen wir bereits aus Hollywood-Filmen wie "Ready Player One" oder Spielen wie Second Life. Doch das Metaverse soll viel mehr sein als eine Spieleplattform. Es soll das reale Leben auf der Welt virtuell erweitern.

Wie kann man sich das genau vorstellen? Das Metaverse soll ein gemeinsamer, virtueller Raum sein, der grenzenlos und somit plattformunabhängig fortwährend existiert. Es spiegelt die reale Welt digital und überwindet dabei die von der physischen Welt gesetzten Grenzen. Ziel ist es langfristig gesehen, dass eine Verschmelzung von Metaverse und realer Welt stattfindet und so keine Trennung mehr zwischen analoger Realität und deren künstlicher, digitaler Erweiterung vorgenommen wird.

Was wird möglich sein? (Theoretisch) Alles! Dank der neusten Technologien wie VR, AR, KI in Verbindung mit Blockchain-Technologie sollen Menschen mittels eines Avatars in dem sogenannten „verkörperten Internet“ nicht nur Dinge anschauen können, sondern sie hautnah erleben (und kaufen 😉). Sie können Sport machen, sich mit Freunden treffen, Meetings abhalten, Partys feiern oder gemeinsam Ideen entwickeln - und das komplett standortunabhängig.

https://www.youtube.com/watch?v=afdnbXXbBTg

Diese Welt wird eine eigene Ordnung und Regeln besitzen, die unter anderem die Sicherheit und das Private betreffen – so zumindest der Plan. Und eine eigene Wirtschaft, die Konzernen und somit auch Marketern eine ganz neue Option der Kundenansprache bietet. Hier verbirgt sich einiges an Potential: So können im Metaverse mittels Kryptowährung oder realem Geld virtuelle Güter eingekauft werden – beispielsweise Kleidung für den Avatar, Einrichtung für den privaten Raum und so weiter.

Unternehmen und ihre Marketer müssen daher weiterdenken, hin zu 3D Marketing, sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen und überlegen, wie sie mit ihren Produkten im virtuellen Raum partizipieren können. Je mehr Menschen ihren Alltag im Metaverse verbringen, desto interessanter wird es für Unternehmen und Marken, dort präsent zu sein. Denn schafft es eine Marke Vertrauen aufzubauen, wird sie in beiden Welten – real und virtuell – funktionieren. Auch im Metaverse wird es Bedarf (von anderen Firmen) an bestimmten Produkten geben.

Das Thema Metaverse wird die nächsten Jahre Dauerthema werden und zunehmend Raum in Marketingvisionen einnehmen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie schnell und wie groß die Vision umgesetzt wird.

Social Media Trend #5 - Digital Detox & Social Media Achtsamkeit

Spätestens seit dem Netflix Film „Social Dilemma“ aus dem Jahr 2020 werden die möglichen negativen Auswirkungen von Social Media, insbesondere in Bezug auf die mentale Gesundheit, immer wieder thematisiert. Einige aktuelle Studien legen sogar nahe, dass eine intensive Nutzung die Entwicklung von Depressionen begünstigen kann.

Die Folge: immer mehr NutzerInnen sehnen sich nach einem „Digital Detox“. Gerade in der Gruppe der unter 40-jährigen, in der die Internetnutzung besonders hoch ist, ist der Wunsch weniger Zeit auf Social Media zu verbringen besonders groß (30 Prozent).

Für Unternehmen wird es immer wichtiger, sich die möglichen negativen Auswirkungen bewusst zu machen und gleichzeitig wertstiftende und achtsame Taktiken zur Nutzung von Social Media zu definieren. Nur wer Inhalte mit tatsächlichem Mehrwert teilt und die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe in den Mittelpunkt stellt, wird weiterhin gesehen werden.

Manche Unternehmen gehen sogar so weit, sich aus der Social Media Welt komplett zurückzuziehen, darunter auch die Kosmetikmarke Lush. Das Unternehmen sei besorgt darüber, welche Schäden soziale Medien bei Jugendlichen anrichten können. „Ich bin nicht bereit, meine KundInnen diesem Schaden auszusetzen. Also raus damit”, betont Geschäftsführer Mark Constantine. Allerdings ist es deshalb umso wichtiger, dass ein Unternehmen wertschöpfende Inhalte produziert und sich im Vorfeld die Frage stellt: Welchen Content veröffentliche ich als Unternehmen und wie spreche ich beispielsweise sensible Themen an? Was bedeutet Achtsamkeit für Unternehmen?

Das Bewusstsein für einen achtsamen Umgang mit Social Media gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen. Der Wertschöpfungsaspekt innerhalb von sozialen Netzwerken spielt beim Produzieren von Content eine entscheidende Rolle für einen achtsamen Umgang auf Social Media und findet auch im Community Management seinen Platz. Hier gilt es, den richtigen Ton zur richtigen Zeit zu treffen, um mit der eigenen Zielgruppe auf Augenhöhe zu sein. Darüber hinaus sehen es Social Media NutzerInnen gerne, wenn nicht nur Personen des öffentlichen Lebens sondern auch Unternehmen ihre „unperfekte“ Seite auf Facebook, Instagram & Co. zeigen. Das kann von persönlichen Stories über Misserfolge bis hin zu den eigenen Schwächen reichen. Unternehmen, die sich authentisch nach außen präsentieren und über ihre „Macken“ auch mal lachen können, sind den anderen einen Schritt voraus.

Social Media Trend #6 - Corporate Social Responsibility: Haltung zeigen

Im Social Media Trends Artikel 2019 sprachen wir über die Wichtigkeit des digitalen Vertrauensaufbaus mit Blick auf die Kritik an Facebook, aber auch großen Unternehmen und Marken. Im Social Media Trends Artikel 2020 ging es dann wieder um das Thema „Ethical Marketing: Purpose, Transparenz oder “Greenwashing“?“. Und auch für die Social Media Trends 2022 werden wir nicht müde, diesen gesellschaftlichen Megatrend zu betonen.

Unternehmen haben in ihrer Gesamtheit einen großen Einfluss auf die Gesellschaft. Insbesondere bei gesellschaftsrelevanten Themen wie Klima und Nachhaltigkeit, Rassismus und Vielfalt sowie Inklusion. In der Praxis handelt es sich dabei beispielsweise um Maßnahmen, wie die Reduzierung des CO2-Ausstoßes, Begrenzung von Müll- und Produktionsabfällen und einem nachhaltigen Umgang mit Produktionsstoffen, sowie der Förderung von Vielfalt und dem Erhalt der (mentalen) Mitarbeitergesundheit.

Es wird jedes Jahr wichtiger als Unternehmen darauf zu achten, was für ihr Publikum am wichtigsten ist und dementsprechend zu handeln. Die Social Media Community ist mittlerweile deutlich strenger geworden. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie eine klare Meinung zu relevanten Themen haben sollten und hier darauf achten sollten, nicht oberflächlich zu agieren. Denn Unternehmen werden für ihre Haltung von den NutzerInnen regelmäßig in die Pflicht genommen oder andernfalls abgestraft.

2022 wird es wichtig sein, soziale Themen, wie Inklusion und Nachhaltigkeit in die eigene Kommunikationsstrategie und den eigenen Content Marketing Mix miteinzubeziehen. Anstatt nur darüber zu reden und geschickt populäre Meinungen zu übernehmen, sollten Unternehmen diese Werte nach innen und außen vertreten und nachvollziehbar umsetzen.

Insbesondere für das immer relevanter werdende Influencer Marketing gilt: Die zur Kooperation ausgewählten Influencers/ Creators, sollten stets authentisch und konsistent wirken und ähnliche Werte vertreten, wie das eigene Unternehmen. Aber auch in den eigenen Reihen im Unternehmen, nämlich bei den Corporate Influencern wird Haltung zu zeigen in den kommenden Jahren deutlich an Wichtigkeit gewinnen. Der Trend geht dahin, dass bei vielen Marken, die um die Aufmerksamkeit der NutzerInnen konkurrieren, diejenigen gewinnen werden, die sich frühzeitig von der Masse abheben und eine enge Verbindung zu den Werten ihrer Zielgruppe herstellen.

Social Media Trend #7 - Social Audio (Inklusive Gastbeitrag Nicolaj Gruzdov und Peter Mestel, Social Audio Experten)

Nicolaj und Peter haben uns und viele anderen auf der AllFacebook.de-Marketing Conference im Oktober 2022 mit Ihrem Vortrag „HEAR ME SPEAK! Audio Rooms als Social Media-Kanal“ so begeistert, dass wir sie um einen Gastbeitrag zu dem Thema gebeten habe:

Bild Twitter Spaces - Social DNA Trendartikel 2022„Es ist 2022 und jemand spricht noch von “Social Audio”? Dabei ist Clubhouse doch schon lange tot – aber trotzdem ist Audio inzwischen ein Treiber vieler Social Media Plattformen.

Twitter Spaces ist dabei Clubhouse am ähnlichsten, nutzt aber das etablierte Netzwerk der Plattform und bereichert es um ein Live-Feature mit echtem Mehrwert. Damit ist auch “Live-Audio” komplett demokratisiert – Jede:r Nutzer:in kann also einfach mit dem Smartphone seinen Audio-Feed starten und mit anderen in Echtzeit sprechen und diskutieren. Diese Art der Kommunikation findet sich inzwischen auch in Nischen-Tools wie Discord (Discord Stages) oder dem professionellen Kollaborations-Tool Slack (Slack Huddles) wieder – LinkedIn Live Audio Events wird in diesem Jahr folgen.

Der Start solcher Audio-Rooms ist vermeintlich einfach – Smartphone an und lossprechen. Eine inhaltliche Formatierung, ähnlich wie bei Podcast-Produktionen oder Radiosendungen üblich, sorgt aber für eine bessere Qualität der Inhalte. Diese Professionalität sollte sich auch im technischen Setup widerspiegeln – ein ordentliches Mikrofon und ein Audio-Interface, das die Sprachqualität verbessert, bieten einen echten Mehrwert für das Publikum und ermöglichen auch das Mitschneiden der Inhalte für eine spätere Produktion – z.B. als Podcast oder in anderen Audio-Format.

 

TikTok und Instagram Reels – Marken mit miesem Sound!

Im reichweitenstarken Instagram-Reels-Format hat Musik inzwischen die Funktion von Hashtags übernommen und sorgt dort für das Community-Building unterschiedlichster Creators auf Basis aktuell trendender Songs – eine Funktion, die offensichtlich komplett von TikTok adaptiert wurde.

Für Marken bringt es das Probleme mit sich: Musik als natives Plattform-Feature ist für die meisten Brands aus Gründen des Lizenzrechts nur sehr eingeschränkt verwendbar – von der Reichweite der Sounds profitieren also erstmal nur Creators.

Um wenigstens qualitativ aufzuschließen, müssen Marken sich anstrengen: Während die Produktion von Bewegtbild im Hochformat inzwischen zum Standard gehört, steckt das Thema “Media-Buying” aka Musiklizenzierung noch in den Kinderschuhen. Also bestechen die meisten Marken mit langweiliger “freier Musik” oder publishen ihre aufwändig produzierten Inhalte gleich komplett ohne Sound. Hier wird in diesem Jahr viel passieren – Marken mit Media-Produktion in den klassischen Bewegtbildmedien wie TV sind hier (noch) im Vorteil.

Sound On wird zum Standard

Die wachsende Nutzung von TikTok und Instagram Reels bedeutet, dass die Zahl der Nutzer:innen steigt, die Inhalte “Sound-On” konsumieren. Dieses Phänomen schlägt sich in der gesamten digitalen Kommunikation nieder – Wer liebt nicht 10-minütige WhatsApp Sprachnachricht in der Kindergarten-Eltern-Gruppe… Für viele Nutzer:innen ist dieses Format aber ein zentrales Element der täglichen Kommunikation mit Familie und Freunden.

Die Messenger-Kommunikation wird auch für Marken immer wichtiger und das Audio-Feature kann hier einen echten Mehrwert bieten. Für Nutzer:innen ist es oft einfacher ein Problem oder eine Anfrage kurz “einzusprechen”, als schriftlich zu formulieren. Hier muss das Community-Management auf der anderen Seite befähigt werden, damit zu arbeiten und ggf. auch angemessen zu antworten."

Social Media Plattformen 2022

Social DNA Kanalmatrix

Die Social DNA Kanalmatrix ist inspiriert durch die BCG-Matrix, ein Instrument der strategischen Analyse, Bewertung und Planung von Geschäftseinheiten, wie Business Units, Produkten oder Dienstleistungen. Wir ordnen die wichtigsten Social Media Plattformen nach Userzahlen und Wachstum in die vier Kategorien Specialists (Vergleichsweise wenig NutzerInnen und geringes Wachstum), Rising Stars (Vergleichsweise wenig NutzerInnen aber hohes Wachstum), Elephants (Viele NutzerInnen aber geringes Wachstum) und Heroes (Viele NutzerInnen und hohes Wachstum) ein. Gerne lassen wir euch auf Anfrage auch noch die für den deutschen Markt angepasste Variante zukommen.

Social-DNA-Kanalmatrix-2022-Transparent
Social DNA Kanalmatrix 2022 – Social Media Plattformen nach Wachstums- und Nutzerzahlen

Social Media Nutzerzahlen, Wachstum und Fakten

Facebook

  • NutzerInnen weltweit: 2,9 Milliarden Monthly Active Users (MAUs) (Quelle).
  • NutzerInnen Deutschland: 23.000.000 - 27.100.000 erreichbare FB NutzerInnen im Ad Manager zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
  • NutzerInnenwachstum: 6 % bei den täglich aktiven NutzerInnen (Quelle).
  • Die Family of Apps (Facebook, Instagram, Messenger, WhatsApp) hat 3,58 Milliarden MAUs.
  • Facebook ist global weiterhin sehr relevant. In Deutschland sollte Facebook in der Regel in Kombination mit einer weiteren Plattform wie TikTok, Instagram oder LinkedIn verwendet werden, um auch die jüngeren Zielgruppen zu erreichen bzw. eine höhere Qualität der Leads durch einen weiteren Targetingansatz zu erzielen.

Fun Facts:

  • Der Konzern „Facebook“ hat sich in „Meta“ umbenannt. Die Social Media Plattform Facebook behält ihren Namen.
  • Der „Like“-Button auf Facebook sollte ursprünglich „Awesome“-Button heißen.
  • Facebook ist deshalb in Blau gehalten, weil Gründer Mark Zuckerberg unter einer Rot-Grün-Sehschwäche leidet (Quelle).

YouTube

  • NutzerInnen weltweit: 2,3 Milliarden MAUs (Quelle).
  • NutzerInnen Deutschland: 49 Millionen Unique Visitors* (Quelle).
  • NutzerInnenwachstum im letzten Jahr: Etwa 15 % (Vgl. Social Media Trend Artikel 2021).
  • YouTube orientiert sich weiter Richtung Social: 2021 hat YouTube, wie Instagram mit „Reels“, ein durch TikTok inspiriertes Format namens YouTube Shorts eingeführt. TikTok ist einer der großen neuen Konkurrenten für YouTube.
  • Wie Facebook ist aber auch YouTube 2022 ein wesentlicher Kanal für Social Advertising und zusätzlich für die Distribution von (Video)-Content.

 Fun Facts:

  • Die tägliche Wiedergabedauer von YouTube Videos liegt bei über 1 Mrd. Stunden (Quelle).
  • YouTube wurde 2005 von drei ehemaligen PayPal-Mitarbeitern gegründet.
  • Am 23. April 2005 wurde zum ersten Mal ein Video auf YouTube hochgeladen, das einen der Gründer in einem Zoo zeigte.
  • Die Plattform hat die Fähigkeit, ein Publikum in 80 verschiedenen Sprachen zu erreichen (Quelle).

*Die Zahl der monatlich aktiven NutzerInnen wird für Deutschland leider nicht angegeben.

Instagram

  • NutzerInnen weltweit: 1,1 Milliarden MAUs (Quelle).
  • NutzerInnen Deutschland: 25.600.000 - 30.200.000 erreichbare Insta NutzerInnen im Ad Manager zum Zeitpunkt der Veröffentlichung – und damit mehr als Facebook + FB Messenger + FB Audience Network.
  • NutzerInnenwachstum: Instagram gibt keine Zahlen zum Wachstum heraus, scheint aber zumindest in West-Europa um 17 % gewachsen zu sein und damit deutlich stärker als erwartet (Quelle).
  • Instagram wird sich 2022 weiter auf Social Commerce stürzen und versuchen gegenüber Snapchat und TikTok im Bereich AR/ VR Experiences Boden gut zu machen.
  • Auf seinem Twitter Kanal teilt Head of Instagram Adam Mosseri (@mosseri) regelmäßig kurze Videos über die kommenden Updates von Instagram.

Funfacts:

  • Das erste «Selfie from Space» landete am 7. April 2014 auf Instagram. Aufgenommen und gepostet wurde es vom amerikanischen Astronauten Steven Swanson auf der Raumstation ISS (Quelle).
  • Und Pizza ist nach Sushi und Steak das beliebteste Instagrammed-Essen (Quelle).

TikTok

  • NutzerInnen weltweit: 1 Milliarde MAUs (Quelle).
  • NutzerInnen Deutschland: 15 Millionen (laut Anzeigenmanager), maximale Reichweite bei 17 Millionen.
  • NutzerInnenwachstum im letzten Jahr: ca. 45 % (Quelle).
  • Sollte die Zahl von 1 Mrd. stimmen, hätte TikTok diese NutzerInnenzahl bisher am schnellsten erreicht in der Geschichte von Social Media (2 Jahre). WhatsApp, Facebook und Instagram haben deutlich länger als 5 Jahre dafür gebraucht.
  • Viele Songs, die wir in den Charts hören, sind ursprünglich über TikTok bekannt geworden. Der US-Rapper Lil Nas X führt seinen Nummer 1 Erfolg „Old Town Road“ auf die Verbreitung durch TikTok zurück.
  • TikTok ist eine chinesische App des in Peking ansässigen Unternehmens ByteDance. ByteDance gilt momentan als das wertvollste Startup der Welt. TikTok heißt in China „douyin“ und funktioniert unabhängig vom westlichen Klon (Quelle).

LinkedIn

  • NutzerInnen weltweit: 800 Millionen (Quelle).
  • NutzerInnen DACH: 17 Millionen (Quelle).
  • NutzerInnenwachstum im letzten Jahr: 19 % (Quelle).
  • Microsoft hat sein Karrierenetzwerk LinkedIn 2021 in China geschlossen. Als Gründe dafür gibt der Konzern das “herausfordernde Betriebsumfeld” und die strengen Richtlinien im Land an (Quelle).
  • Jede Minute werden über LinkedIn vier Menschen eingestellt und pro Sekunde rund 77 Bewerbungen eingereicht (Quelle).
  • Die LinkedIn NutzerInnen gelten als überdurchschnittlich gebildet und einkommensstark.

Pinterest

  • NutzerInnen weltweit: 454 Millionen MAUs (Quelle).
  • NutzerInnen Deutschland: 15 Millionen MAUs (Quelle).
  • NutzerInnenwachstum im letzten Jahr: 1 % (Quelle).
  • Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine, mit der NutzerInnen Ideen suchen und auf ihren Pinnwänden merken („pinnen“) können.
  •  85 % der aktiven NutzerInnen haben über Pinterest eine Marke oder ein Produkt entdeckt und geben an, dass Pinterest bei einem neuen DIY Projekt die erste Anlaufstelle ist (Quelle).

Snapchat

  • NutzerInnen weltweit: 293 Millionen Daily Active Users (DAUs)* (Quelle).
  • NutzerInnen Deutschland: 13 Millionen DAUs (Quelle).
  • NutzerInnenwachstum im letzten Jahr: 23 % (Quelle).
  • 2013 wollte Facebook Snapchat für 3 Milliarden USD übernehmen, doch der Gründer und CEO Evan Spiegel lehnte ab. Derzeit liegt der Börsenwert von Snap Inc. bei 70 Mrd. USD.
  • Gründer Evan Spiegel hatte die Idee für die App an einem Abend mit seinen Freunden Bobby Murphy und Frank Brown. Brown versendete ein Bild und bereute es kurz darauf, also warum keine App die Fotos und Videos nach gewisser Zeit verschwinden lässt? (Quelle).
  • Das Logo der App ist ein kleiner Geist namens Ghostface Chillah. Benannt nach dem Rapper „Ghostface Killah“ von der Hip-Hop Crew Wu Tang Clan.

*Es werden nur Daily Active Users, nicht Monthly Active Users (MAUs) angegeben. Die Zahl der MAUs ist grob geschätzt ca. 50 % höher.

Twitter

  • NutzerInnen weltweit: 206 Millionen DAUs* (Quelle).
  • NutzerInnen Deutschland: 12 Millionen DAUs* (Quelle).
  • NutzerInnenwachstum im letzten Jahr: 11 % (Quelle).
  • Ende 2021 gab Jack der Mitgründer Jack Dorsey seinen Rücktritt als CEO von Twitter mit sofortiger Wirkung bekannt, sein Nachfolger werde der vormalige CTO des Unternehmens, Parag Agrawal
  • Twitter hat seit Anfang des Jahres eine Social Audio Clubhouse-ähnliche Funktion in seine App integriert.

Fun Facts:

  • Eigentlich war Twitter zur internen Mitarbeiterkommunikation für die Podcasting-Firma Odeo entwickelt worden – angeblich innerhalb von gerade einmal zwei Wochen.
  • Jack Dorsey setzte am 21. März 2006 den ersten Tweet ab, der die Geburtsstunde der Plattform markiert. "Just setting up my twttr", schrieb er damals - zu Deutsch: "Richte gerade mein twttr ein". Dieser Tweet wird aktuell als Non-fungible Token (NTF), eine Art Kryptowährung, versteigert. Das höchste Gebot liegt derzeit bei 2,5 Millionen US-Dollar (Quelle).

*Es werden nur Daily Active Users, nicht Monthly Active Users (MAUs) angegeben. Die Zahl der MAUs ist grob geschätzt ca. 50 % höher.

Reddit

  • NutzerInnen weltweit: 430 Millionen MAUs (Quelle).
  • NutzerInnen Deutschland: ca. 13 Millionen MAUs (Quelle).
  • NutzerInnenwachstum: 2019 ist Reddit angeblich um 30 % gewachsen. Neuere Daten liegen nicht vor (Quelle).
  • Reddit besteht nicht aus einer großen Community, sondern aus vielen kleinen: Diese nennen sich Subreddits. Die Beiträge der NutzerInnen können hoch- oder runter-gevotet werden. Unter den Beiträgen findet die Diskussion dann hauptsächlich in den Kommentaren statt.
  • Der Reddit-Thread Wallstreetbets erregte Anfang 2021 weltweit Aufsehen durch seine Rolle beim Anstieg der GameStop-Aktie. Reddit NutzerInnen haben sich verabredet und den großen Investoren bei ihren Aktien-Short-Wetten ordentlich in die Suppe gespuckt.
  • Reddit plant 2022 den Börsengang.

Discord

  • NutzerInnen weltweit: 150 Millionen MAUs (Quelle).
  • NutzerInnen Deutschland: 3,5 Millionen MAUs (Quelle).
  • NutzerInnenwachstum: Discord selbst schätzt, dass es 2021 um 75 % auf 250 Millionen MAUs wachsen wird (Quelle).
  • Discord ist ein Hybrid aus MS Teams + Facebook Groups + Clubhouse on Steroids und kann dadurch sowohl für die Unternehmenskommunikation, private Gruppen und exklusives Entertainment fungieren.
  • Discord ist neben der Gamer Community auch sehr beliebt in der Metaverse/ Web 3.0 Community.
  • Im Bereich „Datenschutz“ gibt es Kritikpunkte. Die Server stehen in Kalifornien. Discord hat Zugriff auf alle Nachrichten der NutzerInnen und kann Informationen daraus nach eigenem Ermessen zu verkäuflichen Daten verarbeiten.

Twitch

  • NutzerInnen weltweit: 140 Millionen Unique Visitors im Monat* (Quelle).
  • NutzerInnen Deutschland: ca. 4 Millionen Unique User* (Quelle).
  • NutzerInnenwachstum im letzten Jahr: Ca. 20 % (Quelle).
  • Twitch ist ein Livestreamingvideoportal, das vorrangig zur Übertragung von Videospielen und nun auch immer häufiger für Musik, Sport oder sonstige Events genutzt wird.
  • Etwa 81,5% der Twitch NutzerInnen sind männlich und mehr als 50 % sind zwischen 18-34 Jahren alt (Quelle).
  • 2014 übernahm Amazon Twitch für 970 Millionen Dollar. Twitch macht mittlerweile einen Umsatz von schätzungsweise 2,3 Mrd USD (Quelle).

*Leider gibt es keine Daten zu MAUs oder DAUs, sondern lediglich Unique Visitors im Monat.

Xing

  • NutzerInnen weltweit (DACH): 20 Millionen UserInnen* (Quelle).
  • NutzerInnen Deutschland: 17 Millionen UserInnen* (Quelle).
  • NutzerInnenwachstum im letzten Jahr: Etwa 10 % (Vgl. Social Media Trend Artikel 2021).
  • Xing ist ein soziales Netzwerk für berufliches Netzwerken und wurde bereite 2003 unter dem Namen Open BC gegründet.
  • LinkedIn hat die gleiche Zielgruppe und Positionierung wie XING. Durch die globale Ausrichtung, die größeren Ressourcen von Microsoft und den damit einhergehenden „Winner takes it all-Effekt“ verliert Xing immer weiter an Relevanz gegenüber LinkedIn.

*Xing gibt keine MAUs oder DAUs an, lediglich die Anzahl der UserInnen ohne Angaben zu deren Aktivität.

Strategische Handlungsempfehlungen Social Media Marketing 2022

  1. Arbeitet an eurer Fähigkeit „Short Vertical Video Content“ zu produzieren. Entweder durch die Hinzunahme von Influencers/ Creators, Agenturen, oder den Aufbau eigener Ressourcen und Corporate Influencers.
  2. Erhöht die Frequenz eures Content-Outputs: Wenn wir eines vom Erfolg der Influencers/ Creators lernen können, dann dass Frequenz und Konsistenz entscheidend für den erfolgreichen Community-Aufbau sind.
  3. Social Personal Brands sind effektiver denn je: Baut externe Beziehungen zu Influencern und Creatorn auf und erzieht eure Top-Performer zu internen Corporate Influencers.
  4. Community Management erlebt eine Renaissance: Marketers werden für ihre lustigen Kommentare unter viralen Postings gefeiert. Influencers beantworten jede kleine Nachricht ihrer hunderttausenden Fans. 2022 heißt es also endlich für alle Unternehmensprofile: Werdet aktiv und interagiert mit eurer Community.
  5. Social Advertising wird über viele Jahre weiterhin der Driver für Business Relevanz bleiben. Hier sollte jedes Unternehmen auf dem Laufenden bleiben, weiter expandieren und auch über Alternativen zu Facebook/ Instagram nachdenken. Experimentiert mit Social Commerce und Live-Formaten.
  6. Zeigt Haltung und setzt euch für gesellschaftlich relevante Themen ein. Seid hierbei authentisch, ehrlich und transparent. Die Community auf Social Media hat euch im Blick und wird früher oder später Widersprüche entdecken. Auch provokative Haltungen können eingenommen werden. Eurer Reichweite wird das nicht schaden (aber vielleicht eurem Karma 😉).
  7. Wie immer gilt: Lieber weniger Plattformen exzellent, als mehrere mittelmäßig bespielen.

Weitere Social Media ExpertInnenstimmen

Wie jedes Jahr, haben wir auf unseren Kanälen auch wieder unser Netzwerk, um ihre Meinung zu den Social Media Trends gebeten. Herausgekommen sind mehr als 20 weitere wertvolle Einschätzungen (und einiger Quatsch 😉) zu den Social Media Trends 2022 von einigen der bekanntesten Social Media ExpertInnen in Deutschland:

Wir sind Social DNA! Als Strategieberatung für Social Media Marketing helfen wir unseren Kunden, ihr digitales Potenzial zu entfalten. Jetzt mehr erfahren und Kontakt aufnehmen.


Social DNA Rückblick 2021

Rückblick 2021: Neue Talente, vertiefte Kundenbeziehungen und eine Rekordspendensumme

Was für ein Jahr hinter uns liegt! Wir sind als Team quantitativ und qualitativ gewachsen, aber auch unsere Kunden sind mehr und vielfältiger geworden. Dank unserer Neu- und Bestandskunden konnten wir in den letzten 12 Monaten gemeinsam viele spannende Projekte umsetzen und neue Erfahrungen im B2B Social Media Marketing sammeln. 

All das ist möglich, weil unsere Kunden uns Vertrauen schenken und wir partnerschaftlich auf Augenhöhe miteinander arbeiten. Dies ist auch in diesem Jahr der Schlüssel für unseren Erfolg gewesen und wir sind sehr dankbar dafür. Ohne diese Basis wäre es nicht möglich gewesen, dass unser Team erneut deutlich wächst. Wir haben viele neue junge und alte Talente in den unterschiedlichsten Bereichen gewinnen können.

Darüber hinaus freut es uns natürlich wieder enorm, unserem 1% Pledge treu bleiben zu können.  

Social DNA = Soziale Verantwortung!

Getreu unserer Devise, dass das „Social“ in unserem Namen sich nicht nur auf Social Media sondern auch auf soziale, unternehmerische Verantwortung bezieht, spenden wir 1% unseres Jahresumsatzes an ausgewählte gemeinnützige Organisationen und Projekte. Wir hoffen, dass unser Beitrag - insbesondere in der aktuellen Situation - sein volles Potenzial bei den Empfängern entfalten kann.

Dieses Jahr sind grandiose 10.000,00 € als Spendensumme zusammen gekommen. Ein neuer Rekord in unserer jungen Unternehmensgeschichte. Fair aufgeteilt zwischen allen, darf jedes Teammitglied sich selbst aussuchen, wohin sein/ihr Spendenanteil gehen soll.

 

Social DNA Rückblick 2021
Social DNA Rückblick 2021

 

Unser Beitrag ging dieses Mal zu gleichen Teilen an:

Verantwortung Leben e.V. - ausgesucht von Fabienne:

„Da mein Herz (was bei uns im Team alle bereits in unseren täglichen Meetings durch die anwesenden Homeoffice Katzen mitbekommen haben 🐈 🐈 #crazycatlady) ganz besonders für Tiere schlägt, möchte ich mit meinem Spenden Anteil gerne die Organisation „Verantwortung Leben e.V.“ aus meiner Heimatregion unterstützen. In der Tierschutzscheune in Hainzell erhalten alte und kranke Pferde und Katzen ihr Gnadenbrot und auch für alle anderen Arten von Not*fellchen* setzen sich die ehrenamtlichen Helfer mit viel Herzblut ein.

*Ein Tier zu retten verändert nicht die Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier!*“

Amazon Watch - ausgesucht von Nemo:

„Der Amazonas spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des globalen Klimas. Mehr als 20 % des Regenwaldes sind bereits abgeholzt und es wird stetig mehr. Amazon Watch schützt jedes Jahr Millionen Hektar Regenwald, indem es mit indigenen Völkern zusammenarbeitet, um die Macht von Unternehmen und Regierungen, die den Amazonas und unser Klima bedrohen, direkt anzugreifen. Ich unterstütze diesen Cause, weil ich den Ansatz sehr gut finde, die indigenen Völker vor Ort zum Schutz ihres eigenen Gebietes zu enablen und natürlich weil ich will, dass möglichst viel vom Regenwald erhalten bleibt.“

beramí berufliche Integration e.V.- ausgesucht von Tom: 

"Eine sinnvolle Beschäftigung ist der Schlüssel zur Integration. Davon bin ich überzeugt und deshalb unterstütze ich mit meiner Spende die wichtige Arbeit von berami. Denn nur Geflüchtete, die einen Arbeitsplatz haben, können sich aktiv in die Gesellschaft einbringen und auch selbst Geld verdienen. Gleichzeitig werden dadurch soziale Spannungen abgebaut, was ich ebenfalls sehr wichtig finde."

Hirschfeld-Eddy-Stiftung - ausgesucht von Zoran: 

„Ich habe mich für diese Stiftung entschieden, da es ein Thema ist was mir persönlich sehr am Herzen liegt. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung setzt sich nämlich proaktiv gegen Homophobie und für gleiche Menschenrechte ein, indem sie tatkräftige Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit im globalen Süden und Osteuropa leistet und hier mittels internationaler Vernetzung und Kooperationen mit Partnerorganisationen konkrete Hilfe für bedrohte und strafrechtlich verfolgte Menschen aus der LGBTI-Community leistet.“

Kinderdemenz NCL - ausgesucht von Larissa:

„Die Kinderdemenz NCL (Neuronale Ceroid Lipofuszinose) ist eine unheilbare, bislang kaum erforschte und seltene Stoffwechselkrankheit. Betroffene Kinder erblinden, leiden unter Epilepsie und verlieren zunehmend kognitive sowie motorische Fähigkeiten, bis sie schließlich sterben – und das noch bevor sie das 30. Lebensjahr erreicht haben. Deshalb möchte ich gerne an die gemeinnützige NCL-Stiftung spenden, die sich aktiv für die nationale und internationale Forschungsförderung einsetzt, um den von NCL betroffenen Kindern eine Aussicht auf bislang fehlende Therapie- und Heilungsansätze zu geben.“

Hilfe für Krebskranke Kinder Frankfurt - ausgesucht von Mine:

„Meine Wahl für die diesjährige Spende fällt auf „Hilfe für Krebskranke Kinder Frankfurt“. Der Verein kümmert sich um die medizinische Versorgung von Kindern, unterstützt die betroffenen Familien und setzen sich auch gleichzeitig für die Forschung ein. Ich habe schon in meinem engen Umkreis mitbekommen, wie hart der Kampf gegen Krebs ist und möchte damit alle Kämpfer ermutigen und Familien unterstützen.“

Deutscher Kinderschutzbund - ausgesucht von Joy:

„Kinder können sich am wenigstens selbst schützen und erfahren leider noch immer viel zu oft Gewalt oder Vernachlässigung. Der Kinderschutzbund setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte und den Schutz der Kleinsten ein. Daher möchte ich mit dieser Spende meinen Respekt für diese Arbeit ausdrücken und Danke sagen!“

WWF - ausgesucht von Sandra:

„Da ich mich schon sehr lange für die Tiere und die Welt, in der wir leben, einsetzen möchte, war für mich sehr schnell klar, in welchen Bereich mein Spendenanteil fließen sollte. Mit meiner Spende möchte ich die weltweite Zerstörung von Natur und Umwelt stoppen, wofür sich der WWF täglich einsetzt.“

UNICEF Rennen gegen Covid-19 - ausgesucht von Carmelo:

"Wir werden die Corona Pandemie nur mit globaler Zusammenarbeit langfristig überwinden. Und unsere stärkste Waffe ist aktuell die Impfung. Davon bin ich überzeugt. Deshalb dürfen Impstoffe nicht in den reichsten Ländern gehortet, sondern müssen fair und gerecht in alle Winkel dieser Welt verteilt werden. Durch meine Spende möchte ich UNICEF, die die Beschaffung und Lieferung von Milliarden Corona-Impfdosen für die bedürftigsten Regionen dieser Welt verantwortet, unterstützen und damit gleichzeitig die internationale Initiative COVAX stärken."

Was 2022 auf uns wartet

Wir hoffen auch im kommenden Jahr neben diesem finanziellen Impact auch weiter den gemeinnützigen Verein Berami aus Frankfurt am Main, der seit 1990 Menschen mit Migrationserfahrung bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive begleitet, unterstützen zu können. Seit Mai 2020 sind wir hier unter anderem mit der Pro Bono Durchführung von LinkedIn Trainings tätig. Mehr zu dieser Kooperation erfahrt ihr in unserem Blogbeitrag.

Wir sind dankbar für dieses wunderbare Jahr und freuen uns auf ein umso spannenderes Jahr 2022!


Unsere DNA - Armin Tafreshi

Unsere DNA: Armin Tafreshi - Art Director mit Vision und Leidenschaft

Seit Dezember 2021 ist Armin der Art Director des Social DNA Teams. Seine langjährige Berufserfahrung kommt dabei voll zum Einsatz. Er beschreibt sich als Problemlöser, der Abläufe vereinfacht, und dafür sorgt, dass die einzigartige Erkennbarkeit und die Werte deiner Marke gesteigert werden. Das alles natürlich mit dem Finger am Puls der Zeit.

 

Wie bist du zu Social DNA gekommen?

Ich habe bei meiner Suche Ausschau nach einer Position gehalten, bei der ich schwerpunktmäßig im Social Media Bereich visuell tätig werden kann. Das Schicksal hat mich letztlich zu Social DNA geleitet. 

Was fasziniert dich an Social Media Marketing?

Wir befinden uns in der Ära des Social Media Marketings, diese mitzuerleben und vielleicht sogar zu beeinflussen, macht mir Spaß und ich freue mich ein Teil davon zu sein. 

Weshalb hast du dich für Social DNA entschieden?

Ich habe schon immer Interesse für Social Media gehabt und hier früh die Potenziale davon gesehen. Bei meiner Suche bin ich dann auf Social DNA und ihre Vision gestoßen. Ich habe direkt gemerkt, dass das Team Großes vor hat und ich gerne ein Teil dieses Weges sein möchte. 

Was ist deine Stärke und wie bringst du sie bei Projekten und bei Partnern ein?

Kreativ zu sein ist meine Leidenschaft. Ich versuche immer etwas zu erschaffen, das Sinn hat, aber auch gut aussieht!  

Welche Träume und Ziele verfolgst du?

Mein Ziel ist es, auf meine Arbeit und auf die Ergebnisse der Kunden und Partner, für die ich kreativ tätig sein darf, stolz zu sein. Eigene Träume, so finde ich, dürfen ein Geheimnis bleiben 😉. 

Was schätzt du besonders an Social DNA?

Bei meinem ersten Tag habe ich direkt gemerkt, dass das Team super ist, eine angenehme Arbeitsatmosphäre herrscht und mich spannende Projekte erwarten. 

Welches Getränk darf beim Anstoßen auf keinen Fall fehlen?

Auf jeden Fall eine Tasse Kaffee für den Anfang 😉. 

 


Unsere DNA: Sandra Werner – B2B Social Media Specialist

Im Oktober 2021 hat unser Team weiteren Zuwachs bekommen, denn Sandra ist nun auch Teil unserer DNA. Für diese neue berufliche Herausforderung ist sie aus einer Kleinstadt in der Nähe von Stuttgart zu uns in die große Mainmetropole gekommen. Durch ihre Berufstätigkeit als Social Media Specialist bei einem mittelständischen B2B-Unternehmen bringt sie bereits zahlreiche Erfahrungen in diesem Bereich mit und brennt darauf, diese bei Social DNA einzubringen.

Wie bist du zu Social DNA gekommen?

Während meines Studiums konnte ich bereits zahlreiche Praxiserfahrung im digitalen Marketing eines mittelständischen B2B-Unternehmens sammeln. Dabei hatte ich die Möglichkeit, meine Bachelorarbeit im Bereich Social Media zu schreiben und die Kanäle zu betreuen sowie eine Strategie zu erarbeiten. Im darauffolgenden Jahr startete ich dort meine Karriere und war für die Gestaltung und Weiterentwicklung von Social Media verantwortlich.

Da ich mich mehr und mehr auf den Bereich Social Media fokussieren wollte, suchte ich eine neue Herausforderung. Dabei bin ich auf eine Stellenausschreibung von Social DNA auf LinkedIn gestoßen, denn ich verfolge das Unternehmen schon seit längerer Zeit auf dieser Plattform und habe bereits an einigen Vorträgen teilgenommen.

Was fasziniert dich an Social Media Marketing?

Mich fasziniert ganz besonders die Vielfalt der Kanäle und Formate, es gibt keine Grenzen und man kann Social Media für unglaublich viele Möglichkeiten nutzen. Ich finde es großartig, wie viel Abwechslung Social Media bietet. Jeden Tag gibt es etwas Neues zu entdecken, hier wird die Arbeit definitiv nie langweilig.

Weshalb hast du dich für Social DNA entschieden?

Seit mehreren Jahren habe ich sehr großes Interesse an Social Media. Nicht nur privat habe ich eine Affinität für Social Media, auch beruflich setzte ich mich sehr gerne damit auseinander und hege den Wunsch, mich auf diesem Gebiet zu spezialisieren und habe bei Social DNA hierfür den optimalen Arbeitsplatz gefunden.

Außerdem habe ich mich bereits am Kennenlerntag, bei dem ich echte Probeaufgaben aus dem Beratungsbusiness angehen durfte, sehr wohl gefühlt und wusste sofort, dass ich perfekt in das Team von Social DNA passen würde. 😊

Was ist deine Stärke und wie bringst du sie bei Projekten und bei Partnern ein?

Durch meine mehrjährige Erfahrung habe ich eine Leidenschaft für das B2B-Umfeld entwickelt. Eine meiner Stärken ist es, meine Kollegen und Mitmenschen für die Social-Media-Plattformen zu begeistern und sie darin zu unterstützen, diese für berufliche Zwecke richtig zu nutzen. Insbesondere LinkedIn ist in dieser Branche für mich ein absolut wichtiger Kanal, auf dem ich immer aktiv und auf dem neuesten Stand bin.

Darüber hinaus verfüge ich über sehr gute Kenntnisse in den Bereichen Fotografie und Bildbearbeitung. Da Bildmaterial mitunter das Entscheidende für Social Media ist, ergänzen diese weitergehenden Kenntnisse mein Profil auf diesem Gebiet.

Welche Träume und Ziele verfolgst du?

Beruflich: Ich möchte Spaß an meiner Arbeit haben und mich kontinuierlich weiterbilden, um UpToDate zu bleiben.

Privat: Den Grundstein für längere Zeit in einer Großstadt zu leben, habe ich mit meinem Start bei Social DNA bereits gelegt und ich bin sehr gespannt, was die bevorstehende Zeit mit sich bringen wird. Darüber hinaus interessiere ich mich sehr für die Natur und das Reisen, daher möchte ich unbedingt die Nordlichter sehen und auf eine Safari gehen.

Was schätzt du besonders an Social DNA?

Ich fühle mich in dem dynamischen Team sehr wohl. Die lockere Teamatmosphäre habe ich bereits beim Kennenlerntag sehr zu schätzen gelernt. Und jetzt sitze ich täglich inmitten zahlreicher Experten im Gebiet Social Media, von denen ich noch so viel lernen kann und möchte. 😊

Welches Getränk darf beim Anstoßen auf keinen Fall fehlen?

Ein guter Rosé oder Weißwein sowie Gin Tonic sind meine absoluten Favoriten.


Unsere DNA: Larissa Oehler – Happy Soul & Content Mind

Seit Oktober 2021 ist Larissa ein Teil des Social DNA Teams. Sie bringt vollen Einsatz, gute Laune und Engagement mit. Aufgrund ihres warmherzigen Charakters und ihrer Leidenschaft für Social Media kann sie sich in viele verschiedene Rollen und auf jeder Berufsebene entfalten. In unserem Team ist sie die Happy Soul, die schon morgens vor dem ersten Termin ein Strahlen auf dem Gesicht hat.

Wie bist du zu Social DNA gekommen?

Ich glaube klassischer geht’s nicht: Ich habe nach einer Juniorposition im Social Media Bereich gesucht und bin sofort auf Social DNA gestoßen. Und nicht nur der Name ist im Kopf geblieben, auch das gesamte Team mit seinen spannenden Projekten. Deshalb habe ich mich direkt beworben und bin nun super happy ein Teil der DNA zu sein. :)

Was fasziniert dich an Social Media Marketing?

Social Media Netzwerke wachsen immer weiter und spielen eine große Rolle im Leben vieler Menschen. Mittlerweile nutzen weltweit fast vier Milliarden Menschen Social Media, um sich zu vernetzen. Aber vor allem für die Bewerbung des eigenen Unternehmens oder eines Produktes haben sich die Sozialen Netzwerke regelrecht zu einem eigenen Schauplatz entwickelt. Was hier zählt ist der erste Eindruck.

„Inhalt ist Feuer. Social Media ist Benzin.“ Und genau dieses Feuer bringen Soziale Netzwerke zum Brennen. Es ist eine neue Art der Vermarktung, aber auch die Repräsentation und Entfaltung eines Unternehmens bzw. Produktes. Für mich ist Social Media Marketing nicht nur irgendeine Werbung, sondern wie Kontaktsport, denn hier werden Communities geschaffen und keine Märkte. Denn Social Media fungiert als Bühne, auf der wir alle die Darsteller sind.

Weshalb hast du dich für Social DNA entschieden?

Weil auch meine DNA aus Social Media besteht. Ich habe mich für Social DNA entschieden, weil ich mich sofort damit identifizieren konnte. Hier habe ich die Möglichkeit mich voll zu entfalten und meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Ich bin ein Schicksalsmensch und glaube alles, was im Leben passiert, einen bestimmten Grund hat. (Achtung jetzt wird’s kitschig) Und daher bin ich auch hier wieder der festen Überzeugung, dass mein Berufsweg bei Social DNA absolut kein Zufall ist!

Was ist deine Stärke und wie bringst du sie bei Projekten und bei Partnern ein?

Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch und meine kreative Ader sorgt für die Leidenschaft, die ich in meinem Beruf mitbringe. Ich möchte meine Kunden mit einem Lächeln aus dem Raum kommen und gehen sehen. Deshalb gebe ich 100% Prozent und bin mit ganzem Herzen dabei, wenn es darum geht Kunden zu betreuen. Aufgrund meiner Social Media DNA ist das Paket dann abgerundet. 

Welche Träume und Ziele verfolgst du?

Ich will meine Leidenschaft mit anderen Menschen teilen und verfolge das Ziel in meinem Leben Spuren zu hinterlassen und mich stets weiterzuentwickeln, sei es im Beruf oder im privaten Leben. Ich möchte meine Fähigkeiten mit meiner Leidenschaft vereinen. Ich bin dankbar dafür, dass ich bei Social DNA meine Persönlichkeit ausleben und mein Potenzial entfalten kann, was für mich bedeutet, dass ich meinen Zielen step by step immer näherkomme. Was meine Träume angeht, kann ich nur eines sagen: Ein Traum ist nur ein Traum, bis du entscheidest ihn zum Ziel zu machen!

Was schätzt du besonders an Social DNA?

Am meisten schätze ich das Team und die damit verbundene Unternehmenskultur. Hier wirst du von Anfang an als vollständigen Teil der DNA aufgenommen und so entsteht das Gefühl, als würdest du alle aus dem Team schon eine Ewigkeit kennen. Das ist etwas ganz Besonderes und deshalb möchte ich das auch nie mehr missen!

Welches Getränk darf beim Anstoßen auf keinen Fall fehlen?

„Just a Lillet bit more“😊

 


Entscheidung LinkedIn oder Facebook Werbung

Facebook vs. LinkedIn Werbung - Welche Plattform passt zu welchem Unternehmen?

Es gab Zeiten, zu denen galt Social Media Marketing als nettes, aber eigentlich belangloses („Brauchen wir das wirklich?“) Beiwerk im Marketingmix von B2C Unternehmen – und bestimmt nicht als etwas, das B2B Unternehmen zu neuen Umsatzhöhen beflügeln könnte. Schließlich sind Privatpersonen das Publikum der Social Media Plattformen. Die Zielgruppe von B2B Unternehmen aber sind Unternehmen – oder zumindest eine Gruppe fachlich ausgebildeter Entscheider. Also könnten wir diesen Artikel doch hier beenden, oder?

Exkurs B2B Social Media

Nein, natürlich nicht. Denn die Zeiten, in denen Telefonhörer, Messeauftritte, ein geschickter Außendienst und Anzeigen in Fachzeitschriften alles waren, was die Marketing- und Vertriebsabteilungen von B2B Unternehmen brauchten, um ihre Ziele zu erreichen, sind vorbei. Stattdessen stehen dieselben Abteilungen heute vor Heraßusforderungen, an die viele von ihnen vor 10 Jahren vielleicht noch keinen Gedanken verloren haben: Wie können sie online präsenter werden, wenn fast alle Entscheider ihre Informationen heute vor allem online einholen? Und wie schaffen sie es, genau die Unternehmen zu erreichen, die Bedarf an ihrem Angebot haben oder haben könnten, bevor der internationale Wettbewerb es tut – ohne die Streuverluste dabei ins Unendliche zu treiben? Sichtbarkeit, Schnelligkeit und präzise, zielgerichtete Ansprache: All das ermöglicht Social Media Marketing heute auf einen Schlag. Auch für B2B Unternehmen.

Auf den ersten Blick liegt die Entscheidung auf der Hand. Facebook richtet sich an Privatpersonen, LinkedIn an Berufstätige. Als B2B Unternehmen wollen Sie Berufstätige erreichen. Also alles auf LinkedIn – oder? So einfach ist es leider nicht. Denn auch im B2B Marketing kommt es ganz darauf an, welche Ziele Sie verfolgen. Und wir dürfen nicht vergessen: Am Ende sind alle Berufstätigen, so verantwortungsvoll ihre Position sein mag, auch Privatpersonen.

Das Facebook Werbe-Universum: Die Masse macht’s?

Facebook ist mit rund 2,8 Milliarden monatlichen Nutzern nach wie vor die nutzerstärkste Social Media Plattform der Welt – und da ist Instagram, welches Teil der Facebook-Familie ist, noch nicht mal eingerechnet. Facebook wurde als Netzwerk für Freunde, Familie und Bekannte gegründet. Im Fokus der Aktivitäten stehen persönliche Interessen, Freizeitgestaltung wie Hobbies oder Veranstaltungen und die Verbindung zu privaten Kontakten, die man ohne das Netzwerk leicht aus den Augen verlieren würde.

Das führt auch zu einem der wichtigsten Kriterien für die Entscheidung für oder gegen Facebook Ads: Nutzer füllen ihre Profile nur mit den notwendigsten Informationen aus. Da sie sich ohnehin nur mit Menschen vernetzen, die sie privat bereits kennen, haben sie keinen Grund, detaillierte Angaben zu ihrem Beruf, Arbeitgeber oder Werdegang zu machen. Beim Targeting muss Facebook (und Instagram genauso) also hauptsächlich auf Erkenntnisse aus dem Onlineverhalten der Nutzer zurückgreifen. Für B2B Unternehmen, die nur eine kleine, scharf abgegrenzte Zielgruppe erreichen wollen, kann das eine Herausforderungen sein. Wer es als B2B Anbieter allerdings schafft, potenzielle Entscheider mit geschicktem Facebook Marketing zu erreichen und emotional abzuholen, hat dafür in der Regel schon mehr als nur einen Fuß in der Tür.

LinkedIn Ads: Qualität statt Quantität, oder doch lieber Facebook?

756 Millionen Nutzer statt 2,8 Milliarden: Im Vergleich zu Facebook wirkt LinkedIn schmächtig. Dieser Eindruck täuscht allerdings – denn LinkedIn ist unter den Social Media Plattformen das, was ein B2B Unternehmen im analogen Leben ist. Anders als Facebook, Instagram, Twitter, Snapchat, TikTok und Co. ist LinkedIn ein berufliches, kein privates Netzwerk. Für viele Berufstätige weltweit ist es selbstverständlicher Bestandteil des eigenen Arbeitsalltags und Plattform der Wahl für ihr Personal Branding. Bereits das grenzt die Zielgruppe von LinkedIn ein. Dazu kommt, dass die Nutzer von LinkedIn mehrheitlich das sind, was wir Wissensarbeiter nennen. Die Leiterin der Einkaufsabteilung eines Automobilzulieferers finden Sie höchstwahrscheinlich auf LinkedIn, die Lackiererin oder den Mechatroniker oft eher nicht (Dafür aber sehr gut auf Facebook und Instagram).

Was bedeutet das nun für das Targeting? Eine ganze Menge! Als Karrierenetzwerk bietet LinkedIn Nutzern einen unmittelbaren Anreiz, ihre Profile so ausführlich wie möglich auszufüllen und immer aktuell zu halten. Schließlich könnte der nächste Traumjob nur ein paar Klicks oder Kontaktpfade entfernt warten. Die Datenbasis, auf die Sie beim Targeting Ihrer LinkedIn Ads zurückgreifen können, ermöglicht daher eine deutlich feinere Abstufung und präzisere Ausrichtung als beim Konkurrenten Facebook.

Im Gegenzug bietet Facebook aufgrund seiner höheren Nutzerzahlen ein effektiveres Retargeting – also das Ausspielen von Ads zu einem Produkt, das der Nutzer vorher auf einer anderen Website angesehen hat. Das Gleiche gilt für das Targeting von Lookalike-Zielgruppen, das, richtig eingesetzt, bei dem Erreichen Ihrer B2B Zielgruppen auf Facebook zu einem wirkungsvollen Werkzeug werden kann. Insgesamt ist die technologische Basis, auf die Facebook Ads setzen, in vielerlei Hinsicht unübertroffen. Nicht umsonst ist der Algorithmus zur Ausspielung der Anzeigen eines der bestgehüteten Firmengeheimnisse von Facebook. Auch der Werbeanzeigenmanager, der viele Aufgaben automatisiert und die laufende Optimierung der Kampagnenperformance besonders einfach macht, setzt nach wie vor Branchenmaßstäbe.

Die Unterschiede zwischen Facebook und LinkedIn Advertising in der Praxis

Ein Beispiel, um die Unterschiede zu verdeutlichen: Nehmen wir an, als Hersteller von Arbeitskleidung möchten Sie neue Kunden im Baugewerbe gewinnen. Da die wenigsten Personen auf Facebook ihren Beruf angeben, berücksichtigt Ihr Ad Targeting hier die angenommenen Interessen der Nutzer, basierend auf ihren Onlineaktivitäten. Jemand, der sich für Arbeitskleidung und Werkzeug interessiert, ist aber nicht zwangsläufig im Baugewerbe tätig – und erst recht nicht in leitender Position. Ihre Anzeige wird also mit hoher Wahrscheinlichkeit neben professionellen Handwerkern auch Heimwerkern, Häuslebauern und anderen Privatpersonen ausgespielt. Das sollten in der Kampagnenkonzeption beachtet werden.

Auf LinkedIn dagegen können Sie nicht nur die Branche, den Beruf und die Ausbildung der Personen auswählen, die Ihre Anzeige erreichen soll. Selbst das konkrete Unternehmen können Sie vorgeben. So sorgen Sie dafür, dass Ihre Ads präzise diejenigen Nutzer erreichen, für die Ihre Produkte tatsächlich relevant sind und die möglicherweise direkt über einen Geschäftsabschluss mit Ihnen entscheiden (Auch wenn es hier natürlich Unschärfen und Ausspielungsfehler gibt). Mit Sponsored Messaging Ads können Sie auf LinkedIn sogar direkt individualisierte Direktnachrichten in das Postfach Ihrer Zielgruppe schicken.

Alles auf LinkedIn – oder auf Facebook?

Die Nutzerdaten, über die LinkedIn verfügt, sind also gerade für B2B Unternehmen um ein Vielfaches wertvoller als diejenigen, die bei Facebook Ads zum Einsatz kommen. Das schlägt sich natürlich auch in den Kosten nieder. Während laut der Social DNA Benchmarks der durchschnittliche CPC (Kosten pro Klick auf eine Anzeige) in Deutschland bei Facebook bei 0,25 bis 1,50 € liegt, beträgt er bei LinkedIn üblicherweise 4,00 bis 12,00 €. Was auf den ersten Blick abschreckend wirkt, ist – wie wir gesehen haben – durchaus begründet. Und kann sich mit der richtigen Strategie und passgenauer Umsetzung bezahlt machen.

Ist LinkedIn also die Plattform der Wahl für B2B Unternehmen? Es kommt darauf an. Facebook ist größer, günstiger und bietet eine höhere Bandbreite an Anzeigenformaten und Automatisierungsmöglichkeiten. LinkedIn dagegen treibt das Ad Targeting auf die Spitze, bietet Zugang zu einem hochprofessionellen, beruflich aktiven Publikum und lässt sich beides entsprechend bezahlen. Generell gilt: Je höher das Volumen eines einzelnen Abschlusses in Ihrem Unternehmen ist, desto mehr lohnt sich die Investition in präzise ausgespielte LinkedIn Ads.

Warum nur eine, wenn man beide haben kann?

Beide Plattformen helfen Ihnen bei der Erfüllung unterschiedlicher Ziele. Qualitativ hochwertigere Leads generieren Sie wahrscheinlich mit LinkedIn Ads, eine breitere Brand Awareness dagegen womöglich mit Facebook und Instagram Ads. In unser Beispiel übersetzt hieße das, dass Sie auf LinkedIn die Person erreichen, die bei der großen Baufirma, die Sie gerne als Kunde hätten, über den Einkauf von Arbeitskleidung entscheidet – auf Facebook aber auch diejenigen, die Ihre Produkte Tag für Tag tragen würden und daher durchaus einen Einfluss auf die Entscheidung des Einkäufers haben dürften. Im Optimalfall kombinieren Sie also beide Kanäle, um die Wirkung Ihrer Kampagne zu maximieren. Facebook und Instagram Ads können dabei für Quantität und eine breite Sichtbarkeit sorgen, während LinkedIn die notwendige Qualität und Leads beisteuert.

Entscheidungmatrix und Webinar Video

In welcher Aufteilung Sie das tun, hängt wiederum ganz von Ihren Zielen ab. Wir haben ein Webinar und eine Entscheidungshilfe entwickelt, die Ihnen bei einer ersten Einschätzung zur idealen Verteilung Ihres Mediabudget helfen kann und gleichzeitig die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der beiden Plattformen enthält. Wenn Sie Interesse haben, fragen Sie sie gerne per Mail an hello@social-dna.de an!

Wir sind Social DNA! Als Strategieberatung für Social Media Marketing helfen wir unseren Kunden, ihr digitales Potenzial zu entfalten. Jetzt mehr erfahren und Kontakt aufnehmen.


Unsere DNA - Zoran Pejanovic

Unsere DNA: Zoran Pejanovic – Social Media Gourmet

Seit Mitte Juni ist Zoran ein Teammitglied bei Social DNA. Im schönen Mainz lebend hat Zoran mit seinem eigenen Blog Rhein-Gourmet bereits erste Erfahrungen im Bereich der Content Creation gesammelt und dabei zahlreichen Leser*innen wertvolle Tipps zur lokalen Gastronomie geboten. Nun stellt er sich neuen Herausforderungen und unterstützt unser Team in unserem Office in Frankfurt.

Wie bist du zu Social DNA gekommen?

Nach meinem Studium war ich auf der Suche nach einer Position, um mich im Bereich Social Media Marketing, aufbauend auf meinen bisherigen Erfahrungen im B2C-Bereich mit Rhein-Gourmet, weiterzuentwickeln. Bei meiner Suche bin ich dann recht zufällig in einem Portal auf die Stellenausschreibung von Social DNA gestoßen. Überzeugt hat mich hierbei vor allem das breite Aufgabenfeld, die abwechslungsreichen Kunden aus unterschiedlichen Branchen und die Möglichkeit langfristig eigene Projekte eigenverantwortlich zu betreuen.

Was fasziniert dich an Social Media Marketing?

An Social Media Marketing fasziniert mich vor allem die Möglichkeit sich kreativ auszuprobieren und herauszufinden, welche Möglichkeiten und Tools genutzt werden können, um neue potenzielle Zielgruppen anzusprechen und für den Content zu begeistern. Durch die Arbeit am eigenen Blog Rhein-Gourmet, durfte ich bereits während des Studiums, das ein oder andere Content-Format ausprobieren. Die Möglichkeit darüber hinaus mit Social Advertising gezielt, spezifische und gewinnbringende Zielgruppen anzusprechen fasziniert mich daher, weil dies in keinem anderen Bereich des klassischen Marketings mit so detaillierter Analyse und Nachverfolgung möglich ist.

Weshalb hast du dich für Social DNA entschieden?

Für mich war die Entscheidung, dass ich gerne für Social DNA arbeiten möchte, bereits während des Kennenlerntages klar. Ich wurde nochmals darin bestärkt, dass mir die Arbeit im Social Media Marketing Spaß macht und ich mich gerne auch in abstraktere Themengebiete einarbeiten kann, um hier die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Was ist deine Stärke und wie bringst du sie bei Projekten und bei Partnern ein?

Ich glaube eine meiner Stärken ist definitiv die kreative Ader in Kombination mit einem Auge fürs Detail. Bei den gestellten Aufgaben macht es mir Spaß neue Sachverhalte zu analysieren und auch kleinere Verbesserungsmöglichkeiten zu finden, welche ich in einem weiteren Schritt direkt in der kreativen Konzeption und Umsetzung optimieren kann.

Welche Träume und Ziele verfolgst du?

Mein berufliches Ziel ist es, nun nach meinem abgeschlossenen Studium erfolgreich in die Arbeitswelt einzusteigen und mich im Social Media Marketing bei Social DNA mit Spaß an den neuen Herausforderungen weiterzuentwickeln.

Privat freue ich mich schon bald wieder auf das Ausgehen, Entdecken von neuen Restaurants, Bars und Cafés und natürlich das Reisen.

Was schätzt du besonders an Social DNA?

Definitiv den Team-Spirit, den ich bereits an meinem Kennenlerntag mitbekommen habe. Das man bei Fragen immer ein offenes Ohr im Team findet und die lockere, respektvolle und positive Unternehmenskultur, wo auch stets Platz für Späße vorhanden ist.

Welches Getränk darf beim Anstoßen auf keinen Fall fehlen?

Beim Anstoßen darf auf jeden Fall ein Glas Rosé nicht fehlen. Im Laufe des Abends darf das Weinglas dann gerne gegen ein Glas Gin & Tonic getauscht werden.

 

Wir sind Social DNA! Als Strategieberatung für Social Media Marketing helfen wir unseren Kunden, ihr digitales Potenzial zu entfalten. Jetzt mehr erfahren und Kontakt aufnehmen.

 


Social Advertising kinderleicht: Wie die Entwicklung eines Kinderbuchs optiMEAS als Sprungbrett für eine erfolgreiche Leadgenerierungs-Kampagne diente

optiMEAS ist ein mittelständisches B2B Unternehmen, welches sich auf die digitale Vernetzung von Menschen und Maschinen konzentriert, um Unternehmensprozesse und Produkte nachhaltig zu optimieren. Mit seinen Produkten stellt optiMEAS eine smarte Vernetzung, Auswertung und die Optimierung der Daten von Mess- & Steuertechnik sicher. Ihre Anwendungsgebiete reichen dabei von der Überwachung kleinerer Maschinen oder des Schienenverkehrs bis hin zu Erschütterungsmessungen von Bauwerken und im Bergbau.

Die Vermarktung des Produktportfolios erfolgte bislang vorrangig über die Webseite, Events und Messen sowie über die Bestandskundenliste. Unternehmensseiten auf Facebook und LinkedIn wurden bereits mit Content bespielt, allerdings gewannen die Beiträge trotz guter Arbeit kaum an Reichweite, Interaktionen und Business-Relevanz. Die rein organischen Maßnahmen reichten nicht mehr aus. Nicht zuletzt auch aufgrund der Corona-Pandemie, und dem damit einhergehenden Ausfall wichtiger Messen und Events, entschloss sich optiMEAS dazu, den nächsten Schritt im Social Media Marketing zu wagen und mit Social Advertising durchzustarten.

Die Kampagnenentwicklung auf Grundlage der Ausgangssituation

Mit Hilfe eines Kickoff Workshops führten wir optiMEAS an das Thema Social Advertising heran und klärten alle Beteiligten über mögliche Ziele, die Bestandteile und branchenspezifischen Benchmarks einer Social Media Werbekampagne auf. Innerhalb dieses Workshops kristallisierten sich für optiMEAS zwei Ziele deutlich heraus: Zum einen sollte die Aufmerksamkeit für die Marke gesteigert werden. Zum anderen schien es ebenso wichtig, sich auf die Gewinnung von Neukunden zu fokussieren. Um diese Ziele zu erreichen, strebten wir die Durchführung von zwei Social Media Werbekampagnen an:

  1. Eine Brand Awareness Kampagne

gefolgt von einer

  1. Kampagne zur Leadgenerierung.

Die zweistufige Brand Awareness-Kampagne

Bevor es an die Erstellung spezifischer Botschaften und Assets ging, arbeiteten wir zunächst jeweils zwei Zielgruppen für die Plattformen LinkedIn und Facebook aus. Die Zielgruppen setzten sich aus Personen der DACH Region zusammen, die sich in den Brachen Maschinenbau oder der industriellen Automatisierung befanden und Kenntnisse in den Bereichen IoT, Digitalisierung oder Industrie 4.0 besaßen.

Bei der Implementierung der Kernbotschaften kam die Idee auf, mit dem Prinzip der Problemlösung zu arbeiteten. So wurden in Phase 1 durch kurze Werbevideos zunächst Probleme dargestellt, mit denen sich Kunden aus optiMEAS Kernbereichen konfrontiert sehen, um anschließend in Phase 2 Use Cases zu bewerben, in denen optiMEAS Produkte als Lösungen für die Probleme eingesetzt wurden. Als zeitlichen Rahmen setzten wir für die Brand Awareness Kampagne eine Laufzeit von insgesamt zwei Wochen an.

 

                                                                                   

                                         Phase 1 - Pain Point Schienenverkehr                                                                    Phase 2 - Use Case Deutsche Bahn

 

Eine außergewöhnliche Leadgenerierungskampagne

Der Brand Awareness Kampagne schloss sich nach kurzer Zeit die zweite Social Media Kampagne an. Das Ziel hierbei sollte auf der Gewinnung von Neukunden liegen. Übersetzt in die Sprache des Social Advertisings ging es hierbei darum, qualifizierte Leads für das Unternehmen zu generieren. Bei der Konzeption einer solchen Kampagne ist einer der wichtigsten Faktoren, dass der Fokus auf die Einbindung eines Mehrwertes für die relevante Zielgruppe gerichtet und somit ein Anreiz für das Ausfüllen des Leadformulars geschaffen wird. Aufgrund der vorherrschenden Corona Pandemie und dem damit einhergehenden Wandel von den klassischen verstärkt hin zu den Social Media Marketingmaßnahmen, war es umso mehr von Bedeutung, positiv herauszustechen, um in der vorherrschenden Masse an Werbemaßnahmen nicht unterzugehen. Während unsere Gedanken zunächst hin zu der recht typischen Idee wanderten, als Trigger ein Whitepaper zum Download einzusetzen, suchten wir weiter nach einem außergewöhnlichen Mehrwert für die relevante Zielgruppe.

Fest stand, es sollte:

  1. Das Thema Digitalisierung, welches der Kernbestandteil aller optiMEAS Produkte ist, aufgreifen und
  2. in Verbindung mit dem kurz bevorstehenden Weihnachtsfest gebracht werden.

Innerhalb des gemeinsamen Workshops erzählte optiMEAS zudem von einem Projekt, denen sie sich bereits 2019 angenommen hatten: die Entwicklung eines Kinderbuchs, welches das Thema Digitalisierung kindgerecht erklären sollte. Die Idee entstand durch ein kleines Mädchen der optiMEAS Familie, welches seinen Vater, Gründer und Geschäftsführer Burkhard Schranz, mit der Frage: „Was machst du auf der Arbeit, Papa?“ in Erklärungsnot brachte. Wie sollte man einem kleinen Mädchen das Thema Digitalisierung näherbringen? Ursprünglich war das Kinderbuch als ein Giveaway für anstehende Messen gedacht, infolge der Corona-Pandemie bot sich diese Gelegenheit allerdings leider nicht. Dafür schien es nun eine andere Schicksalsfügung zu geben, denn die Fertigstellung des Buchs war zum Zeitpunkt unserer Kampagnenkonzeption fast abgeschlossen. Mit der Überzeugung, dass bestimmt einigen Eltern, welche sich innerhalb ihrer Arbeit mit der Thematik Digitalisierung auseinandersetzten, die Worte fehlten, um ihre Arbeit den Kleinsten zu erklären, begannen wir eine Lead Ad Kampagne rund um das Kinderbuch zu entwickeln.

Die Umsetzung der Leadgenerierungskampagne

Während sich optiMEAS an die Fertigstellung des Kinderbuchs machte, arbeiteten wir die spezifischen Zielgruppen aus. Zusätzlich zu den Best-performenden Zielgruppen aus der Brand Awareness Kampagne fügten wir auf Facebook und LinkedIn jeweils eine Zielgruppe hinzu, welche sich auf Schienenfahrzeuge- und Baumaschinenhersteller fokussierte. Hierbei wurde spezifisch nach Personen targetiert, welche z.B. angaben für spezifische Unternehmen aus der Schienenverkehr- und Baumaschinenbranche zu arbeiten. Zudem erstellten wir eine Retargeting-Zielgruppe aus jenen Personen, welche sich in Phase 1 der ersten Kampagne eines der Werbevideos angesehen hatten.

Das Kinderbuch namens „Digi…wer, was?“ handelt von dem kleinen Mädchen Alea und ihrem Vater, der seiner Tochter alle möglichen Fragen zum Thema der Digitalisierung beantwortet. Um das Buch als Trigger in die Werbekampagne einzubinden, aber gleichzeitig auch als ein Geschenk für das bevorstehende Weihnachtsfest zu verpacken, entschloss sich optiMEAS dazu, das Buch nicht nur zum Download anzubieten, sondern es auch als Hardcover-Buch drucken zu lassen. All jene Personen, die das Leadformular ausfüllten, würden ein Exemplar direkt nach Hause geliefert bekommen. Damit die Pakete noch rechtzeitig vor Weihnachten an die spezifischen Personen versendet und einige Leads generiert werden konnten, setzten wir für die Kampagne eine Laufzeit von drei Wochen an. Zusätzlich zur Erstellung des Hardcovers wurde ebenfalls ein kurzes Video für das Kinderbuch entwickelt, welches wir neben zwei Illustrationen aus dem Buch als Asset mit in die Kampagne aufnahmen. Die Anzeigentexte griffen Textausschnitte aus dem Kinderbuch auf und setzten das Buch als Erklärungshilfe bei fehlenden Worten rund um das Thema Digitalisierung in Szene. Durch Verwendung der Worte „Kostenlos“ und „Geschenk“ in der Headline, sollten die Anzeigen die Aufmerksamkeit der relevanten Zielgruppe auf sich ziehen. Per Klick auf den Call-to-Action Button öffnete sich das Lead Ad Formular.

                                                                        

                                       Single Image Ad - Alea I                                                                                                  Single Image Ad - Alea II

 

Die Kampagnenergebnisse

Die Social Advertising Kampagnen verhalfen optiMEAS mit mehr als einer Millionen Impressionen in der relevanten Zielgruppe zu mehr Sichtbarkeit in den sozialen Medien und generierten mehrere hundert Leads für einen mittleren, zweistelligen Betrag pro Lead. Die Werbekampagnen steigerten den Traffic auf die optiMEAS Webseite um ein Vielfaches. Insbesondere die Lead Ad Kampagne rund um das Kinderbuch kann als ein Erfolg verbucht werden; nicht nur aufgrund beeindruckend niedriger Zahlen hinsichtlich des Cost per Lead, welcher sowohl für Facebook als auch für LinkedIn deutlich unter den branchenüblichen Benchmarks lag, sondern auch aufgrund der hohen Anzahl an positiven Interaktionen in Form von Likes und Kommentaren. Das Thema Digitalisierung aufzugreifen, und dank eines kleinen Buchs für Kinder erklärbar zu machen, fand über alle Zielgruppen hinweg großen Anklang. Zudem sorgte es ebenfalls bei einigen Erwachsenen für Diskussionsstoff, welche sich über die guten als auch die schlechten Seiten der Digitalisierung austauschten.

Im Hinblick auf die Quantität übertraf Facebook LinkedIn, hingegen überzeugte LinkedIn mit einer wesentlich höheren Qualität der generierten Leads. Nach dem Erfolg der Kinderbuch Kampagne und um internationale Kunden zu erreichen, hat optiMEAS bereits eine englische Version des Kinderbuchs erarbeitet, welche zeitnah veröffentlicht wird. Wir sind gespannt und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte 😊.

P.S.: Das Kinderbuch „Digi…wer, was?“ ist nun kostenlos auf der optiMEAS Homepage als eBook erhältlich. Einfach hier klicken und sich ein kostenfreies Exemplar sichern 😉

Wir sind Social DNA! Als Strategieberatung für Social Media Marketing helfen wir unseren Kunden, ihr digitales Potenzial zu entfalten. Jetzt mehr erfahren und Kontakt aufnehmen.