Spectratom

Trainee Social Media Consultant (m/w/d) – Standort Frankfurt am Main

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Was Dich erwartet:

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  • Entwickle dich beruflich und persönlich mit Besuchen auf Fachkonferenzen, Veranstaltungen, individuellen Workshops und Trainings (grundsätzlich frei wählbar, voll bezahlt und mind. eine pro Jahr)
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  • Motivation, Wissbegierigkeit, Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit und Humor
  • Affinität zum Thema Social Media und Online Marketing
  • Bachelor- oder Masterabschluss (egal welcher Fachrichtung)
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Deine Bewerbung

Wenn wir dich mit dieser Stellenausschreibung begeistern konnten, dann schick uns jetzt deine Bewerbungsunterlagen an hello@social-dna.de.

Wir freuen uns auf dich!


Bild Top 5 Social Media Podcasts

Die Top 5 Social Media Podcasts

Die Relevanz von Podcasts steigt stetig. In unserem Beitrag „Podcasts: Eine Goldgrube für Werbetreibende?“ haben wir die Gründe, aktuelle Statistiken und Möglichkeiten für Werbetreibende beschrieben. Als große Podcast-Fans gepaart mit unserer Passion für Social Media, präsentieren wir euch daher nun die Top 5 Podcasts zum Thema Social Media Marketing. Im Vergleich zu den USA gibt es in Deutschland noch vergleichsweise wenige Social Media Podcasts und so haben es auch zwei der besten englischsprachigen Social Media Podcasts auf unsere Liste geschafft.

 

Social Marketing Nerds Podcast

Bild Social Marketing Nerds Podcast

Link: https://www.termfrequenz.de/podcast/sm-nerds/

Hosts: Jan Stranghöner und Ben Küstner

Themenschwerpunkt: Social Advertising

Sprache: Deutsch

Beschreibung: Jan Stranghöner und Ben Küstner geben als „Social Marketing Nerds“ vor allem Tipps zu effizienten Social Advertising-Strategien. Die beiden sind neben dem Podcast auch verantwortlich für die Social Advertising-Konferenz Ads Camp. Neben dem Performance-Schwerpunkt kommen durch Interviews mit bekannten Größen der deutschen Social Media-Szene aber auch weitere Themen zur Sprache, wie beispielsweise in der Folge „Gewinnspiele & Engagement Baiting 2019“ mit Felix Beilharz.

Social Minds - Social Media Marketing Podcast

Bild Social Minds - Social Media Marketing Podcast

Link: https://chartable.com/podcasts/social-minds
(Podcast auf allen Plattformen verfügbar)

Hosts: Theo Watt and Eve Lily Young

Themenschwerpunkt: Social Media Trends

Sprache: Englisch

Beschreibung: Podcast der britischen Social Media Agentur Social Chain, deren Mehrheitsanteile vom deutschen Unternehmer und Ex-ProSieben-CEO Georg Kofler übernommen wurden. Neben dieser sehr spannenden Side-Story ist Social Chain aber einfach eine sehr spannende und dynamische Social Media Agentur. Thematisch beschäftigt sich dieser Podcast vor allem mit allgemeinen Social Media-Themen sowie insbesondere Social Media Trends und Data Science Insights.

AskOMR Podcast

Bild AskOMR Podcast

Link: https://omr.com/de/askomr-podcast-andre-alpar/

Host: Andre Alpar

Themenschwerpunkt: Online und Social Media Marketing FAQs

Sprache: Deutsch

Beschreibung: Das Besondere am AskOMR-Format: Jeder kann hier seine Fragen eintragen und bekommt diese in einer der nächsten Folgen von Andre Alpar und Kollegen beantwortet. Etwa ein Drittel aller Folgen drehen sich um Social Media Themen, wie beispielsweise die Folge „OMR Report: Facebook Advertising mit Florian Litterst“. Die Beantwortung anderer Fragen aus dem Online Marketing-Bereich sind für uns stets auch im Social Media-Kontext hilfreich.

Adsventure Podcast

Bild Adsventure Podcast

https://www.adsventure.de/podcast/

Host: Florian Litterst und Sebastian Vogg

Themenschwerpunkt: Facebook / Instagram Advertising

Sprache: Deutsch

Beschreibung: Der jüngste Podcast aus dieser Runde stammt vom Facebook-Ad-Pro-Duo Florian Litterst und Sebastian Vogg. Florian betreibt neben dem Podcast den gleichnamigen Blog Adsventure. Sebastian hat übrigens noch einen weiteren Podcast rund um die Themen Selbständigkeit im Online Marketing am Start. Die beiden bewegen sich natürlich mit ihren Themen vor allem im Facebook-Advertising-Kosmos. Wer richtig tief in die Themen Kampagnensetup und -optimierung eintauchen will, sollte hier unbedingt reinhören.

The Science of Social Media Podcast

Bild The Science of Social Media Podcast

Link: https://buffer.com/resources/category/podcast

Host: Hailley Griffis, Heather Maypousti, Dave Chapman

Themenschwerpunkt: Social Media Tools, Tipps und Tricks

Sprache: Englisch

Beschreibung: Dieser vom Social Media Management-Toolanbieter Buffer betriebene Podcast ist keine Werbeveranstaltung, sondern bietet in kurzen Folgen eine Social Media-Druckbetankung zu allgemeinen, aber auch spezifischen Social Media Themen wie „Why Isn't Anyone Talking About Live Video Anymore?“ oder „6 Simple Ways You Can Use Neuroscience to Increase Marketing Productivity“.


Laborflaschen-Fans? Wie DWK Life Sciences spezifische Zielgruppen auf Social Media erreicht hat

Laborflaschen-Fans? Wie DWK Life Sciences spezifische Zielgruppen auf Social Media erreicht hat

DWK Life Sciences ist einer der weltweit führenden Hersteller von hochwertigem Laborglas. Als neu formiertes Unternehmen mit einer starken Geschichte, steht DWK Life Sciences vor der Chance und Herausforderung, seine Marketingmaßnahmen neu aufzustellen. Parallel zur Erarbeitung der gesamten Marke, möchte DWK Life Sciences neue Marketingmaßnahmen so zielführend wie möglich gestalten und noch mehr über seine Kunden herausfinden. Das Sortiment von DWK Life Sciences ist über viele Industrien sowie Anwendungsfelder hinweg einsetzbar und so war das Interesse auf die neuen Zielgruppeninformationen hoch.

Doch wie kommt ein Life Sciences Unternehmen ohne eigenen Online-Shop am besten mit seiner Zielgruppe in Kontakt?

 

Eine geniale Idee..

Zur Ansprache einer im Laborumfeld tätigen Zielgruppe ließ man sich bei DWK Life Sciences etwas einfallen. Zunächst wurde eine Kampagne entworfen, die den verschiedenen Laborflaschentypen bestimmte Eigenschaften und menschliche Personas gegenüberstellt. Des weiteren wurde die ikonische Laborflasche „DURAN® YOUTILITY®“ in eine „Genius Edition“ überführt. Die Genius Bottle ist eine limitierte Auflage der echten Laborflasche für den Privatgebrauch. Sie zeigt die Konterfeis und Zitate legendärer Naturwissenschaftler. Darüber hinaus ist die Flasche stabiler als handelsübliches Glas im Privatgebrauch und hält auch extremen Temperaturen stand. Aufgrund ihrer Eigenschaften entwickelt sich die Flasche schnell zu einem Objekt der Begierde für die Zielgruppe, aber auch die eigenen Mitarbeiter und Geschäftspartner.

Zur Flasche wurde die passende Landingpage entworfen und ein Gewinnspiel entwickelt, in welchem die Nutzer eine der Flaschen gewinnen konnten, wenn Sie Produktverbesserungsvorschläge übermitteln.

Social-Media-Marketing-Case DWK Life Science Landingpage

 

Die Herausforderung: Es bestanden noch keine großen Marketingkanäle wie bspw. Newsletterlisten oder Social Media Communities, auf die zurückgegriffen werden konnte. Bisherige Versuche der Bannerschaltung funktionierten zwar, brachten aber keinen Traffic in einer der Kampagne angemessenen Anzahl. Ein Social Media Pilotprojekt war der richtige Weg, dieser Herausforderung zu entsprechen.

Die Social Media Kampagne: Zielgruppe bestimmen

Dass Social Media ein exzellenter Kanal ist, um Traffic zu einem guten „Cost per Result“ auf Webseiten zu generieren, ist bekannt. Eine große Menge an Traffic ist jedoch – vor allem im B2B Social Media Marketing - keine sinnvolle Zielsetzung. Es kommt darauf an, die „Richtigen“ zu erreichen. Doch wie findet man Personen, die mit Laborflaschen arbeiten, ja die vielleicht sogar Laborflaschen-Fans sind?

Eine treffende Zielgruppendefinition basiert auf Erfahrungen, Tests und laufender Aktualisierung.

In diesem Fall konnten wir auf Erfahrungen aus Projekten mit anderen Kunden zurückgreifen, die Labormitarbeiter als Zielgruppe haben. Ein Learning hierbei ist zum Beispiel, dass einschränkende Kombinationen aus Studiengängen und Stellenbeschreibungen sowie einigen weiteren, spezifischen Interessen, sehr gut funktionieren.

Solche Erfahrungen sind wichtig, um die erhaltenen Informationen zielführend zu verarbeiten. Dazu haben wir einen Prozess entwickelt, der nach einer Analysephase in einem Workshop Informationen je nach Social Media Plattformanforderungen strukturiert, indem er die verschiedenen Möglichkeiten zur Definition von Zielgruppen in Social Media abfragt. Mit diesem Wissen können dann konkrete Entwürfe zum Targeting erfolgen, die in Feedbackschleifen verfeinert werden.

Eine Zielgruppenbeschreibung basiert jedoch immer „nur“ auf Annahmen und Erfahrungen. Erst der Praxistest gibt Gewissheit über den richtigen Weg.

Social Media Life Sciences Targeting

 

Nachdem wir gemeinsam mehrere Zielgruppenbeschreibungen erarbeitet haben, nutzten wir einen „Facebook A/B- bzw. Split-Test“. Mit diesem dedizierten Testwerkzeug von Facebook können verschiedene Variablen wie Zielgruppen oder Texte überschneidungsfrei getestet werden. Dabei teilt Facebook Zielgruppen in zufällige, sich nicht überlappende Gruppen auf. Durch dieses Zufallsprinzip wird sichergestellt, dass der Test fair durchgeführt wird, weil andere Faktoren die Ergebnisse des Gruppenvergleichs nicht verzerren.

Die Social Media Kampagne: Zielgruppe kreativ ansprechen

Nachdem wir durch den Test Gewissheit hatten, welche Zielgruppen am besten funktionierten, konnten wir mit den beiden Hauptphasen der internationalen Kampagne beginnen. Dabei bauten wir auf dem bestehenden Material auf und suchten Social Media Werbeformate, die die bestehenden Materialien optimal nutzten und ihnen das gewisse Etwas verliehen. In Phase 1 generierten wir mit einer Facebook Karussel-Anzeige Traffic zur Landingpage. Auch spielten wir ein Kampagnenvideo aus, um später die Zuschauer des Videos erneut in unsere Zielgruppenbeschreibung aufzunehmen.

In Phase 2 nutzten wir Lead Ads, um das Gewinnspiel mit der Frage zur Produktverbesserung direkt auf Facebook abzubilden. Lead Ads sind mobile Formulare, die unmittelbar in der Facebook App geöffnet werden. Wenn jemand auf eine Lead Ad klickt werden die Kontaktdaten bereits automatisch, auf Basis der auf Facebook geteilten Informationen, ausgefüllt. Diese und weitere Informationen können von dem Interessenten angepasst werden. Auf diese Art und Weise lassen sich in sekundenschnelle Leads generieren.

Durchschlagender Erfolg und überraschendes Feedback zur Life Sciences Social Media Kampagne

Häufig bekommt ein Marketer kein direktes Feedback auf seine Kampagne. In diesem Fall jedoch kommentierten Nutzer explizit ihre Begeisterung über diese „Werbung“. Ein Nutzer erstellte sogar Screenshots und teilte die Kampagne erneut über seinen eigenen Twitter-Kanal mit dem Hinweis „Who knew a Facebook ad for lab equipment could be so iconic?“ (Siehe Abbildung unten). Noch wichtiger waren jedoch die vielfältigen Fachgespräche echter „Laborflaschen-Fans“ unter den Social Media Life Sciences Werbeanzeigen.

„Die Übersetzung der Kampagne für Social Media und die Reaktion der Zielgruppe hat unsere Erwartungen übertroffen. Die Social Ads boten eine Plattform für die Fans der DWK Life Sciences Produkte und vermittelten das positive Gefühl von Verständnis.“

- Dennis Beckedorf, Digital Marketing Manager bei DWK Life Sciences

 

Kommentare Life Sciences Social Media Kampagne

Auch war die Rücklaufquote der generierten Leads erstaunlich hoch und unterbot jeden bis dahin bekannten „Cost per Lead“.

Weitere Ergebnisse:

  • Steigerung des Website-Traffics um das 22-Fache
  • Über 600 Interaktionen innerhalb der relevanten Zielgruppe
  • Generierung von Leads inklusive Job-Profile, Unternehmen und Produktverbesserungsvorschlägen im dreistelligen Bereich
  • Reduktion des CPC um das 50-fache gegenüber der Bannerschaltung

Nach dem großen Erfolg der Kampagne wird derzeit am internationalen Roll-Out gearbeitet. Fortführende Kampagnen sind in Planung.

TL;DR: Das Projekt in Bildern

https://de.slideshare.net/SocialDNAde/life-sciences-social-media-best-practice


Social DNA B2B Social Media Marketing 2019

B2B Social Media - Worauf es ankommt: Einführung und Überblick

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Social Media im B2B Marketing sein volles Potential entfalten kann. Anhand der Unterschiede zwischen B2B (Business-to-Business) und B2C (Business-to-Consumer) erklären wir, worauf es im B2B Social Media Marketing ankommt.

Analogien zur Musikbranche

Die Musikindustrie ist ein prominentes Beispiel dafür, wie sich eine ganze Branche dem Wandlungsdruck der Digitalisierung beugen musste. Das Internet und die Umstellung von physischen auf digitale Tonträger öffneten einen neuen Kanal zur Zielgruppe. Dieser war direkter, kam ohne den klassischen Handel und vor allem ohne die Labels als Gate-Keeper aus. Dies hatte eine Machtverschiebung zur Folge. Das Internet und insbesondere die Sozialen Medien ermöglichen es Künstlern, ihre Musik selbst zu verkaufen. Plattformen wie Soundcloud, Spotify oder Bandcamp haben daraus ein Geschäftsmodell gemacht. So ist ein neuer Markt entstanden, der Künstler belohnt, die in der Lage sind, sich und ihr Musikprodukt selbst zu vermarkten. Ein aktuelles Beispiel für diese Art der Musikvermarktung stammt von Fynn Kliemann, der sein Album reichweitenwirksam in Eigenregie produziert, vermarktet und vertrieben hat. Dabei spielte Social Media eine entscheidende Rolle.

Während Musiker wie Fynn Kliemann oder Kanye West dies perfektioniert haben, tun sich einige B2B Unternehmen noch schwer bei der Entwicklung ihrer Social Media-Skills. Dabei lassen sich mit der richtigen Strategie auch B2B Marken, Produkte oder Dienstleistungen viel effektiver bewerben, als viele B2B Marketer ahnen. Womit wir beim zweiten ungewöhnlichen Beispiel wären: Jean Claude van Damme.

Die erfolgreichste B2B-Kampagne aller Zeiten?

Das Video „The Epic Split feat. Van Damme“ von 2013 war Teil einer Kampagne von „Volvo Trucks“. Es zeigt den Actionstar bei seinem Signature-Move auf einem neuen Level: Ein Spagat zwischen zwei fahrenden LKWs. Dem Unternehmen, das mit dem Spot sein „Dynamic Steering System“ bewarb, das einen perfekten Geradeauslauf bei schneller Fahrt ermöglicht, ist ein Coup gelungen: Das Video erzielte in nur vier Tagen über 22 Millionen Views auf YouTube. Heute sind es über 90 Millionen. Der Clou: Das Video war eines der ersten B2B Werbefilme die im Stile eines B2C TV Spots inszeniert wurden und seine Premiere auf YouTube hatte.

https://www.youtube.com/watch?v=M7FIvfx5J10 

Heute gilt „The Epic Split“ als erfolgreichste Kampagne im B2B-Bereich – und sie war der Ausdruck einer doppelten Revolution: Der Emotionalisierung und Digitalisierung des B2B-Marketings. Ein Segment, das bis dahin oft recht trocken war und nicht selten stiefmütterlich behandelt wurde. 2013 kann generell als ein Jahr der steigenden Akzeptanz digitaler Inhalte verstanden werden. Das Wort „Selfie“ schaffte es in den Duden, der Papst eröffnete einen Account bei Twitter und der Harlem Shake Dance wurde zu einem der ersten Internet-Memes, das weltweit viral ging.

Digitalisierung ebnet den Weg für B2B (Social Media) Marketing

Aufgrund der Möglichkeiten, die mit der Digitalisierung des globalen Handels einhergehen, schwindet, wie im Beispiel der Musikbranche, die Relevanz für Zwischenhändler. Der traditionelle, also mehrstufige, Vertriebsweg im B2B ist in Gefahr und wird von vielen Herstellern zunehmend in Frage gestellt oder umgangen. Wenn beispielsweise ein Hersteller von Werkzeugen seine Produkte an Händler verkauft, die diese wiederum an Handwerker veräußern, kann der Hersteller dank eines eigenen Online-Shops potenziell auf Zwischenhändler verzichten – und eine höhere Gewinn-Marge erzielen. Laut „E-Commerce und Versandhandel“-Studie der IfH Köln liegt die durchschnittliche EBIT-Marge der wichtigsten europäischen B2B IT-Distributoren bei einem Prozent, während ihre Lieferanten rund zehn Mal so viel verdienen.

In einer Zeit, in der sich laut derselben Studie neun von zehn B2B-Käufern im Internet bewegen und 50 % aller B2B-Käufe online getätigt werden, müssen sich alle Akteure Gedanken darüber machen, wie Sie die Veränderungen im Marketing aufgrund der Digitalisierung für sich nutzen.

Davon profitiert nicht zuletzt Social Media als Marketingdisziplin, denn Mithilfe der Sozialen Medien können B2B Unternehmen sehr niedrigschwellig einen ersten direkten Kontakt zu potenziellen Kunden aufbauen.

Eine Statistik des „1. AK Social Media in der B2B-Kommunikation“ belegt den Trend hin zu B2B Social Media Marketing eindrucksvoll: Haben 2011 nur rund die Hälfte aller befragen B2B-Unternehmen angegeben Social Media zu nutzen, so sind es 2018 über 95 %. Die digitale Marketingdisziplin hat sich innerhalb von nur sieben Jahren vom Nischenthema zum absoluten „Must-Have“ entwickelt.

B2B Social Media Statistik

Unterschiede zwischen B2C und B2B: Zahnbürste vs. Lastkraftwagen

Lassen Sie uns die Unterschiede zwischen B2B und B2C anhand eines Vergleiches vergegenwärtigen. Eine Zahnbürste hat in Deutschland eine potenzielle Kundschaft von fast jedem Bundesbürger, sagen wir 60 Millionen Personen. Vertreiben Sie jedoch beispielsweise LKWs, so schrumpft ihre Zielgruppe auf eine fünfstellige Zahl. Als Hersteller spezialisierter Sonderfahrzeuge kann die Zahl von Personen, die als Kunden infrage kommen, wenige hundert betragen – und die sollten Sie gezielt ansprechen.

Während der Kauf einer Zahnbürste kein längeres Nachdenken erfordert und oft spontan erfolgt, ist die Entscheidungsfindung im Bereich Business-to-Business wesentlich komplexer. Oft sind mehrere Personen involviert: Im sogenannten „Buying Center“ befinden sich Entscheidungsvorbereiter, Mittelmanager, Geschäftsführer bis hin zur Einkaufsabteilung, die den Kauf schließlich durchführt. Jeder dieser Personen hat ein anderes Informationsbedürfnis. Auch dauert der Kaufprozess deutlich länger, als sich eine Zahnbürste im Drogeriemarkt zu kaufen. Zudem sind B2B Produkte oft teurer und komplexer. Ein Truck enthält Spezialtechnik, die den Kunden vermittelt werden muss. Auch hier eignen sich emotionale Inhalte. Oder glauben Sie, dass die Besonderheiten des Volvoschen „Dynamic Steering System“ nur über technische Spezifikationen in einem Prospekt vermittelt werden können?

Social DNA B2B Matrix

Auf der Social DNA B2B Matrix finden Sie eine Gegenüberstellung der Anforderungen an B2B Marketer mit den Konsequenzen, die sich daraus ergeben und den Möglichkeiten, die Social Media Marketing bietet, diesen zu entsprechen.

Möglichkeiten des Targetings als entscheidendes Argument für B2B Social Media Marketing

Das wahrscheinlich stärkste Argument pro Social Media im B2B-Bereich, sind die granularen Möglichkeiten der Zielgruppenaussteuerung. Social Media Zielgruppen sind, wie weiter oben beschrieben, in der Regel kleiner und spezieller als im B2C-Bereich. Da es auf LinkedIn, Twitter, Xing Facebook & Instagram möglich ist, Zielgruppen im unteren dreistelligen Bereich zu definieren und anzusprechen, können Sie eine hochqualifizierte Zielgruppe zu einem sehr geringen Mediabudget erreichen. In der jahrelangen Arbeit mit B2B Zielgruppen haben sich einige Targetingmöglichkeiten als besonders effektiv erwiesen. So können Sie beispielsweise Zielgruppen mit der „Und muss auch-Kombination“ aus Studienfächern, Stellenbezeichnungen und Interessensgebieten bilden. Ebenfalls wertvoll ist der Rückgriff auf konkrete Unternehmen wie bspw. Wettbewerber oder Kunden. Sie haben damit die Möglichkeit Follower oder Mitarbeiter dieser Unternehmen in ihr Targeting aufzunehmen. Dabei können Sie stets weiter kombinieren und beispielsweise nur Sales-Mitarbeiter eines bestimmten Unternehmens in einer spezifischen Region ansprechen.

Ein ebenfalls sehr effizientes B2B Social Media Targeting ist die Ansprache von Messebesuchern zum konkreten Zeitpunkt ihres Messeauftritts. In unserem Blogbeitrag „Überraschende Wege Ihre B2B Zielgruppe auf Social Media anzusprechen“ finden Sie weitere Inspiration.

B2B Social Media Case Studies


Die Tupperware Social DNA

Social Media Potential entfalten: Die Tupperware Social DNA

Wie alles begann

1946 brachte Earl Tupper das erste Produkt auf den Markt, mit dem er den Grundstein für die heutigen farbenfrohen Küchenhelfer und Behälter legte. Die „Wunderschüssel“ war eine wasserdichte Vorratsdose mit Sicherheitsverschluss, in der sich Lebensmittel länger frisch hielten. Ein revolutionäres Produkt in einer Zeit, in der Kühlschränke nicht zur regulären Einrichtung eines Haushaltes gehörten (Quelle).

Der weltweite Erfolg von Tupperware Produkten ist jedoch nicht nur dem Produkt, sondern vor allem dem von Brownie Wise erfundenen Marketing- und Vertriebssystem zuzuschreiben. Anfang der 50er Jahre entwickelte sie die erste Form des Direktvertriebs zum Verkauf der Produkte im Kontext privater Hausparties (Quelle).

Der Erfolg veranlasste Earl Tupper, alle Produkte aus dem öffentlichen Verkauf zu nehmen. Das Timing hätte nicht besser sein können. In einer Zeit, in der sich die Rolle der Frauen hauptsächlich auf „Mutter und Hausfrau“ beschränkte, konnten sie über Tupperware finanzielle Unabhängigkeit erreichen. 1954 war Brownie Wise die erste Frau auf dem Titelbild der Business Week und gilt als Ikone der Pre-Feministischen Ära (Quelle).

Heute ist Tupperware ein internationales Unternehmen und vertreibt eine breite Palette an Produkten mit mehr als 13.000 Mitarbeitern in über 100 Ländern. Deutschland ist neben Indonesien, USA und Mexiko einer der wichtigsten Absatzmärkte. Eine Erfolgsgeschichte sondergleichen, die auch in Zeiten der digitalen Transformation fortgeführt werden soll. Dieser Wandel wurde früh erkannt und von der Unternehmensleitung gut vorbereitet. In diesem FAZ-Artikel mit dem leicht führenden Titel Die Tupperparty trotzt dem Internethandel gibt Deutschland-Geschäftsführer Christian Dorner einen kleinen Einblick in die neue Strategie.

Das Social Media Potential

Stets stehen Menschen im Mittelpunkt der Tupperware Welt. Doch soziale Interaktionen finden heute zunehmend über Social Media statt. Tupperware Deutschland ist mit seiner eigenen Seite Vorreiter bei der Nutzung von Social Media. Die Tupperware-Facebook-Seite hat etwa 400.000 Fans mit guten Reichweiten und Interaktionsraten. Ausgewählte Produkte können mittlerweile im Onlineshop und sogar im Facebook-Online-Shop gekauft werden. Influencer-Kampagnen betonen die Nachhaltigkeit von Tupperware.

Das Projekt

Das Herz der Tupperware Welt ist und bleibt die Tupperparty. Daher ist neben der Arbeit in der Frankfurter Tupperware Zentrale die Arbeit der Bezirkshändler entscheidend. Social DNA durfte dabei helfen, dieses Potential zu entfalten.

Was glauben Sie, wie viele Beiträge es mit dem Hashtag #Tupperware auf Instagram gibt? Über zwei Millionen und stündlich werden es mehr. Unter diesen Beiträgen setzen sich hauptsächlich Konsumenten mit der Love-Brand Tupperware auseinander und zeigen ungewöhnliche Verwendungsmöglichkeiten, Rezepte oder Produkte. In Online-Video-Hauls stellen Nutzer, ganz in Party-Manager-Manier, Tupperware Produkte vor und erzielen damit sechsstellige Aufrufzahlen.

Auch unter den Bezirkshändlern finden sich sehr erfolgreiche Social Media Content Beispiele. Auffällig sind dabei die hohen Interaktionsraten. So erzielen Bilder von den Produkten in der Anwendung, Rezept-Posts als Facebook Slide-Shows oder selbst produzierte Video-Produktvorstellungen je Beitrag tausende Aufrufe und mehrere hundert Shares.

Einige Händler spielen die Klaviatur der sozialen Medien so gekonnt, dass sie über "Facebook Live" Produktpräsentationen organisieren.

Tupperware Live Teleshopping

Es war schnell klar, dass die wesentlichen Elemente für einen Erfolg durch die Bezirkshändler bereits existieren. Unser Ziel war es, das Potential von Social Media für alle Tupperware-Händler sichtbar und anwendbar zu machen. Dazu wurden die Tupperware-Händler durch Vorträge, Workshops und Social Media Guidelines durch das Tupperware Social Media Team und Social DNA unterstützt.

In mehreren Vorträgen in Deutschland und Österreich stellten wir den Bezirkshändlern erfolgreiche Strategien anderer Unternehmen vor, präsentierten die Ergebnisse unserer Analyse, verdeutlichten Best Practices und gingen auch auf die Möglichkeiten von Social Advertising ein.

In Vorbereitung eines zentralen Bezirkshändler-Events entstanden Social Media Guidelines inklusive Richtlinien bezüglich Kanal-Design und -Namensgebung. Auf dem Event wurden die Händler anschließend in mehreren Workshops weiter qualifiziert.

Ergebnisse

  • Etwa ein Dutzend Bezirkshändler haben nach Abschluss der Workshops neue Kanäle eröffnet.
  • Über 50 Bezirkshändler haben ihr Social Media Profil aktualisiert und gemäß der neuen Branding Richtlinien upgedatet.
  • Hunderte von neuen Beiträgen sind entstanden.
  • Insgesamt wurden innerhalb des ersten Monats nach den Workshops Interaktionen im fünfstelligen und Reichweiten im sechsstelligen Bereich generiert.

Gemäß der transformativen Weisheit von Curt Coffman „Culture eats Strategy for Lunch” lässt sich jedoch noch viel Wichtigeres festhalten: Bei Tupperware Deutschland hat ein echter kultureller Wandel eingesetzt. Bezirkshändler, Mitarbeiter der Zentrale sowie Partymanager haben ihre Begeisterung für Social Media Marketing entdeckt und ihre Aktivitäten deutlich intensiviert.

Zukünftig darf man einiges von Tupperware im Bereich Social Media erwarten.


Healthcare und Life Sciences Social Media

Healthcare & Life Sciences Social Media: So werden Sie sichtbarer

In diesem Artikel bekommen Sie einen Einblick in den Social Media Status Quo der Healthcare & Life Science Branche. Anhand von Best Practice Beispielen und konkreten Empfehlungen zeigen wir auf, was es zu beachten gibt und welches die wesentlichen Erfolgsfaktoren sind.

 

Healthcare & Life Sciences Branche hinkt in Social Media hinterher

Manchmal liegen Anspruch und Wirklichkeit auseinander. In einer solchen Situation befinden sich aktuell viele Unternehmen der Healthcare & Life Sciences-Branche. Lediglich 13 % empfinden ihre eigenen Social Media Maßnahmen als sehr effektiv (1). Demgegenüber stehen 88 % der Ärzte, die das Internet und Social Media nutzen, um Informationen zu Pharma- und Biotechnologieprodukten oder Medizingeräten zu recherchieren (2). Auf Patientenseite geben mehr als 90% an, dass Online-Communities sie in ihren Gesundheitsentscheidungen beeinflussen (3).

Eigentlich gibt es also genügend Gründe, die Potentiale von Social Media zu erschließen. Hat beispielsweise ein Life Science Unternehmen das Ziel, Labormitarbeitern ein neues Produkt vorzustellen, lassen sich über Facebook Werbeanzeigen allein in Europa über 68.000 Personen aus dieser Zielgruppe zu einem vergleichsweise günstigen Mediabudget ansprechen. Dass diese Labormitarbeiter Inhalten auf Social Media gegenüber sehr offen sind, haben wir in vielen Kampagnen erleben können. Auch auf Instagram besteht ein immenses Potential. So finden sich allein für spezielle Healthcare und Life Sciences Themen wie beispielsweise #Pipette rund 15.500 Einträge und für #Microbiology sogar 350.000. Tendenz stark steigend (Stand: 22. März 2019).

Gründe für die digitale Zurückhaltung

Die Zielgruppen der Healthcare und Life Science Unternehmen sind ohne Zweifel in den Sozialen Medien zu erreichen. Dass viele Unternehmen dieser Branche dennoch zurückhaltend agieren, hat mehrere Gründe. Ein Grund sind die strengen Compliance Richtlinien. Gesundheitsbezogene Themen sind sensibel. Ihre Verbreitung in der Öffentlichkeit wird nicht umsonst vom Gesetzgeber eingeschränkt. Immerhin geht es bei gesundheitlichen Fragestellungen um die Sicherheit und den Schutz von Verbrauchern und Patienten. Das deutsche Heilmittelwerbegesetz (HWG), die FDA (Food & Drug Administration), also die Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der USA, oder eine Börsennotierung größerer Player tragen häufig zu einem eingeschränkten Handlungsfeld und einer Risikoscheue bei.

Erfolgsfaktoren und Beispiele Healthcare & Life Sciences Social Media

Um derartige Hürden zu überwinden, ist es wichtig, bei der Social Media Strategie einen Fokus auf Zielgruppen, Inhalte und Prozesse bezüglich Sicherheit und Freigaben zu legen. Dabei ist es wichtig, möglichst viele Entscheidungs- und Wissensträger aus den Unternehmen in der Strategieerarbeitung mitzunehmen und in der Ausführung die richtigen Personen mit ausreichend Handlungsspielraum und Training zu befähigen. Nicht zuletzt darf die Social Media Strategie nicht an den aktuellen Social Media Trends und Rahmenbedingungenvorbeigehen. Nachfolgend zeigen wir Ihnen drei Beispiele für erfolgreiche Healthcare Social Media Kampagnen.

Beispiel 1: Macma – Virales Social Media Video

Das erste Beispiel, dass wir an dieser Stelle vorstellen möchten, ist das virale Social Media Video der argentinischen Organisation MACMA (Movimiento Ayuda Cáncer de Mama), zu Deutsch: “Bewegung für Brustkrebs-Hilfe”. Das Video “Man Boobs for Boobs” befasst sich auf humorvolle wie ernsthafte Weise mit dem Thema Brustkrebsfrüherkennung. So fragten sich die Macher, wie es eigentlich möglich ist, in einem Video angemessen zu erklären, wie sich die eigene Brust untersuchen lässt, wenn es zugleich in Social Media verboten ist, weibliche Brüste zu zeigen? Der Clou: die Frau nutzt die Brüste des Mannes, um die nötigen Handgriffe zu demonstrieren. Dass das Video innerhalb von nur einer Woche 48 Millionen Mal angeschaut und 700.000 Mal auf Social Media geteilt wurde, sowie mehr als 193 Millionen Impressionen erhielt, sagt eigentlich alles. Nicht umsonst gewann es 2016 auf den Filmfestspielen in Cannes den Goldenen Löwen für das beste Kampagnen-Video.

Beispiel 2: Humana – “Employee Advocacy”

Überaus gelungen finden wir auch das “Employee Advocacy” Programm von Humana, einem US-amerikanischen Krankenkassen-Anbieter mit 50.000 Mitarbeitern und mehreren Millionen Kunden.  “Employee Advocacy” bedeutet die Förderung einer Marke durch die eigenen Mitarbeiter, indem sie in großer Zahl und auf ansprechende Art und Weise die Inhalte und Produkte des Unternehmens über ihre privaten Social Media Kanäle teilen. Grundsätzlich gehen derartige Programme von der Kraft des Storytelling aus: Alle Menschen erzählen und lesen gerne Geschichten. Die zwei zentralen Ziele der Kampagne aus dem Jahr waren, das Vertrauen der Kunden zu stärken und die Markenstory (Menschen gesünder machen: “wanting people to be healthier and to live a lifestyle focused on well-being”) möglichst weit zu vertreiben. Dazu wurden die Mitarbeiter, die besonders Social Media-affin sind, dazu eingeladen, auf ihrem präferierten Social-Media-Kanal personalisierte Posts zu verfassen, die mit zuvor besprochenen Hashtags, wie etwa #HUMemployee, versehen wurden. Zur Vorbereitung erhielten die Mitarbeiter kurze Training-Sessions zur Verbesserung der Social-Media-Skills. In dem Video “Humana: Build a social employee advocacy program, presented by Jason Spencer” finden Sie weitere Informationen. Eine Einführung in das Thema Employee Advocacy finden Sie in unserem Blogbeitrag.

Beispiel 3: Merck – Influencer Marketing

Vorbildlich im Bereich Influencer Marketing ist unserer Meinung nach Merck. Ihre Social Media Kampagne von “Bio Informatics LLC” wurde 2018 mit dem “Life Science Industry Award” in der Kategorie “Best Use of Social Media” ausgezeichnet. In der offiziellen Pressemitteilung des Unternehmens heißt es: Die Interessen der Follower auf Social-Media-Kanälen wie LinkedIn, Twitter, Facebook und Instagram wurden “berücksichtigt und wertvolle Inhalte für die Online-Communities” bereitgestellt. Zentral für die Auszeichnung war, das branchenspezifische Know-How in den sozialen Medien mit anderen zu teilen und die “globale Sichtbarkeit von Merck als führendes Unternehmen im Bereich Life Science zu steigern”. Besonders gelungen finden wir die “Curious Minds”-Influencer Kampagne. Dazu hat Merck Influencer aus aller Welt, darunter Doktoranden und Neurowissenschaftler, zum Einfluss von Neugier auf Wissenschaft und Technologie aus unterschiedlichen Perspektiven befragt. Daraus entstand eine Web-Serie, in der auf sehr direkte Weise erfahrbar wird, wie Offenheit für Ideen oder Stresstoleranz bei Problemlösungen helfen können.

Pilotprojekte schaffen den Einstieg

Diese Beispiele zeigen: Es gibt verschiedene Wege zum Erfolg. Sei es ein reichweitenstarkes Video zu wichtigen Awareness Themen, die Einbindung ihrer Mitarbeiter oder die Zusammenarbeit mit Meinungsführern aus der Forschung. Wichtig ist das strategische Fundament für eine sichere Umsetzung. Dazu ist ein klares Framework nötig. Solch ein “Social Media Framework” besteht aus inhaltlichen sowie technischen Elementen. In der grundlegenden Strategie sollten Sie zunächst die wesentlichen Punkte wie Ziele, Zielgruppen, Botschaften und Verantwortlichkeiten klären, um diese übergeordneten Rahmenbedingungen dann in Guidelines und Werkzeuge für Ihr Social Media Team zu übersetzen. Wichtige Elemente solch eines Frameworks ist ein “Code of Conduct” für die Kollegen im Bereich Social Media, aber auch Social Media Guidelines für alle Mitarbeiter des Unternehmens. Aufgrund der hohen Anforderungen an Sicherheit sind zum Beispiel Krisen- und Reaktionsprozesse sowie Freigabeprozesse für Inhalte zu definieren. Diese Prozesse können bei Bedarf über spezialisierte Software-Lösungen abgebildet werden. Je nach Anforderung des Unternehmens gibt es eine Reihe weiterer Werkzeuge.

Häufig werden in Healthcare und Life Sciences Unternehmen die Möglichkeiten von Social Media unterschätzt. Taktisch klug ist es unserer Erfahrung nach daher, zunächst einmal mit ausgewählten Zielgruppen zu arbeiten und Pilotprojekte zu starten. Mit den ersten, tatsächlichen Erfahrungen und Erfolgen lassen sich dann auch etwaige Zweifler davon überzeugen, in eine Social Media Strategie zu investieren. Mit Social Media Werbung können ihre Pilot-Maßnahmen nur an eine sehr spezifische Zielgruppe gesendet werden, ohne dass eine große Öffentlichkeit darauf aufmerksam wird. Dabei könnten Sie zum Beispiel länderspezifisch vorgehen und Healthcare Professionals Ihrer Branche in Brasilien adressieren oder eine bestehende Kampagne für Apotheker in Deutschland erneut via Social Media ausspielen. So könnten Sie nicht nur skeptische Entscheider mit handfesten KPIs begeistern, sondern auch herausfinden, wer genau Ihre Zielgruppe ist, was sie interessiert und inwiefern die Strategie Erfolg hat.

Für Fragen oder eine persönliche Präsentation weiterer Praxisbeispiele steht Ihnen Social DNA gerne zur Seite.

Quellen

  1. Social Media in Life Sciences: Adoption and Trends, Benchmarking Report, 2016
  2. Social Media & Health Care By the Numbers, 12.07.2017
  3. Role of Patient Influencers: How do patients truly share information? Behavioral intent survey, 05/2017
  4. Social Media Trends 2019 – Analysen, Strategien und Handlungsempfehlungen, 21.12.2018
  5. Employee Advocacy – Wie entfalten Sie das Potential Ihrer Mitarbeiter für Marketing und Vertrieb?, 07.06.2018

Social Media Trends 2019 - Social DNA Blog

Social Media Trends 2019 - Analysen, Strategien und Handlungsempfehlungen

In diesem Blogbeitrag blicken wir auf das Social Media Jahr 2018 zurück und leiten daraus strategische Social Media Trends für 2019 ab. Dabei konzentrieren wir uns auf den deutschen Markt, erklären Metatrends und daraus resultierende Taktiken. Wir analysieren die relevantesten Social Media Kanäle und geben konkrete Handlungsempfehlungen für Ihr Social Media Marketing 2019.

 

Strategische Einflussfaktoren in Social Media 2019

Trend 1 - Digitaler Vertrauensaufbau

Im Frühjahr 2018 haben die DSGVO und das EUGH Urteil, der Cambridge Analytica Skandal, sowie die Russland-Affäre Social Media Marketer und Nutzer verunsichert. Facebooks Reaktionen auf diese Themen wirkten halbherzig und die Plattform verlor stark an Glaubwürdigkeit (sowie Shareholder Value).

Neben Facebook haben viele weitere Konzerne, beispielsweise aus der deutschen Autoindustrie, an Vertrauen und Glaubwürdigkeit verloren. Spätestens seitdem ist das Thema Vertrauensaufbau zur Top-Priorität vieler (Digital)Konzerne geworden. So führen sowohl Facebook als auch Google derzeit crossmediale Kampagnen rund um das Thema Privatsphäre in Deutschland durch. Apple CEO Tim Cook hat das Thema zur Top-Priorität von Apple erklärt und ist in einen öffentlichen Streit mit Marc Zuckerberg getreten.

Trend 2 - Sinkende Relevanz von Unternehmensseiten in Social Media

Die verlorene Glaubwürdigkeit Facebooks ist einer von mehreren Gründen, warum das Nutzerwachstum auf Facebook in Europa erstmals rückläufig ist. Nach etwa zehn Jahren andauernden Wachstums und der Dominanz der Facebook-Plattform im Bereich Social Media ist diese Entwicklung für viele Social Media Marketer eine neue Situation. Abgefedert wird diese Entwicklung für den Gesamtkonzern durch das starke Wachstum von Instagram und WhatsApp, die ebenfalls zum Facebook Ökosystem gehören. Um bei sinkendem Wachstum weiterhin Gewinne zu erzielen, hat Facebook in den letzten Jahren kontinuierlich die organische Reichweite von Unternehmensseiten eingeschränkt. Die Zeiten, in denen man sich am üppigen Buffet der organischen Reichweiten in den Netzwerken quasi umsonst bedienen konnte, sind lange vorbei – “Free lunch is over”. Das ist auch einer der Gründe für den weiteren Siegeszug von Social Advertising.

Trend 3 - Der Social Advertising Hype und seine Folgen

Social Advertising ist ein Erfolgsmodell und wächst weiter. So wurden 2018 schätzungsweise 50 Milliarden Dollar für Social Advertising ausgegeben. Es wird erwartet, dass sich diese Zahl innerhalb der nächsten fünf Jahre noch einmal verdoppeln wird. Neben Facebook rüsten auch LinkedIn, Xing und Snapchat nach und verbessern die Möglichkeiten ihrer Werbeanzeigenmanager. Bei mehr Wettbewerb und weniger Nutzerwachstum ist es logisch, dass auch die Mediabudgetkosten steigen und sich langsam an die Kosten anderer Marketingdisziplinen annähern. Der Tausender Kontaktpreis (CPM) auf Facebook ist laut einer Schätzung von Adstage 2018 um 122% gestiegen. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Da vor allem auf Facebook das organische Veröffentlichen von Inhalten nicht mehr ausreicht, werden immer mehr Beiträge mit Mediabudget erweitert.

Die logische Konsequenz: Weniger, dafür aber hochwertigerer Content. Um die Menschen via Social Media zu erreichen, ist mehr denn je eine Kommunikation basierend auf Mehrwerten für die Zielgruppe entscheidend.

Trend 4 - Social Video & Trend 5 - Story Format

Aufgrund der erhöhten Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Inhalten sowie einer kürzeren Aufmerksamkeitsspane – laut des Facebook Marketing Podcast durchschnittlich 1,7 Sekunden je Newsfeed Post – steigt die Relevanz von Bewegtbildinhalten. Allerdings unterscheidet sich die Rezeption eines Videos in Social Media im Gegensatz zu traditionellen Medien. Da der Konsum von Social Media Inhalten zum größten Teil auf mobilen Endgeräten stattfindet, ist es ratsam Videos im Hochformat zu produzieren, um die Inhalte über den gesamten Handybildschirm des Users zu visualisieren (Vertical Video). Die Botschaft eines Videos muss in wesentlich kürzerer Zeit transportiert werden.

Ein Megatrend im Bereich Social Media, der diesen Entwicklungen Rechnung trägt, ist die Nutzung des sogenannten Story Formates. Marc Zuckerberg hat diese Funktion nach dem misslungenen Übernahmeversuch von Snapchat geklont und in alle Apps des Facebook Universums integriert. Laut Zuckerberg werden Stories das dominierende Social Content Format.

Die Zahlen illustrieren diese Entwicklung. Die Nutzung von Stories auf Instagram hat sich von 100 auf 400 Millionen täglich aktiver Nutzer in den letzten 2 Jahren entwickelt.

Trend 6 - Influencer Marketing & Trend 7 - Employee Advocacy

Aus dem schwindenden Vertrauen der Nutzer und der gesunkenen organischen Reichweite von Unternehmensseiten hat sich eine Aufwertung von Personenmarken entwickelt. Das gilt sowohl für Influencer aber auch Employee Advocates, also der strategischen Nutzung von Social Media Aktivitäten der eigenen Mitarbeiter .

Influencer Marketing hat sich spätestens 2018 als feste Marketingdisziplin etabliert. Der Markt legt in der DACH-Region jährlich um rund 20 Prozent zu und wird 2020 bereits an der Milliardengrenze kratzen. Zu der Konsolidierung von Influencer Marketing gehört auch die Entwicklung zu strengeren Regelungen bezüglich der Werbekennzeichnung sowie einer genaueren Prüfung der Fans und Followers eines Influencers. Als Trend lässt sich hier eine Entwicklung zu mehr Kooperationen mit Micro-Influencern erkennen. Micro-Influencer bedienen Nischen und haben höhere Interaktionsraten. Eine Entwicklung, welche auch im B2B Einzug halten wird.

Neben externen Influencern sind Unternehmen und Marken zunehmend daran interessiert „Corporate Influencer“ aufzubauen. Sei es in Form von Visible Experts, die rund um bestimmte Themen Thought Leadership etablieren, oder seien es Employee Advocates, die nach einem strategischen Einführungsprojekt positive Netzwerkeffekte für ihren Arbeitgeber erzielen können.

Trend 8 - Podcasts als Marketingdisziplin

2017 haben insgesamt 10 Millionen Menschen regelmäßig Podcasts gehört. Das sind 15 % der Bevölkerung, Tendenz steigend. Das noch junge Medienformat ist derzeit eines der smartesten Tools und bietet derzeit besondere Chancen für Werbetreibende. Dafür gibt es drei zentrale Gründe: Es lassen sich spezifische Zielgruppensegmente sehr gezielt ansprechen, die Aufmerksamkeit beim Hören ist sehr hoch und vor allem: Die Werbung hat aufgrund der oft engen Bindung der Hörer an die Inhalte eine hohe Glaubwürdigkeit. Werbetreibende haben jetzt noch einen “Early Mover”-Vorteil.

Trend 9 - Messenger-Marketing

Begünstigt durch den Trend hin zu mehr Privatsphäre, verlagert sich Kommunikation weiter in geschlossene Bereiche. Dies betrifft vor allem Social Media Gruppen oder Messenger. Durch den Aufbau und die aktive Pflege einer Facebook-Gruppe oder einer Whatsapp-Broadcastliste lassen sich überdurchschnittliche Öffnungs- und Interaktionsraten erzeugen. Unternehmen erreichen Nutzer so direkt, persönlich und in ihrem bevorzugten Kommunikationskanal. Häufig wird der Aufwand eine Gruppe zu betreiben jedoch noch unterschätzt.

Trends Social Media Kanäle 2019

Im Folgenden betrachten wir Statistiken der relevantesten Social Media Kanäle in Deutschland. Insbesondere die Nutzerzahlen als auch das Wachstum wurden betrachtet. Falls vorhanden haben wir die deutschen Nutzerzahlen ergänzt.

Social DNA Kanal Matrix

Die Social DNA Kanal Matrix ist inspiriert durch die BCG Matrix / BCG-Portfolio, ein Instrument der strategischen Analyse, Bewertung und Planung von Geschäftseinheiten, wie Business Units, Produkten oder Dienstleistungen. Wir ordnen Deutschlands wichtigste Social Media Kanäle in Abhängigkeit der globalen Nutzerzahlen und des Wachstums in vier Bereiche.

Social DNA Kanal Matrix

Heroes

YouTube – der ewige Gewinner

  • Im Juli 2018 wurden letztmals Zahlen veröffentlicht: 1,9 Mrd. monatliche YouTube Nutzer weltweit (Quelle)
  • Starkes Wachstum: Mitte 2017 waren es „nur“ 1,5 Milliarden monatliche Nutzer (Quelle)
  • In einem durchschnittlichen Monat sehen sich acht von zehn der 18-49-Jährigen Videos auf YouTube an (Quelle)
  • Die Anzahl der generierten Likes, Kommentare und Shares ist im Jahresvergleich um 60% gestiegen (Quelle)

Instagram - ein globales Phänomen

  • 1 Mrd. Menschen nutzen Instagram in 2018 weltweit (Quelle)
  • 400 Mio. Instagram Stories Nutzer jeden Tag (Quelle)
  • Über 15 Mio. Instagram Nutzer in Deutschland (Quelle)
  • Das stärkste Alterssegment auf Instagram ist 25-29, dicht gefolgt von 30 – 39 (Quelle)
  • Das am stärksten wachsende Alterssegment auf Instagram ist 60 – 64 mit 364% Wachstum (Quelle)

LinkedIn – das neue B2B Facebook?

  • Im Juni 2016 kaufte Microsoft das Karrierenetzwerk LinkedIn für 26,2 Milliarden Dollar. Die LinkedIn-Übernahme war der drittgrößte Deal der IT-Geschichte (Quelle)
  • Im Juni 2018 zählt LinkedIn insgesamt 590 Millionen Nutzer und 260 Millionen monatlich aktive Nutzer (Quelle)
  • LinkedIn zählt 12 Millionen Nutzer im deutschsprachigen Raum und wächst schneller als bisher (Eine Millionen neue Nutzer in DACH in 6 Monaten) (Quelle)
  • International zählt LinkedIn inzwischen mehr als 575 Millionen Mitglieder (Quelle)
  • Interaktionen, wie beispielsweise Likes, geteilte Inhalte und Kommentare, sind im Jahresvergleich um 50 Prozent gestiegen. Die Anzahl der individuellen Nachrichten zwischen Nutzern um rund 40 Prozent (Quelle)

Cash Cows

Facebook – der wankelnde Riese

  • 2 Milliarden aktive Facebook Nutzer weltweit (Quelle)
  • 1,5 Milliarden nutzen Facebook täglich. Das sind +9% zum Vorjahr (Quelle)
  • Über 32 Millionen aktive Nutzer in Deutschland (Quelle)
  • In Europa muss Facebook 2018 erstmals einen leichten Rückgang der Nutzerzahlen hinnehmen. 279 Millionen tägliche User sind drei Millionen weniger als im ersten Quartal 2018 (Quelle)

Rising Stars

TikTok (ehemals Musical.ly) – die Teenie App

  • Die App erreichte im Juni 2018 weltweit 500 Millionen aktive Nutzer im Monat (Quelle)
  • Starkes Wachstum: Im August 2016 hatte musical.ly weltweit 140 Millionen Nutzer (Quelle)
  • TikTok war die weltweit am häufigsten heruntergeladene iPhone-App im ersten Quartal 2018 mit ca. 45,8 Millionen Downloads (Quelle)
  • 8,5 Millionen Nutzer kommen aus Deutschland (Quelle)
  • Die mittlerweile 16-jährigen deutschen Mega-Influencerinnen Lisa und Lena haben auf Tik-Tok 30,6 Millionen Fans versus 16,6 Millionen Fans auf Instagram (Quelle)

Specialists

Twitter - endlich konsolidiert

  • 326 Millionen aktive Twitter Nutzer pro Monat (weltweit) und etwa 5 Millionen aktive Nutzer in Deutschland (Quelle)
  • Die tägliche Nutzung von Twitter ist im Vergleich zu 2017 um 9% gestiegen
  • Twitter konnte seinen Gesamtumsatz um 29 % steigern
  • Twitter hat im dritten Quartal 2018 über 240 neue Mitarbeiter eingestellt (Quelle)

Snapchat – das große Fragezeichen

  • Die aktiven Nutzer sind auf 186 Millionen gesunken. Im ersten Quartal 2018 waren es noch 191 Mio. aktive Nutzer (Quelle)
  • Die offiziellen Nutzerzahlen für Deutschland liegen bei 6 Millionen täglich aktiven Nutzern (Quelle)
  • Bei den generierten Anzeigenumsätzen konnte Snapchat punkten. Snapchat Anzeigen bieten immer mehr Optionen und der Snapchat Anzeigenmanager wird kontinuierlich verbessert (Quelle)
  • Snapchat versucht eine Renaissance im Social Commerce und kooperiert mit Amazon für eine Visual Search (Quelle)

Xing – nimmt den Kampf an

  • Im 3. Quartal 2018 hatte das Online-Karrierenetzwerk 15,8 Millionen Nutzer in der DACH-Region (Quelle)
  • Xing zeigt stetiges aber nicht rasantes Nutzerwachstum (Quelle)
  • Der Gesamtumsatz stieg im ersten Quartal 2018 auf 54,0 Millionen. Das entspricht einem Wachstum von 28 Prozent (Quelle)

 

Strategische Handlungsempfehlungen Social Media Marketing 2019

  1. Positionieren Sie sich als vertrauenswürdige und nachhaltige Marke. Bieten Sie Ihrer Zielgruppe einen echten Mehrwert.
  2. Machen Sie sich unabhängiger von Facebook. LinkedIn und Instagram sind je nach Geschäftsmodell wichtige Ergänzungen.
  3. Investieren Sie in Content und lernen Sie das Story-Format zu beherrschen.
  4. Ohne für Social Media optimiertes Bewegtbild können Sie 2019 kaum mehr Aufmerksamkeit in Social Media erzeugen.
  5. Social Media Postings über eine Unternehmensseite ohne Social Advertising
    ist Arbeitszeitdiebstahl. Arbeiten Sie an Ihrer Social Advertising Strategie.
  6. Arbeiten Sie daran Ihre Mitarbeiter 2019 stärker in Ihre Social Media Strategie zu integrieren.
  7. Prüfen Sie die Zusammenarbeit mit Influencern - auch im B2B.
  8. Podcast-Werbung und Messenger-Marketing bieten Early Mover Potentiale.

 

 


Social DNA Blog Titelbild 10. Deutsches Wirtschaftsforum Digitalisierung

Zusammenfassung des 10. Deutschen Wirtschaftsforum: Wie gelingt Digitalisierung in Europa?

Am 15.11.2018 lud die Zeit Verlagsgruppe, mittlerweile im 10. Jubiläumsjahr, zum Deutschen Wirtschaftsforum ein. Das Event trägt den gleichermaßen wünschenswerten wie sperrigen Titel „Digitalisierung, Wirtschaft & Demokratie – auf dem Weg zu einem wettbewerbsfähigen Europa“. Weil auch wir uns sehr stark mit diesen Themen, sowohl für uns selbst aber auch für unsere Partner und Kunden beschäftigen, fiel die Entscheidung zur Teilnahme recht schnell. Die Convent Gesellschaft für Kongresse (Zeit Verlagsgruppe) hat es geschafft ein prominentes Line-Up an Akteuren der deutschen Gründerszene und Digitalwirtschaft zu versammeln.

Für uns besonders interessante Köpfe: Christoph Bornschein von TORBEN, LUCIE UND DIE GELBE GEFAHR (TLGG), Georg Kofler, bekannt aus „Die Höhle der Löwen“ und nun Social Media Unternehmer, sowie Laura Rudas, Mitarbeiterin des geheimnisumwobenen Big-Data Startup-Unicorns Palantir. Auf ihre Sichtweisen und Denkanstöße waren wir besonders gespannt. An manchen Stellen haben wir die reine Berichterstattung um unsere Sichtweiten ergänzt. Diese Passagen sind durch die kursive Formatierung zu erkennen.

 

Das Betriebssystem der Ökonomie hat sich verändert

Der erste Keynote Speaker ist Christoph Bornschein, Mitgründer und Geschäftsführer von TORBEN, LUCIE UND DIE GELBE GEFAHR (TLGG). Die Digitalagentur aus Berlin wurde 2008 gegründet und ist schnell zu einem der großen Player im Bereich Social Media Marketing aufgestiegen. Mittlerweile betreibt TLGG ein Büro in New York und beschäftigt sich auch verstärkt mit strategischen Themen.

Christopher Bornschein, TLGG, 10. Deutsches Wirtschaftsforum
Abb.2 Christoph Bornschein, TLGG, 10. Deutsches Wirtschaftsforum

Bewaffnet mit Kapuzenpulli, und schnellem Kopf legt er den Finger schnell in die digitale Wunde Europas. Das Betriebssystem der Ökonomie habe sich verändert, so Bornschein. Europa sei nicht in der Lage gewesen, sich intellektuell vom Maschinenbau zu entfernen. Von den Top 15 Unternehmen weltweit sind null europäisch. Von den Top 200 sind es lediglich sieben. Das Europa der Gartenzäune solle sich keine Sorgen machen, dass zu viele Flüchtlinge zu uns kommen, sondern dass wir ein Museum für chinesische Touristen werden.

Die Beschleunigung der chinesischen Wirtschaft getrieben durch Digitalisierung sei bizarr, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass China erst seit 2015 zu den großen Volkswirtschaften gehöre. Zur Illustration führt Bornschein das chinesische Unternehmen SenseTime an. Das wohl wertvollste Startup für künstliche Intelligenz investiere mehr in das Thema KI als alle Europäischen Länder zusammen. Wie man am FC Bayern sehen könne, führt die Akkumulation von Kapital meist zum Erfolg. Europa müsse aufpassen, denn der Code hinter erfolgreichen Software-Anwendungen transportiere seine Werte in die Welt.

Viele Experten sind sich einig, dass wir mittlerweile in einer Plattformökonomie leben und der Kampf um die Vorherrschaft im Bereich B2C verloren ist. Viele suchen die Antwort in B2B-Plattformen, doch auch hier sei Europa bereits im Hintertreffen, so Bornschein. Über alle Industrien hinweg betreibe das Silicon Valley systematische Disruption (siehe auch Abb. 1).

Die Competetive Europe Association und ganz viel Geld

Wie genau wir diesen Herausforderungen entgegnen können, weiß auch Bornschein nicht. Doch er macht Vorschläge. Der Staat müsse sich mehr einmischen. Wir müssten Technologiefeindlichkeit bekämpfen und die richtigen Rahmenbedingungen für Digitalisierung schaffen. Dies ginge einerseits durch schnellere Umsetzung von Gesetzen (Stichwort Telemedizin) und anderseits durch die Bereitstellung von Geld. Viel Geld.

Über die Finanzierung hinaus, plädiert Bornschein für mehr Multilateralismus und Multistakeholderdialog. Gemeinsam mit Convent (Zeit Verlagsgruppe) hat TLGG daher die „Competitive Europe Association“ gegründet. Die „Competitive Europe Association“ will ein Think Tank sein, der die Kreation eines einheitlichen Europäischen Digitalmarktes fördert. Bornscheins Schlussplädoyer: Jetzt sei die wichtigste Zeit Europas, in der sich entscheidet, ob utopische oder dystopische Szenarien Realität werden.

Christoph Bornschein hat aus unserer Sicht direkt zu Beginn des Events wichtige Fragen gestellt und spannende sowie unangenehme Fakten zum Zustand der Wettbewerbsfähigkeit Europas aufgezeigt. Mit Blick über den Atlantik oder nach Asien müssen wir uns als Europäer fragen, wie unsere gemeinschaftlich gestaltete Form der Digitalisierung aussehen soll. Und zwar solange wir noch die Chance dazu haben, diese mitzugestalten, bevor wir mit einem digital zementierten Wertesystemen konfrontiert werden, in dem wir nicht leben wollen.

In der anschließenden Panel-Diskussion mit Simone Menne, Mitglied des Aufsichtsrats der BMW AG und der Deutschen Post, sowie Frank Bsirske dem Vorsitzenden von ver.di, werden die Ideen Bornscheins weiter diskutiert.

Das Inventar des Möglichen: Digitalisierung und Automation

Frau Menne betont, dass die Plattformen Monolithen seien, die auf der Idee einiger wenigen Personen basieren und alle nach einem bestimmten Prinzip funktionieren. Auch diese Plattformen unterlägen den konstanten gesellschaftlichen und technischen Veränderungen. Kurz gesagt, auch Facebook oder Amazon verschwinden laut Menne wieder. Sie glaubt an das europäische Potential, die „zweite Welle“ der Digitalisierung zu dominieren, wenn wir uns darauf ausrichten.

ver.di-Chef Bsirske betont die Gefahren der neuen Technik in Bezug auf Arbeitnehmerrechte. Die technischen Entwicklungen veränderten das Inventar der Möglichkeiten. So gäbe es seiner Kenntnis nach bei Amazon Abmahnungen aufgrund digitaler Protokolle. Lagermitarbeiter trügen ein Band um das Handgelenk, welches messe, wie konstant und häufig sich Mitarbeiter bewegen. Ein Mitarbeiter habe wegen zweimaliger Inaktivität innerhalb von 5 Minuten eine Abmahnung bekommen.

Die spannende Aussage von Frau Menne, dass auch Facebook und Google noch scheitern können, wird in der heutigen Diskussion zur Digitalisierung selten gehört. In den Erzählungen von Herrn Bsirske erkennen wir, dass das dystopische Potential der Digitalisierung bereits an manchen Orten Realität geworden ist. Auch hier stellt sich die Frage, wie wir unsere Arbeit und unser Leben in Zeiten der Digitalisierung gestalten wollen.  Menschen wie Roboter zu messen und zu behandeln zählt definitiv nicht dazu.

Outfittery Gründerin kritisiert die Höhle der Löwen

Anna Alex, die Gründerin von Outfittery und der „Löwe“ Dr. Georg Kofler, Ex-CEO von ProSieben, später Premiere und nun Investor und Unternehmer, diskutieren über die aktuellen Herausforderungen von Gründern in Deutschland.

Outfittery ist ein smarter Online-Versandhandel, der sich auf individuell zusammengestellte Kleidungsboxen für Männer spezialisiert hat. Knapp 60 Millionen US-Dollar Wagniskapital wurde in mehreren Finanzierungsrunden in das deutsche Vorzeige-Startup investiert. Die Profitabilität von Outfittery wird immer wieder hinterfragt und so kann man ahnen, dass die Gründerin positive wie negative Erfahrungen mit Investoren vorzuweisen hat.

Die Empfehlungen von Anna Alex an Neugründer: Habt nicht so viel Angst, nehmt euch einfach mal ein Jahr zum Ausprobieren und überlegt euch gut, welche Investition ihr annehmt. Manchmal lohne es sich einige Monate zu warten und das Geld dann selbst aufzubringen. Ihre größte Kritik an Gründungsinvestitionen in Deutschland ist, dass zu wenig in Startups investiert wird, die noch nicht profitabel sind und noch einige Jahre Forschung und Entwicklung benötigen.

Auch an „Die Höhle der Löwen“ übt Anna Alex Kritik. Es werde ein falsches Bild vermittelt: Der arme Startup-Gründer müsse betteln gehen und aufpassen nicht zerfleischt zu werden. Gründer und Investoren sollten, wie in der Realität, eher auf Augenhöhe agieren.

Kofler entgegnet, dass „die Höhle der Löwen“ (DHDL) nah an der Realität sei. In DHDL würde er die gleichen Fragen stellen, wie im echten Leben. Generell zieht er ein sehr positives Fazit, da die Sendung unternehmerische Innovation fördere und Unternehmertum von einer kapitalistischen Negtivaura befreie.

 

Anna Alex, Outfittery und Dr. Georg Kofler, Social Chain Group, 10. Deutsches Wirtschaftsforum
Abb.2 Anna Alex, Outfittery und Dr. Georg Kofler, Social Chain Group, 10. Deutsches Wirtschaftsforum

Der ultimative Tipp damit Deutschland eine Gründernation wird

Kofler plädiert für eine „Sonderwirtschaftszone“. Investoren soll ein steuerlicher Anreiz geboten werden in digitale Unternehmen zu investieren. Gleichzeitig sollten junge Unternehmen in den ersten drei Jahren Sonderrechte genießen, wie etwa Erleichterungen bei Einstellungen und Kündigungen.

Anna Alex fordert, wie auch Christoph Bornschein, dass wesentlich mehr Kapital für Gründer bereitgestellt werden solle. Gegen Ende der Veranstaltung lässt sich der Moderator noch ein Rollenspiel einfallen. Die Gründerin von Outfittery soll Dr. Georg Kofler „roasten“, also ihm kritische Fragen zu seinem neuen Unternehmen stellen.

Die größte Wette der deutschen Digitalwirtschaft

Die Social Chain Group, will reichweitenstarke Social-Media-Kanäle, eine Social Media Agentur und E-Commerce intelligent miteinander vernetzen. Der Moderator zitiert die Schlagzeile, dass die Firma Social Chain Group die größte Wette der deutschen Digitalwirtschaft sei. Anna Alex will wissen, wie dieses Geschäftsmodell funktionieren soll? Koflers Social Chain Group will sich über organische Reichweiten und eigene Influencer unabhängiger gegenüber einzelnen Plattformen wie Facebook oder Google machen und weniger in Paid Media investieren. Mithilfe der eCommerce Plattformen will er sich wiederum unabhängig von Amazon machen. Die Social Chain Agentur könne dann bei der Umsetzung der Kampagnen unterstützen.

Wie er dies denn bewerkstelligen will, hakt Frau Alex kritisch nach, die Reichweiten seien doch wahrscheinlich eher gering? Irgendwo müsse man ja mal anfangen, so Kofler. Mit der Social Chain Group habe er die Möglichkeit einen neuen TV-Sender in Social Media zu bauen. Mit ProSieben ist ihm bereits ähnliches gelungen.

Wir denken, dass eine gesteigerte Investition in Early-Stage Digitalprodukte sinnvoll sein kann. Eine reine Druckbetankung mit Geld ergibt bei vielen Startups allerdings keinen Sinn und könnte den Markt unnötig überhitzt (DotCom Blase). Auf jeden Fall können der Gründungsprozess und die Rahmenbedingungen für Startups weiter verbessert werden. Wir sind sehr gespannt, ob Herr Dr. Kofler mit seinem aktuellen “Experiment” erfolgreich sein wird. Wir glauben, dass dieser Transfer nur gelingen kann, wenn die drei Unternehmen intensiv miteinander vernetzt werden und eine starke gemeinsame Kultur entsteht. Um dies zu erreichen ist viel Know-How in den Bereichen Strategie, Social Media und Leadership vonnöten.

Palantir Technologies – das geheimnisumwobenste Milliarden-Startup der Welt

Laura Rudas war seit fünf Jahren auf keiner Bühne mehr und ist laut Moderator Palantirs leitende Vertriebskraft in Europa. Sie selbst bezeichnet sich als Exotin unter Exoten. Geboren als Tochter eines bekannten Wiener Psychiaters war Laura Rudas zunächst mehrere Jahre sehr erfolgreich in der Österreichischen Politik tätig. Trotz beachtlichen Erfolgen, entschloss Sie sich 2014 für ein zweites Studium in Stanford, um dann in das Silicon Valley zu gehen und bei Palantir Technologies zu arbeiten. Ein exotischer Werdegang, der dem von Palantir-Chef Alex Karp in nichts nachsteht. Dieser entschloss sich wiederum von Stanford an die Universität Frankfurt zu kommen und bei dem berühmten deutschen Soziologen Jürgen Habermas zu promovieren.

Ebenso exotisch wie die Mitarbeiter ist der Ruf des gesamten Unternehmens. Palantir Technologies ist ein so genanntes Einhorn. Ein Startup dessen Bewertung im zweistelligen Milliardenbereich schwankt. Einer der ersten Investoren war der streitbare Peter Thiel, der gemeinsam mit Elon Musk und anderen PayPal gründete.

Geschäftsmodell und Kunden von Palantir?

Palantir analysiert große Datenmengen (Big Data) und macht diese für eine Vielzahl verschiedener Unternehmen nutzbar. Das Unternehmen ist besonders für zwei Softwareprojekte bekannt: Palantir Gotham wird von Anti-Terror-Analysten in Behörden und dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten verwendet. Palantir Metropolis findet Verwendung bei Hedgefonds, Banken und Finanzdienstleistern (Quelle). Mittlerweile ist das Unternehmen auch für eine Reihe von Kunden in Deutschland tätig. So ist derzeit die hessische Polizei in der Kritik, die Software einzusetzen. Ebenfalls bekannt ist eine strategische Partnerschaft mit Merck.

Die häufige mediale Kritik an Palantir sei ein Resultat der schlechten Eigen-PR, so Rudas. Das Unternehmen bestehe bei insgesamt etwa 1.000 Mitarbeitern zu 80% aus Ingenieuren. Laura Rudas betont die egalitären Eigenschaften von Palantir. Im Gegensatz zu anderen großen Technologieanbietern aus dem Silicon Valley, stelle Palantir seine Software und das Know-How uneingeschränkt europäischen Unternehmen zur Verfügung und unterstütze so vor allem traditionelle Unternehmen dabei, mit der Digitalisierung Schritt zu halten.

Gibt es Ethik bei Palantir?

Laura Rudas ist eine Verfechterin davon, dass die Politik regeln setzen sollte. Viele andere Unternehmen im Silicon Valley stellten ihre eigene Ethik über die der jeweiligen Parlamente. Dies kritisiert die erfahrene Politikerin und hebt europäische Tugenden hervor. Der Kampf um die B2C-Plattformen sei zwar an die USA und China verloren haben, aber bei dem Thema Industrieplattformen, beispielsweise im Bereich Healthcare, könne Europa punkten. Unternehmen und Mitarbeiter seien hier sehr gut aufgestellt und breit ausgebildet. Wo wir uns ein Stück abschneiden können? Sich zu fokussieren und das perfekte Software-Produkt zu bauen. Das sei eine amerikanische Stärke.

Wir hatten einen sehr spannenden und aufschlussreichen Veranstaltungstag auf dem 10. Deutschen Wirtschaftsforum in Frankfurt. Viele wichtige Gespräche wurden geführt und Themen diskutiert, die uns hoffentlich zu einem wettbewerbsfähigeren Europa im Sinne der Digitalisierung führen. Viel Zeit bleibt uns nicht mehr, wenn wir beim Thema Digitalisierung mitreden und mitgestalten möchten. Wir müssen die Weichen rechtzeitig legen, um nicht von den USA und Asien uneinholbar abgehängt zu werden. Es liegt an uns.


Nemo Tronnier und Carmelo Russo, Social DNA, Frankfurt

Unsere DNA: Strategieberatung für Social Media und Digital Advertising

Im Mai 2018 haben wir, Carmelo Russo und Nemo Tronnier, in Frankfurt am Main die Social DNA GmbH gegründet. Als Strategieberatung für Social Media Marketing und Digital Advertising helfen wir unseren Kunden, ihr digitales Potenzial zu entfalten.

 

Warum eine Strategieberatung für Social Media und Digital Advertising?

„Mediennutzung in Deutschland: Digital schlägt TV“ oder „Digitale Transformation: Darum müssen Marketingchefs jetzt umdenken“… Im Jahr unserer Gründung spiegelt sich der Wandel des Marketings in vielen Schlagzeilen wider. Dabei wächst der Bereich Social Media am schnellsten. Wieso? Aufgrund des Fokus auf Mobile Marketing, den Stärken im Bereich der Zielgruppendefinition, nicht werblich wirkenden Inhalten sowie des effizienten Einsatzes von Werbebudgets, verknüpft mit einer detaillierten Messbarkeit.

Nach wie vor haben viele Unternehmen keine digitale oder „Social DNA“. Wir helfen unseren Kunden dabei Social Media nachhaltig und erfolgreich für Marketing, Vertrieb und Personalwesen einzusetzen.

Was machen wir anders?

Social Media Marketing muss als Disziplin im Unternehmen verankert werden, um langfristig erfolgreich zu funktionieren. Wir verbinden den strategischen Ansatz einer Unternehmensberatung mit den operativen Stärken einer Werbeagentur. Dadurch machen wir strategische Outputs direkt messbar, minimieren Risiken und schaffen Sicherheit bei der Implementierung von Social Media in Unternehmen.

Social Media Marketing ist sehr komplex und verändert sich in einer hohen Geschwindigkeit. Aktuell treibt die Branche beispielsweise das Problem der sinkenden organischen Reichweiten von Unternehmensseiten um. Aus diesem Grunde setzen wir unter anderem auf die Stärken von Social Advertising und Employee Advocacy. Ohne Berücksichtigung dieser technischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, kann man keine zielführenden Maßnahmen ergreifen.

Nemo Tronnier und Carmelo Russo, Social DNA

Gleiches gilt für die organisationale Ebene. Eine Strategie ist nur so gut, wie die Mitarbeiter, die sie ausführen. Daher sind unsere Markenwerte: Einfachheit, Empowerment und Wertschöpfung - unser Versprechen lautet „Unlocking Digital Potentials“.

Was macht uns aus?

Wir wollen unseren Kunden helfen ihr Potenzial voll zu entfalten und auf diese Art und Weise gemeinsam richtungsweisende Erfolge generieren. Dabei sind eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe sowie geteilte Ziele und die Erfüllung von Werten wie Toleranz und Nachhaltigkeit essentiell.

Unser Versprechen #UnlockingPotentials gilt nicht nur unseren Kunden, sondern auch unseren Mitarbeitern. Jeder Kollege wird individuell gefördert und bekommt neben persönlichem Coaching durch die Gründer auch die Möglichkeit externe Schulungen zu besuchen. Neben dem attraktiven Standort und der befreiten Startup-Atmosphäre mit vielen Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, bieten wir eine Roadmap für die berufliche Entwicklung mit klaren Aufstiegsmöglichkeiten bis hin zum Besitz von Firmenanteilen.

Nicht zuletzt liegt es uns am Herzen, einen positiven Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft auszuüben. Im Social Impact Lab unterstützen wir soziale Startups durch Pro Bono Beratung. Darüber hinaus spenden wir jährlich ein Prozentgesamten Umsatzes. Auch die Mitarbeiter können darüber entscheiden und sich sozial engagieren (Pledge 1%)

Unser Netzwerk

Kennengelernt haben wir,  die Social DNA Gründer, uns bei LINGNER.COM, der führenden B2B Social Media Agentur Deutschlands. Auch heute noch ist LINGNER.COM ein starker Partner. Gemeinsam entstehen 360 Grad Kampagnen, emotionale Bewegtbilder oder gezielte Webanwendungen.

Während der Zeit bei LINGNER.COM hat sich eine besondere Affinität zur Healthcare und Life Science Branche entwickelt. Aus diesem Grund ist Social DNA auch Teil der der Healthcare Shapers, dem größten Beraternetzwerk für die Gesundheitswirtschaft in Deutschland.

Außerdem sind wir Mitglied im Bundesverband Digitale Wirtschaft und Mitglieder im B2B Expertenkreis bei Facebook.

Kennenlernen

Bei potentiellen Neukunden führen wir zunächst ein ausführliches Telefonat, um uns gegenseitig kennenzulernen und die ersten Fragen zu klären. Abgestimmt auf die individuellen Anforderungen erstellen wir im Anschluss eine Präsentation, die wir persönlich im kostenlosen Ersttermin präsentieren.

Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme an hello@social-dna.de  oder einen der vielen weiteren Kanäle.

Nemo Tronnier, Social DNA

Nemo Tronnier

  • Fasziniert von den Möglichkeiten des Internets seit der Nutzung des 56K-Modems in Papas Arbeitszimmer
  • Begeisterte Nutzung der ersten Social Media Plattformen (StudiVZ und Facebook) und konsequente Ausrichtung des Studiums auf Digitalthemen.
  • Aufbau des Bereichs Social Media und Sammlung von Erfahrungen im Bereich Online Marketing bei der Digitalagentur die.interaktiven
  • Betreuung von Weltmarktführern im B2B-Bereich und Sammlung von Führungserfahrung bei LINGNER.COM
  • Gründung der Social DNA GmbH als Strategieberatung für Social Media Marketing und Digital Advertising

„Im Studium war ich fasziniert von den ersten Social Media Anwendungen. In meinem ersten Job habe ich einem sehr skeptischen Publikum Social Media nahebringen wollen.  In meiner letzten Station betreute ich Weltmarktführer, die plötzlich dringend eine Social Media Strategie brauchten. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit Social Media in jedem Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der übergeordneten Ziele leisten können. Dafür müssen sich beide Seiten einbringen.“

Carmelo Russo, Social DNA

Carmelo Russo

  • Fühlt sich auf den sehr dynamischen Social Media Plattformen zu Hause und genießt die ständig wechselnden Möglichkeiten und Anforderungen für das Marketing
  • Betreuung von Weltmarktführern im B2B-Bereich und Sammlung von Beratungserfahrung auf Senior Level bei LINGNER.COM
  • Gründergeist im Blut mit hoher Affinität zum Unternehmertum und der Umsetzung großer Pläne
  • Gründung der Social DNA GmbH als Strategieberatung für Social Media Marketing und Digital Advertising

„Das Thema Digitalisierung steckt noch in den Kinderschuhen. Das darin noch schlummernde Potenzial für alle Unternehmensbereiche aber auch für unseren Lebensalltag insgesamt ist enorm. Ich freue mich darauf, mit Social DNA und unserer Expertise im Bereich Social Media und Digital Advertising einen Beitrag zur Digitalisierung im Marketing vieler Unternehmen zu leisten.“


Social DNA Mitglied Helthcare Shapers

Wir sind Healthcare Shapers - Partner im größten Beraternetzwerk der Deutschen Gesundheitswirtschaft

Wir, die Social DNA Gründer und Geschäftsführer Nemo Tronnier und Carmelo Russo, sind nach einem mehrstufigen Auswahlprozess als Partner in das exklusive Netzwerk der Healthcare Shapers aufgenommen worden und freuen uns darauf, unsere Social Media und Digital Marketing Expertise aus der langjährigen Branchenerfahrung im Healthcare-Bereich einbringen zu dürfen.

Gegründet wurde das Netzwerk im Oktober 2013 an der European Business School im Rheingau. Aus diesen Anfängen ist heute mit über 50 aktiven Partnern das größte Beraternetzwerk in der deutschen Gesundheitswirtschaft erwachsen. Weltweit umfasst das Netzwerk derzeit über 350 assoziierte Experten.

Alle Healthcare Shapers Mitglieder verfügen über eine hohe Reputation in ihrem Fach und haben sich in einem intensiven Auswahlprozess qualifiziert. Social DNA wird sich intensiv mit den erfahrenen Mitgliedern vernetzen und von ihnen lernen. Für unsere Kunden bieten wir dadurch einen Zugriff auf Berater, die sowohl fachlich als auch methodisch alle Facetten der Gesundheitswirtschaft adressieren.

Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung: Exklusivität + Aktivität – Wie sich das größte Beraternetzwerk der Deutschen Gesundheitswirtschaft strategisch für die Digitalisierung aufstellt.